Deutschlands Autofahrer fühlen sich sicher

AXA Verkehrssicherheitsreport 2015



Geschlechterunterschiede á la „Männer sind vom Mars – Frauen von der Venus“ beschäftigen nicht nur Ratgeberautoren und Witzeschreiber. Etwas ist schon dran an den vielzitierten Differenzen zwischen Männern und Frauen, sagt auch die Wissenschaft. Denn Forscher haben dafür eindeutige Beweise gefunden. Sie stellten fest, dass sich die Gehirne von Männern und Frauen in einigen Punkten grundlegend unterscheiden – mit Einfluss auf Fähigkeiten, Verhaltensweisen und Wertvorstellungen.


Wer parkt besser?

Vor allem der Straßenverkehr ist immer wieder Schauplatz von regelrechten Geschlechterkämpfen. Da tritt der Spaßfahrer im PS-starken Gefährt gegen die Mama mit Kindersitz im SUV an. Und einparken, das kann nun wirklich keiner dem anderen Recht machen! Genauso, wie Geschichten über Frau am Steuer immer wieder für Lacher sorgen…

Soweit das Klischee: genau betrachtet, halten Deutschlands Männer und Frauen ihre Landsleute doch sogar übereinstimmend für gute, ja sogar sehr gute Autofahrer. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls der neue AXA Verkehrssicherheitsreport 2015, der das Sicherheitsempfinden von Autofahrern auf Deutschlands Straßen untersucht. (Der AXA Verkehrssicherheitsreport ist eine repräsentative Befragung von 1.000 deutschen Autofahrern, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von AXA durchgeführt hat.) Die Studie soll einen Beitrag leisten zu mehr Wissen und Bewusstsein im Straßenverkehr, indem sie unter anderem gefährliche Situationen und Verhaltensweisen aufzeigt.

Demnach fühlen sich 90 Prozent der Autofahrer auf deutschen Straßen sicher. Männer (92 Prozent) und Frauen (88 Prozent) weichen da kaum voneinander ab. Dabei halten sich Frauen sogar im Vergleich für die besseren Autofahrer! 46 Prozent der Frauen sagen von sich, dass sie gut oder sogar sehr gut fahren. Die Männer bleiben aber nicht wenig dahinter zurück: 34 Prozent finden sich genauso gut. Da ist wohl ein bisschen männliches Understatement dabei…


On the Road again…

Ein Geschlechterunterschied lässt sich auch bei einer anderen Frage feststellen. Denn, wenn es darum geht, wo es sich am sichersten fährt, kommen die männlichen und weiblichen Befragten im AXA -Verkehrssicherheitsreport zu unterschiedlichen Schlüssen. Fast die Hälfte aller Frauen fühlt sich beim gemütlichen Cruisen auf der Landstraße am wohlsten (48 Prozent), Schnellfahren auf der Autobahn und Gedränge in der Stadt teilen sich mit je 23 Prozent Platz 2. Männer hingegen sagen, dass sie auf der Autobahn am sichersten unterwegs sind 40 Prozent, dann erst folgen Landstraße (37 Prozent) und Stadtverkehr (16 Prozent). Vielleicht eine zu trügerischer Sicherheit. Denn wenn ein Unfall auf der Landstraße geschieht, dann zumeist mit schweren Folgen




Achtung, gefährlich!

Dabei fährt man hierzulande überall nicht nur gefühlt ziemlich sicher, sondern auch tatsächlich! Im Jahr 2014 ereigneten sich in Deutschland rund 2,4 Millionen Verkehrsunfälle. Laut statistischem Bundesamt sind das 0,3 Prozent weniger als 2013. Zu diesen Ergebnissen tragen auch die vielfältigen Aktivitäten für mehr Verkehrssicherheit bei. Unter anderem haben die Unfallversicherungsträger den gesetzlichen Auftrag, neben Arbeitsunfällen im Betrieb und Schulunfällen auch Arbeits- und Wegeunfälle im Straßenverkehr zu verhüten. Daher engagiert sich AXA seit langer Zeit für das Thema Verkehrssicherheit auf öffentlichen Straßen und unterstützt Präventionsmaßnahmen oder Verkehrssicherheitstrainings.

