Outdoor-Apps - Die perfekten Buddies für Outdoor-Sport und Action!




Sommerzeit – Outdoorzeit! Mit unseren Tipps und Apps ist keine Herausforderung zu groß...

Egal, ob Wasser, Berg oder Straße – Smartphone und Outdoor-Apps sollten bei jeder Tour mit dabei sein. Und auf die Frage „Was darf ich in der freien Natur überhaupt?“ hat Christian Teppe, Partneranwalt von ROLAND Rechtsschutz aus der Hamburger Kanzlei Teppe Rechtsanwälte, die passenden Rechtstipps – damit der Spaß ohne rechtliche Folgen bleibt...


Geocaching-Apps: Smartphone wird zum Outdoor-Navi



Eine neue Form der altbekannten Schnitzeljagd nennt sich Geocaching. Ausgerüstet mit einem digitalen GPS-Gerät machen sich Geocacher auf die Suche nach Schätzen, den sogenannten Caches, die andere Cacher zuvor in Höhlen, Baumwurzeln oder im Gelände versteckt haben.

 Tipp: Sie besitzen kein digtales GPS-Gerät? Dann nutzen Sie anstelle eines herkömmlichen GPS-Geräts einfach Ihr Smartphone samt App zur Navigation. Outdoor-Apps wie c:geo, der Geocaching-Klassiker für Android oder GCTools, die Geocaching-Tool-Sammlung für iOS, bieten viele nützliche Funktionen, um das nächste Abenteuer zu bestehen.

Aber Vorsicht – eine Schatzsuche hat rechtliche Tücken: „Oft gerät dieses Hobby in Konflikt mit dem Naturschutz. Es gibt zahlreiche Flächen und Gelände, auf denen das Platzieren ebenso wie das Suchen von Caches verboten ist“, betont Rechtsanwalt Christian Teppe. So ist zum Beispiel das Verlassen der Wege in einem Naturschutzgebiet ordnungswidrig – und damit meist auch die Schnitzeljagd. Ebenfalls gesetzeswidrig ist es, Biotope zu gefährden, Tiere beim Winterschlaf zu stören oder Jagdwild aufzuschrecken. Und wahre Cacher gehen für den Naturschutz sogar noch weiter: Da die Natur nicht unter der Schatzsuche leiden soll, ist es unter Cachern verpönt, Gegenstände direkt im Waldboden zu verbuddeln. Verstecke bietet die Natur auch so noch reichlich.

Wer nicht nach einem Schatz sucht hat es einfacher: Wanderer dürfen auch auf unbefestigte Waldwege ausweichen. Das gilt allerdings nur, solange diese Wege tatsächlich begehbar sind und regelmäßig genutzt werden. Zudem stehen den Outdoor-Fans Brachflächen oder Gewässerufer für eine ausgedehnte Wanderung zur Verfügung.

 Tipp: Reicht Ihr normales Smartphone für das Outdoor-Abenteuer aus? Ja, wenn Sie nur telefonisch erreichbar sein wollen oder nur gelegentlich Outdoor-Apps nutzen. Im besten Fall besitzen Sie dann jedoch ein wasserdichtes und relativ robustes Smartphone.

Wer regelmäßig Outdoor-Apps und weitere Funktionen für seine Touren nutzen möchte, sollte sich für eines der zahlreichen Outdoor-Handys oder Outdoor-Smartphones entscheiden, denen weder Matsch noch Wasser etwas ausmachen. Die besten Outdoor Smartphones im Test sind zum Beispiel hier auf outdoor-handys.com zu finden.


Rechtstipps, Routenplanung und live-tracking: Biken wird noch sicherer



Eine Radtour mit Freunden – für viele genau das Richtige an einem schönen Sommertag. Aber sind allen die Regeln bekannt, wo mit den Zweirädern gefahren werden darf?

