Diese 5 Fakten zur Versicherung von Drohnen solltest du kennen​

Ende des Jahres werden bereits 600.000 Drohnen in Deutschland über den Ladentisch gegangen sein. Egal, ob Du sie privat nutzt und damit coole Videos von Dir und Deiner Crew auf der beeindruckenden Klippe in Mallorca filmst oder ob Du sie gewerblich verwendest, um für Deine Geschäftspartner und Kunden tolle Clips Deiner Produkte zu drehen. Drohnen liegen total im Trend. Doch diese kleinen unbemannten Fluggeräte liefern nicht nur schöne Bilder, sie sind seit 2017 auch strengen Regularien unterworfen. Es besteht eine Versicherungspflicht und der Besitz, das Fliegen und Filmen mit Drohnen unterliegen konkreten Bestimmungen. 

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

1. Diese Modelle sind versichert:​

Bis April 2017 durfte jeder in Deutschland Drohnen steuern. Seit der Drohnen-Verordnung ist das anders. Sie legt klare Regeln fest, wo und wie Du Deine Drohne fliegen lassen darfst. Damit soll die Sicherheit im Luftraum erhöht und der Schutz der Privatsphäre gewährleistet werden. Seit dem 1. Oktober ist die neue Drohnen-Verordnung aktiv, die noch detaillierter bestimmt, welche Pflichten Du als Pilot einhalten musst. 

Für die Nutzung von Drohnen und anderen unbemannten Flugobjekten wie Kopter und Multicopter besteht in Deutschland seit 2015 eine Versicherungspflicht. Du benötigst diese Versicherung, egal, ob Du die Drohne privat oder gewerblich nutzt. In beiden Fällen sind Drohnen bis 5 kg versichert. 

2. Ist ein Führerschein für die Nutzung einer Drohne notwendig?​

Drohnen, die weniger als zwei Kilogramm wiegen, dürfen in Deutschland nach wie vor frei gesteuert werden und Du brauchst keine spezielle Bescheinigung dafür. Du benötigst dafür nur einen Aufkleber mit Deinem Namen und Deiner Adresse, der gut sichtbar an Deiner Drohne befestigt sein muss (Kennzeichnungspflicht). 

Bei Drohnen ab zwei Kilogramm müssen Piloten einen Drohnenführerschein haben (Kenntnisnachweis). Das kann eine gültige Pilotenlizenz sein oder eine Prüfungsbescheinigung von einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkennten Stelle. Um dort eine Prüfung ablegen zu können, musst Du mindestens 14 Jahre alt sein. 

Bei schweren Drohnen ab 5 kg musst Du als Pilot eine Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde vorlegen können (Erlaubnispflicht). 

3. Welche Schadenshöhe ist versichert?​

Wenn Du Drohnen bis 5 kg ausschließlich privat steuerst, sind sie mit einer Versicherungssumme bis zu 50 Mio. Euro versichert - weltweit. Für Drohnen bis 5 kg, die gewerblich im Einsatz sind, gilt eine Versicherungssumme bis zu 1 Mio. Euro – europaweit.

4. Welche Flugverbotszonen gibt es, in denen die Versicherung nicht wirksam ist?​

Über Hauptverkehrswegen, Kraftwerken, Krankenhäusern, Behörden, Industrie- und Militäranlagen sowie militärischen Objekten darfst Du mit Deiner Drohne nicht fliegen. Auch über sensiblen Bereichen wie Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften sowie Naturschutzgebieten gilt ein Flugverbot für Drohnen.

Unbemannte Flugobjekte, die mehr als 0,25 Kilogramm auf die Waage bringen, dürfen außerdem nicht über Wohngrundstücken geflogen werden. Dort sind auch Drohnen, die mit akustischen, optischen oder Funksignalen ausgestattet sind, nicht erlaubt.

Einschränkungen gibt es zudem bei allen Flugplätzen. Deine fliegende Drohne darf diesen Gebieten nicht näher als 1,5 Kilometer kommen. Auch hier gilt: Die Regelungen können örtlich strenger sein und/oder weitere Gebiete umfassen. Frage daher zur Sicherheit nach. Beachte außerdem, dass Deine Drohne ab 100 m Flughöhe nur mit einer behördlichen Ausnahmeerlaubnis fliegen darf. 

5. Sind die Kinder mitversichert?

Willst Du Deinem Kind eine Freude machen und lässt es alleine an die Drohnensteuerung, dann sei Dir sicher, dass Dein Kind in Deinem Versicherungstarif mitversichert ist. Grundsätzlich gilt: Kinder unter 7 Jahren gelten als schuldunfähig. Danach können Kinder im Familientarif im Versicherungspaket L mitversichert werden. Sollten Deine Kids mit der Drohne dann einen Schaden verursachen, seid ihr versichert.

Gut zu wissen:​

Aus Eigeninteresse sollten Piloten vor dem Start klären, inwieweit die eigene Haftpflichtversicherung mögliche Schäden durch den Einsatz der Drohne deckt.

Bis Jahresende fliegen in Deutschland rund 600.000 Drohnen, gibt die Deutsche Flugsicherung bekannt. Die meisten Drohnen werden von Privatpersonen in der Freizeit gesteuert.

Eine Drohne, die bis 1 kg wiegt, gibt es bereits ab rund 100 Euro zu kaufen. Ab 1 kg gibt es günstige Drohnen für ca. 500 Euro. Der Preis nach oben hin ist aber offen. So kannst Du für eine 1 kg Drohne auch 3.600 Euro bezahlen.  (Quelle: check24.de)

Der erste militärische Einsatz einer Drohne wurde im Jahr 1931 dokumentiert. Damals setzte die britische Royal Air Force drei ferngesteuerte Flugobjekte ein und verwendete sie als Zieldrohnen für Übungsflüge ihrer Jagdpiloten.

Fall gelöst

AXA versichert Drohnen in der Privathaftpflichtversicherung im Tarif L mit. Im Familientarif sind dabei auch Kinder ab 7 Jahren mitversichert. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Eltern die gesetzliche Sorgfaltspflicht einhalten. Ist dies garantiert, sind Fälle wie der beschriebene, in der Privathaftpflichtversicherung der AXA als Familientarif L versichert. Der Versicherungsschutz in diesem Tarif beläuft sich auf bis zu 50 Millionen Euro. Darin enthalten sind neben Sachschäden auch Kosten, die aufgrund von Einsätzen entstehen, die zum Beispiel in Deutschland in Kontrollzonen von Flugplätzen, auch in  An- und Abflugbereichen von Flughäfen, immer häufiger vorkommen. 

Mit dem „L“-Tarif der AXA gibt es einen Rundum-Sorglos-Haftpflichtschutz mit einer Deckungssumme bis 50 Millionen Euro. Im Familientarif sind Kinder ab dem Alter von 7 Jahren mitversichert und auch Drohnenunfälle sind in diesem Tarif inbegriffen. Du willst Deinen Kindern aber auch Dir selbst eine Freude machen und eine Drohne steigen lassen? Dann finde heraus, wie Du diese am besten versichern kannst:

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