Vorteil AXA
Das PLUS für Kunden von AXA


AXA hilft Ihnen in den Bereichen Prävention, Unfallforschung und Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr. Dafür stehen beispielsweise die viel beachteten Verkehrssicherheitsreports und auch die seit 1981 durchgeführte Crashtest-Forschung.

Wir tragen dazu bei, dass Sie sicherer unterwegs sind und wenn doch etwas passieren sollte, sind wir umfassend für Sie da. Die Wildhaus Crashtests demonstrieren mit anschaulichen Originalvideos von Unfallszenen die Risiken in den Gefahrenbereichen.

App AXA Drive

Die Gesundheit, Sorgen und Probleme der Kunden liegt AXA am Herzen. Mit der App AXA Drive wollen wir präventiv informieren und helfen, das Leben unserer Kunden Schritt für Schritt ein wenig sicherer zu machen. Die App AXA Drive leistet einen präventiven Beitrag dazu, Unfälle zu verhindern und sorgt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

AXA reagiert also nicht erst dann, wenn etwas passiert, sondern setzt sich dafür ein, dass es gar nicht erst dazu kommt.


Vorsicht statt Nachsicht

Die Ergebnisse des Verkehrssicherheitsreports zeigen, dass zum Thema Prävention und Aufklärung noch nicht genug gesagt ist. Denn deutsche Autofahrer geben an, Gefahren zum Teil bewusst in Kauf zu nehmen, obwohl sie wissen, dass ihr Verhalten gefährlich ist. Und das ganz unabhängig ob Mann oder Frau. Rund zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) geben zu, nicht immer den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einzuhalten – gleichzeitig gilt dies aber als eines der gefährlichsten Fehlverhalten im Straßenverkehr überhaupt. Auch hier überschätzen viele wohl ihr eigenes Können hinterm Steuer. In Ortschaften über 65 km/h zu fahren, sowie das Abbiegen ohne zu blinken ist ebenfalls überdurchschnittlich gefährlich, wird aber trotzdem häufig gemacht (jeweils 37 Prozent).


Kontrolle ist besser!

Wenn es darum geht, den Straßenverkehr noch sicherer zu machen, gehen die Meinungen der Geschlechter wieder stärker auseinander. Während drei Viertel aller Frauen vor allem eine generelle Null-Promille-Grenze als sinnvoll erachtet, sagen 10 Prozent Männer, dass Rüttelstreifen auf der Autobahn ein wirksames Mittel für mehr Verkehrssicherheit sind.




Die Zukunft kommt…

Der AXA-Verkehrssicherheitsreport 2015 hat auch die Trends der Zukunft unter die Lupe genommen. Darunter fallen Carsharing und autonom fahrende Autos genauso wie Telematikdienste. Denn immerhin drei Viertel aller Befragten sagen, dass sie lieber ihr eigenes Auto fahren wollen und stehen damit Carsharing-Angeboten skeptisch gegenüber.

Anders sieht es aus bei Telematik. Darunter versteht man die automatische Datenübermittlung von und an Fahrzeuge, wie z.B. bei Navigationssystemen. Hier ist das Interesse am Größten, wenn es um klassische Hilfe- und Schutzthemen geht: 89 Prozent, bzw. 85 Prozent finden es gut, wenn das Fahrzeug durch die eingebaute Telematik nach einem Diebstahl geortet werden oder bei einem Schaden Beweise sichern kann. Immerhin neun von zehn Befragten begrüßen das automatische Absetzen eines Notrufes z.B. bei einem Unfall.

AXA wünscht Ihnen immer eine gute und sichere Fahrt!


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