„Dass Fahrradfahrer nur auf dem Radweg fahren dürfen, ist ein allgemeiner Irrtum. Denn grundsätzlich gehören Radfahrer auf die Straße. Sind die Wege ausdrücklich durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet, müssen Radfahrer diesen Weg allerdings nutzen“, erklärt Rechtsanwalt Christian Teppe. „Ist der Radweg jedoch zum Beispiel durch Mülltonnen blockiert oder mit rutschigem Laub bedeckt, dürfen die Radler auf die Straße ausweichen.“ Auf dem Bürgersteig haben Fahrräder nichts verloren – lediglich Kinder unter zehn Jahren dürfen den Gehweg zum Radfahren nutzen. Und: Radler, die sich im Biergarten gern das eine oder andere Bierchen gönnen, sollten maßvoll genießen. Mit 1,6 Promille oder mehr auf dem Rad erwischt werden, kann den Autoführerschein kosten. Aber auch schon weniger Blutalkohol kann den „Lappen“ kosten – zum Beispiel dann, wenn der Radler einen Fahrfehler begeht.

 Tipp: Mit der Outdoor-App „GPSies“ können Sie Millionen von Strecken abseits der Straße für das Fahrradentdecken und Ihre eigenen Lieblings-Ausflugsziele mit anderen teilen. Sie können auch Ihre Strecke live tracken und andere können dies verfolgen. Mehr über diesen Outdoor Guide finden Sie unter www.gpsies.com.


Schneller ans Ziel – mit E-Bikes und Pedelecs



Der aktuelle Trend auf Straßen und Wegen sind E-Bikes und Pedelecs: Mit Hilfe eines elektrischen Antriebs erhält der Fahrer eine eingebaute Tretunterstützung und nimmt damit jede Steigung spielend. Juristisch gesehen, wachsen jedoch die Hürden mit der Motorisierung. Vor allem bei den schnellen Versionen der Bikes gibt es viel zu beachten.

Pedelecs dürfen zum Beispiel grundsätzlich den Radweg nutzen. Die Ausnahme: Schnelle Pedelecs, die ohne Tretunterstützung eine maximale Geschwindigkeit von 20 Stundenkilometern und mit Unterstützung maximal 25 Stundenkilometer erreichen, müssen auf die Straße ausweichen. Rechtsanwalt Teppe: „Und auch E-Bikes gehören grundsätzlich auf die Straße. Es sei denn, sie werden nicht schneller als 25 Stundenkilometer.“ Ein „Mofa-Symbol“ gibt den Radweg auch für die E-Bikes frei. Auf einem Radweg ohne dieses Zeichen haben E-Bikes hingegen nichts zu suchen.

 Tipp: Schon mal eine lange Tour mit elektrischer Unterstützung gefahren? Begeistern Sie Freunde und Bekannte mit Ihren Touren oder laden Sie sie dazu ein – sehr einfach funktioniert das mit der Outdoor-App „komoot“.


Aktiv im und rund ums Wasser: Tipps und Apps für das kühle Nass



Ist die nächste Badegelegenheit gesucht? Mal in einem Bach oder Fluss die Füße ins Wasser stecken – und keine Ahnung, wo? Mit der Outdooractive-App haben Sie immer die besten Outdoor-Karten mit dabei und verlieren nie die Orientierung.

Wenn Sie dann den nächsten See oder Fluss finden, ist jedoch wieder Vorsicht geboten. „Jedes Bundesland hat gesondert geregelt, welche Seen und Flüsse in welchen Bereichen für das Schwimmen freigegeben sind“, weiß der ROLAND-Partneranwalt. Schwimmer sollten sich also vorher erkundigen, ob das Baden in diesem speziellen Gewässer überhaupt erlaubt ist.

