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Privathaftpflicht Drohne

Diese 5 Fakten zur Versicherung von Drohnen solltest du kennen​

Ende des Jahres werden bereits 600.000 Drohnen in Deutschland über den Ladentisch gegangen sein. Du träumst von einem Video von Dir und Deiner Crew auf der beeindruckenden Klippe in Mallorca? Kein Wunder, denn Drohnen liegen total im Trend. Doch diese kleinen unbemannten Fluggeräte liefern nicht nur schöne Bilder, sie sind auch strengen Regularien unterworfen. Es besteht eine Versicherungspflicht und der Besitz, das Fliegen und Filmen mit Drohnen unterliegen konkreten Bestimmungen.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

1. Diese Modelle sind versichert:​

In Deutschland darf man nicht ohne weiteres Drohnen steuern. Seit der Drohnen-Verordnung ist das Regelwerk definiert. Es legt klare Regeln fest, wo und wie Du Deine Drohne fliegen lassen darfst. Damit soll die Sicherheit im Luftraum erhöht und der Schutz der Privatsphäre gewährleistet werden. Seit dem 1. Oktober ist die neue Drohnen-Verordnung aktiv, die noch detaillierter bestimmt, welche Pflichten Du als Pilot einhalten musst. Zu achten ist auch auf die Plakette auf der Drohne - sie muss brandsicher sein. Für die Nutzung der Drohne auf öffentlichen Plätzen und Straßen stelle sicher, dass die Drohne nicht außer Sichtweite geflogen wird.

Du benötigst eine Haftpflichtversicherung, wenn Du die Drohne privat nutzt. Drohnen sind bis 5 kg versichert.

2. Ist ein Führerschein für die Nutzung einer Drohne notwendig?​

Drohnen, die weniger als zwei Kilogramm wiegen, dürfen in Deutschland ohne Erlaubnispflicht gesteuert werden. Du benötigst dafür eine feuerfeste Plakette mit Deinem Namen und Deiner Adresse, der gut sichtbar an Deiner Drohne befestigt sein muss (Kennzeichnungspflicht). 

Bei Drohnen ab zwei Kilogramm müssen Piloten einen Drohnenführerschein haben (Kenntnisnachweis). Das kann eine gültige Pilotenlizenz sein oder eine Prüfungsbescheinigung von einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle. Um dort eine Prüfung ablegen zu können, musst Du mindestens 16 Jahre alt sein. Für den Betrieb auf Modellflugplätzen ist kein Kenntnisnachweis erforderlich.

Bei schweren Drohnen ab 5 kg musst Du als Pilot eine Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde vorlegen können (Erlaubnispflicht).

3. Welche Schadenshöhe ist versichert?​

Wenn Du Drohnen bis 5 kg ausschließlich privat steuerst, sind sie mit einer Versicherungssumme bis zu 50 Mio. Euro (im Tarif L) versichert - weltweit.

4. Welche Flugverbotszonen gibt es?​

Für Drohnen gibt es einige Flugverbotszonen. Unter anderem über Hauptverkehrswegen, Kraftwerken, Krankenhäusern, Behörden, Industrie- und Militäranlagen sowie militärischen Objekten darfst Du mit Deiner Drohne nicht fliegen. Auch über sensiblen Bereichen wie Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften sowie Naturschutzgebieten gilt ein Flugverbot für Drohnen.

Unbemannte Flugobjekte dürfen außerdem nicht über Wohngrundstücken geflogen werden, wenn Du keine Einwilligung vom Grundstückseigentümer hast. Dort sind auch Drohnen, die mit akustischen, optischen oder Funksignalen ausgestattet sind, nicht erlaubt.

Beachte außerdem, dass Deine Drohne ab 100 m Flughöhe nur mit einer behördlichen Ausnahmeerlaubnis fliegen darf.

5. Sind die Kinder mitversichert?

Willst Du Deinem Kind eine Freude machen und lässt es alleine an die Drohnensteuerung, dann sei Dir sicher, dass Dein Kind in Deinem Versicherungstarif mitversichert ist. Im Tarif L Deiner Privathaftpflichtversicherung sind Schäden durch nicht deliktsfähige Kinder inkludiert.

Gut zu wissen:

Aus Eigeninteresse sollten Piloten vor dem Start klären, inwieweit die eigene Haftpflichtversicherung mögliche Schäden durch den Einsatz der Drohne deckt.

1931

... war der erste Drohnenflug

100

... Euro kostet eine Drohne mind.

600.000

... Drohnen fliegen bereits in Deutschland, gesteuert von Privatpersonen

Bis Jahresende fliegen in Deutschland rund 600.000 Drohnen, gibt die Deutsche Flugsicherung bekannt. Die meisten Drohnen werden von Privatpersonen in der Freizeit gesteuert.

Eine Drohne, die bis 1 kg wiegt, gibt es bereits ab rund 100 Euro zu kaufen. Ab 1 kg gibt es günstige Drohnen für ca. 500 Euro. Der Preis nach oben hin ist aber offen. So kannst Du für eine 1 kg Drohne auch 3.600 Euro bezahlen.  (Quelle: check24.de)

Der erste militärische Einsatz einer Drohne wurde im Jahr 1931 dokumentiert. Damals setzte die britische Royal Air Force drei ferngesteuerte Flugobjekte ein und verwendete sie als Zieldrohnen für Übungsflüge ihrer Jagdpiloten.

Fall gelöst

AXA versichert Drohnen in der Privathaftpflichtversicherung im Tarif L mit. Nicht deliktsfähige Kinder sind in diesem Tarif mitversichert. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Eltern die gesetzliche Sorgfaltspflicht einhalten. Ist dies garantiert, sind Fälle wie der beschriebene, in der Privathaftpflichtversicherung der AXA als Familientarif L versichert. Der Versicherungsschutz in diesem Tarif beläuft sich auf bis zu 50 Millionen Euro. 

Mit dem „L“-Tarif der AXA gibt es einen Rundum-Sorglos-Haftpflichtschutz mit einer Deckungssumme bis 50 Millionen Euro. Im Familientarif sind Kinder generell mitversichert, und auch Drohnenunfälle sind in diesem Tarif inbegriffen. 

Du willst Deinen Kindern aber auch Dir selbst eine Freude machen und eine Drohne steigen lassen? Dann finde heraus, wie Du diese am besten versichern kannst:

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L-Top-Schutz

Umfassender Schutz mit zusäzlicher Absicherung

  • Versicherungssumme 50 Mio. €
  • Monatliches Kündigungsrecht
  • Schäden an Mietobjekten
  • Schäden an geliehenen Sachen
  • Schutz bei Forderungsausfall
  • Auslandsaufenthalte in Europa und weltweit unbegrenzt