Autowerkstätten unter der Lupe – welche ist für Sie die richtige?

Mit Checkliste

Ein Werkstattbesuch mit dem Auto ist für viele Deutsche wie ein Arztbesuch. Man geht nicht gerne hin, wenn es aber doch sein muss, dann nur zum Arzt – oder der Werkstatt – des Vertrauens. Aber welche Werkstätten genießen das größte Ansehen ihrer Kunden und warum ist das so? Schließlich hat der deutsche Autofahrer die Auswahl zwischen über 38.000 Werkstätten im Bundesgebiet. Von diesen über 38.000 Werkstätten sind weniger als die Hälfte herstellergebundene Marken- oder Vertragswerkstätten – also an eine bestimmte Fahrzeugmarke gebunden. Der überwiegende Teil sind freie Werkstätten und Filialbetriebe, die für alle Automarken offen sind.

Woran Sie eine passende Autowerkstatt erkennen und worauf Sie besonders achten sollten, erfahren Sie in Ihrem PLUS von AXA.




Retter in der Not und Pflegehelfer – die Autowerkstatt

Die Gründe, eine Werkstatt aufzusuchen sind vielfältig. Die „weniger Schlimmen“ Besuche sind aus Gründen der Wartung, der Inspektion oder wegen dem Wechsel auf Sommer- bzw. Winterreifen. Heikler wird es da schon bei einer Panne – die kommt immer unvorhergesehen und ist ärgerlich. Laut der Pannenstatistik von 2014 war die Starterbatterie mit über 33% die Pannenursache Nummer eins, gefolgt von der Einspritzanlage (9,6%) und der Zündanlage (9,2%) (Quelle: ADAC). Der schlimmste – und ohne Kaskoversicherung auch zumeist der teuerste – Grund für einen Werkstattbesuch ist ein Unfall. Zubehörkauf kommt in der Regel nicht so häufig vor – außer in den Shops von Filialgebundenen Werkstätten.


Welche Arten von Werkstätten gibt es?

Grundsätzlich gilt es zwischen herstellergebundenen Marken- oder Vertragswerkstätten und freien Werkstätten zu unterscheiden. Beide Arten haben ihre Vorteile und zumeist unterschiedliche Kundengruppen.

Vertragswerkstätten, die an bestimmte Marken gebunden sind, sind für die von Ihnen betreuten Marken speziell ausgerüstet, mit Spezialwerkzeugen versehen und die Mitarbeiter entsprechend geschult. Sie bieten das gesamte Leistungsspektrum – vom Ölwechsel über Inspektionen, Standard-Reparaturen sowie umfangreichere und schwierige Reparaturen. Oft ist auch eine Karosserie- und Lackiererwerkstatt angebunden. In der Regel sind in Markenwerkstätten auch alle gängigen Ersatzteile lagernd. Zusätzlich stehen herstellerspezifische Diagnosegeräte und Fehler-Datenbanken zur Verfügung. Dieser Service wird in der Regel mit höheren Preisen als bei freien Werkstätten verrechnet.

Unumgänglich sind Vertragswerkstätten, wenn innerhalb der Herstellergarantie oder der Sachmängelhaftung ein Problem mit dem Fahrzeug auftritt – Nachbesserungen dürfen nur beim Händler oder einer Vertragswerkstatt ausgeführt werden.

Zu den freien Kfz-Werkstätten zählen alle Werkstätten, die nicht an eine oder mehrere Marken gebunden sind – und darüber hinaus auch Filialbetriebe (z.B. ATU oder Pitstop) sowie Lizenznehmer (Automeister, autofit etc.).  Auch wenn in freien Werkstätten nicht nach Herstellervorgaben gearbeitet werden muss, so ist dies doch in vielen Werkstätten der Fall. Auch bei den Ersatzteilen hat der Kunde häufig die Wahl zwischen günstigeren Ersatzteilen aus dem freien Handel und Originalteilen. Hier sollte man einfach das Gespräch suchen und die Möglichkeiten abwägen. Durch die Wahlmöglichkeit und  günstigere Stundensätze ergeben sich für den Endkunden günstigere Preise. Sehr komplizierte Reparaturen können unter Umständen von einer freien Werkstatt nicht durchgeführt werden, da eventuell nicht sämtliche Spezialwerkzeuge zur Verfügung stehen. Nicht vorrätige Ersatzteile können jedoch meist sehr schnell besorgt werden und auch für Lackierarbeiten gibt es vielfach angeschlossene Betriebe oder können ebenfalls durch die Werkstatt durchgeführt werden.

Kurz gesagt: Qualifiziert sind auf den ersten Blick beide Arten von Werkstätten. Vertragswerkstätten werden eher von markenbewussten Autofahrern mit neueren Fahrzeugen in Anspruch genommen – freie Werkstätten häufig von kostenbewussten Autofahrern mit Fahrzeugen, bei denen kein Garantieanspruch mehr besteht. Für Garantieleistungen und den Eintrag in das Serviceheft ist es unwesentlich, ob die Arbeiten in einer Vertragswerkstatt oder einer freien Werkstatt ausgeführt wurden – beide werden rechtlich gleich bewertet.

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Wer überprüft Werkstätten und deren Leistungen?