Weniger eindeutig sind die Regeln über die zuständige Aufsicht an Badeseen und Co. Laut Gesetz müssen sich Kommunen oder private Betreiber eines Badesees darum kümmern, dass Badegäste nicht gefährdet werden. Rechtsanwalt Teppe: „Was diese sogenannte Verkehrssicherungspflicht aber im Detail beinhaltet, ist nicht geregelt. Trotzdem ist es unwirksam, wenn ein Betreiber versucht, sich mit Schildern wie ‚Baden auf eigene Gefahr‘ aus der Verantwortung zu ziehen.“ Auf jeden Fall hat der Betreiber sein Gelände regelmäßig zu kontrollieren und eventuelle Unfallgefahren, wie zum Beispiel spitze Gegenstände im Badebereich zu beseitigen.

Alle, die es nicht auf dem Wasser, sondern unter Wasser am spannendsten finden, sollten sich auch über diese speziellen Gegebenheiten und Vorschriften informieren. Taucher müssen sich genau darüber erkundigen, in welchen Gewässern sie ihrem Hobby nachgehen dürfen. „Privat betriebene Seen dürfen nicht einfach von jedermann genutzt werden. Tauchen darf man hier nur mit einer gebührenpflichtigen Zutrittsgenehmigung“, so der Rechtsexperte. Auch liegen viele Seen und Flüsse in Naturschutzgebieten, in denen das Tauchen streng untersagt ist.


Großer Spaß – großer Schaden!

Gerade beim Outdoor-Vergnügen am und im Wasser ist die Verlockung oft groß, ein wenig übermütig zu werden. Freunde nass spritzen oder mit einem kleinen Stoß unfreiwillig ins kühle Nass befördern. Wenn aber das Objekt der Spaß-Attacke sein Smartphone in der Hosentasche hat und es mit im Wasser landet, kann der Spaß teuer werden. Mit viel Glück und ein paar Tricks kann das Handy wieder trocknen – ansonsten hilft nur eine private Haftpflichtversicherung, die für den Schaden aufkommt.

Wie Sie Ihr Handy wieder trocken und funktionsfähig bekommen, lesen Sie in unserem Artikel Handy Wasserschaden: Erste Hilfe-Tipps, um das nasse Handy zu retten.


Ausflüge mit 1 PS: Pferde haben kein Navi – das Handy schon...



Eine atemberaubende Landschaft, bestes Wetter und ein Pferd. Für manche ist das der Traum von Freiheit schlechthin. Aber auch hier gilt es rechtliche Regeln zu beachten: „In vielen Bundesländern ist das Reiten nur auf gekennzeichneten Reitwegen erlaubt, in anderen darf man dem Reitsport auch auf öffentlichen und privaten Wegen nachgehen“, so Christian Teppe. Vom Querfeldein-Ritt ist rechtlich gesehen in jedem Fall abzuraten.

 Tipp: Wer sich nicht sicher ist, ob die Wunschstrecke auch wirklich beritten werden darf, sollte sich die ReiterApp auf sein Smartphone laden. Sie stellt 80.000 Routen bereit und ermöglicht die Routenplanung mit Kompass und GPS. Hier finden Sie die kostenlose ReiterApp zum Download.


Die besten Outdoor-Apps im Überblick

 
 
Geocaching-Apps mit GPS für moderne Schatzsucher
Outdoor Guide für Wander- und Laufrouten für unterschiedliche Anforderungen
Routenplanung, Navigation und Vorschläge für Rad und Wandern
Fotorealistisch Touren für Wandern und Bergsteigen in 3D
Strecken für das Fahrrad, zu Fuß, auf dem Wasser für viele Freizeitaktivitäten
Outdoor-Karten zur perfekten Orientierung
Orientierung und Planung mit Kompass und GPS speziell für Reiter
 
 

 Unser Tipp für Unentschlossene: wikihow weiß für vieles Rat – auch dafür, wenn einem selbst die Ideen ausgehen. Einfach mal zum Beispiel „was tun gegen Langeweile im Sommer“ eingeben und sich überraschen lassen, was alles unternommen werden kann...

Diese Rechtstipps für ungetrübte Sommermonate wurden Ihnen von ROLAND-Rechtsschutz präsentiert.

Rechtliche Hinweise
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