Jetzt schon an die Rente denken

An das Alter und die Rente denken, wenn man noch jung ist – das fällt nicht leicht. Doch es wird immer wichtiger, sich rechtzeitig damit auseinander zu setzen. Denn eines ist sicher: die gesetzliche Rente wird später wohl nur noch das Existenzminimum sichern, nicht aber den gewohnten Lebensstandard. Deshalb sollten auch schon Auszubildende und junge Berufstätige heute schon an morgen denken und so früh wie möglich damit anfangen, aus der eigenen Tasche vorzusorgen. Und gerade wenn man noch jung ist, reichen schon kleine Beiträge, um den Grundstock für eine private Altersvorsorge zu legen.




 Warum reicht die gesetzliche Rente nicht?

So schlecht, wie heute immer behauptet, ist die Idee des gesetzlichen Rentensystems gar nicht. Immerhin hat es zwei Weltkriege überdauert. Allerdings haben sich im Laufe der Jahre die Gegebenheiten geändert, wodurch der so genannte Generationenvertrag ins Ungleichgewicht geraten ist. Das staatliche Rentensystem sieht nämlich vor, dass die Erwerbstätigen mit ihren Einzahlungen in die Rentenversicherung die Leistungen der heutigen Rentnergeneration finanzieren. Das Problem: Immer weniger Erwerbstätige müssen eine ständig wachsende Zahl von Rentnern finanzieren. Dafür sind zu niedrige Geburtenraten auf der einen und die steigende Lebenserwartung auf der anderen Seite verantwortlich.


Vorsorgen – aber wie?

Wer sich entschieden hat, vorauszuplanen und einen Teil des eigenen Gehalts in die Zukunft zu investieren, steht schnell vor der nächsten Hürde:

  • Welche Formen der privaten Vorsorge gibt es?
  • Was ist für mich wichtig?
  • Welche staatlichen Förderungen gibt es?
Hier ein kurzer Überblick über die Möglichkeiten:

Klassik-Rente
Mit einer klassischen privaten Rente setzt man vor allem auf Sicherheit. Bereits bei Vertragsabschluss wird eine bestimmte Rente oder Kapitalzahlung garantiert, die bei Rentenbeginn auf jeden Fall sicher ist. Dabei ist eine Verzinsung des Guthabens in Höhe von 1,75% berücksichtigt. Das Risiko der Kapitalanlage trägt der Versicherer. Erwirtschaftet das Kapitalanlagemanagement im Laufe eines Jahres mehr als die Garantieverzinsung, wird einem der Anteil daran in Form einer unwiderruflichen Überschussbeteiligung jedes Jahr gutgeschrieben. Dadurch wächst Ihre Rente zusätzlich.
 
Diese Form der privaten Rente gibt es bei AXA entweder als Privat-Rente, bei der man insbesondere von einer günstigen Versteuerung bei der Auszahlung profitiert. Es gibt die Klassik-Rente aber auch staatlich gefördert. Entweder als Basis-Rente, bei der die Beiträge bis zu einem bestimmten Betrag als Sonderausgaben steuerlich absetzbar sind. Oder als Riester-Rente, bei der der Staat eine Zulage von maximal 154 Euro im Jahr direkt in den Vertrag zahlt. Zusätzlich können auch hier eigene Beiträge und Zulagen als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden.
 
Fonds-Rente
Ausgezeichnete Renditechancen bieten die fondsgebundenen Renten. Aus einem umfangreichen Angebot stellt man seinen individuellen Fonds-Mix selbst zusammen. Die eigenen Anlageziele und das persönliche Chance-Risiko-Profil sind dabei von entscheidender Bedeutung. Wer bereit ist, zugunsten höherer Renditechancen auch höhere Risiken in Kauf zu nehmen, ist diese Produktvariante die richtige Wahl für Sie.
 
Diese Rentenvariante bieten wir Ihnen als Privat-Rente oder als Basis-Rente.
 
Berufsunfähigkeitsvorsorge
Ein besonders wichtiges Thema für junge Leute ist zweifelsohne auch die private Berufsunfähigkeitsvorsorge. Denn jeder vierte Arbeitnehmer wird im Laufe seines Lebens berufsunfähig. Natürlich steigt das Berufsunfähigkeitsrisiko mit den Jahren, aber auch junge Leute sind betroffen: Jeder Neunte ist unter 40 und von den heute 20- Jährigen ist fast jeder Zweite bis zum Rentenbeginn mit 65 Jahren berufsunfähig!
 
Für den frühen Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung sprechen vor allem zwei Gründe: Zum einen sind die Beiträge in jungen Jahren noch günstig. Zum anderen sind in der Regel noch keine Erkrankungen vorhanden, die zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht zu einem Beitragszuschlag oder sogar zu einer Ablehnung führen könnten.


Fazit

Vorsorgen ist wichtig, dies steht außer Frage. Wer rechtzeitig damit beginnt, profitiert in jedem Fall von günstigen Beiträgen und – bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung – vom guten Gesundheitszustand. Für den Anfang reichen oft schon kleine Beiträge aus, um den Grundstein für die eigene Altersvorsorge zu legen. Vorsorge-Verträge sind heutzutage in der Regel so gestaltet, dass man während der Laufzeit die Leistung und natürlich auch den Beitrag an die persönlichen Bedürfnisse anpassen kann - bspw. durch Einschluss einer so genannten Dynamik.

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