Werkstätten werden von unterschiedlichen Institutionen freiwillig überprüft und erhalten dadurch ein Prüfsiegel oder eine Zertifizierung. Die wichtigsten Prüfinstanzen sind die DEKRA und der TÜV. Hierbei prüft zum Beispiel der TÜV Rheinland Betriebe des Kfz-Gewerbe auf Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Prüfmittelüberwachung. Die Einhaltung gesetzlicher Normen zu Arbeitssicherheit und Umweltschutz sowie eine regelmäßige Überwachung der Prüfmittel sind die Voraussetzung für den Betrieb eines Autohauses oder einer Kfz-Werkstatt. Die Mitarbeiter des TÜV unterstützen den Betrieb bei der Erfüllung aller geltenden Vorschriften – von der Gefährdungsbeurteilung über die Prüfung Ihrer Anlagen bis zur Beratung im Umweltschutz und Umweltmanagement.

Wenn Sie sich also für einen von der DEKRA oder vom TÜV geprüften Betrieb entscheiden, können Sie sich darauf verlassen, dass die Werkstatt die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Sehen können Sie dies an dem entsprechenden Prüfsiegel.


Woran erkennt man eine kompetente Werkstatt?  

Anhand der folgenden, kleinen Checkliste, können Sie erkennen, ob die von Ihnen ausgewählte Werkstatt die Kriterien einer guten Werkstatt erfüllt.

Service und Erreichbarkeit: Schon bei der ersten Kontaktaufnahme kann man sich ein Bild über die Freundlichkeit am Telefon machen, sowie über die Terminvergabe und die Öffnungszeiten.

Sauberkeit: Ist die Werkstatt sauber und aufgeräumt, kann in der Regel davon ausgegangen werden, dass auch die Arbeiten gewissenhaft und sauber erledigt werden. Macht die Werkstatt schon bei der ersten Besichtigung einen schmuddeligen Eindruck, ist es besser, eine andere Werkstatt aufsuchen.

Transparenz:
Hat die Werkstatt etwas zu verbergen oder zu verstecken, wird sie wahrscheinlich nicht zulassen, dass Sie den Werkstättenbereich betreten oder bei der Reparatur zusehen – auch dann besser Finger weg. Wer sauber und nachvollziehbar arbeiten, muss sich nicht verstecken.

Eingangscheck und Vorbesprechung:
Sie sollten sich ein Bild von der Werkstatt machen – die Werkstatt von Ihrem Fahrzeug! Diese Besichtigung des Fahrzeugs erfolgt im besten Fall in Ihrer Gegenwart, um die durchzuführenden Arbeiten zu besprechen. Auch Vorschäden sollten in diesem Zuge vermerkt werden, damit eventuelle Schäden, welche die Werkstatt verursacht hat, bei der Rückgabe des Fahrzeugs eindeutig zuzuordnen sind.

Kostenklärung im Vorfeld und während der Arbeit: Die voraussichtlich anfallenden Kosten müssen besprochen werden, sowie der Umfang der Reparaturarbeiten. Diese sollten im Reparaturauftrag vermerkt werden und in Kopie an den Auftraggeber ausgehändigt werden. Wenn im Zuge der Arbeit weitere Fehler und somit höherer Reparaturbedarf oder teure Ersatzteile notwendig werden, muss der Kunde vorab informiert werden und sich mit dem Mehraufwand einverstanden erklären.

Ausgetauschte Teile zur Ansicht: Eine gute Autowerkstatt zeigt Ihnen die ausgetauschten Teile bei der Abholung und erklärt, warum sie ausgetauscht wurden.

Pünktlichkeit:
Kann aus unvorhersehbaren Gründen die Reparatur nicht zum vereinbarten Zeitpunkt fertig gestellt werden, liegt es auch hier an der Werkstatt, den Kunden darüber rechtzeitig zu informieren.

Mobilität und Zusatzleistungen: Gute Werkstätten bieten ihren Kunden Leihfahrzeuge für den Zeitraum der Reparatur, Hol- und Bringservices, kostenlose Reinigung und Wäsche sowie etliches mehr – fragen Sie im Vorfeld danach! Auch die zeitgerechte Erinnerung an Inspektionen, HU und AU per E-Mail, SMS oder Anruf zählen zum Service guter Werkstätten.

Abrechnung und Fahrzeugrückgabe:
Kontrollieren Sie, ob die Rechnung nachvollziehbar ist und nicht durch viele Kleinteile „aufgewertet“ wurde. Eine gute Werkstatt zeichnet auch aus, dass nicht nur an der Kasse der Schlüssel übergeben wird, sondern man von einem Servicemitarbeiter zum Fahrzeug gebracht wird und nochmal gezeigt und erklärt wird, was alles ausgeführt wurde.

Prüfsiegel und Zertifizierungen: Achten Sie darauf, ob der Betrieb mit Prüfzeichen wie zum Beispiel „Geprüfte Service- und Reparaturqualität“ vom TÜV Nord oder „TÜV SÜD geprüfter Unfallschaden-Reparaturbetrieb“ versehen, oder auch nach ISO-Norm von der DEKRA zertifiziert ist. Wichtig ist auch, dass die Werkstatt Mitglied in der Kfz-Innung ist.

AXA wünscht Ihnen eine sichere und gute Fahrt.

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