Familie muss man lernen – gemeinsam durch dick und dünn

Das Familienleben mit einem Kind kommt von alleine, wenn es so weit ist – das ist eine weit verbreitete Meinung. Doch genau das ist oft nicht der Fall, weil sich sehr vieles ändert. Ist die Liebe frisch, sieht man über kleine Dinge, die einem am Partner stören, leicht hinweg. Doch wenn die Partnerschaft schon länger andauert, der Alltag einkehrt und sich Nachwuchs einstellt, ergeben sich oft Spannungen und Probleme. Kommunikation und Offenheit sind genau dann das A und O. Einige Tipps haben wir gemeinsam mit unserem Partner, der Deutschen Familienstiftung – für Sie zusammen gefasst.




Haltet eure Liebe jung!

In der heutigen Gesellschaft vergisst man nur allzu leicht Werte wie Familie und Partnerschaft. Doch genau dieser familiäre Rückhalt ist besonders wichtig für die Entwicklung jedes einzelnen. In Partnerschaften kommt es bei alltäglichen Themen wie Finanzen, Erziehung oder Unzufriedenheit mit der Partnerschaft immer wieder einmal zu Streitereien. Klar müssen diese Dinge angesprochen und ausdiskutiert werden – wichtig hierbei ist eine gewisse „Streitkultur“, die man gegenüber seinem Partner immer wieder üben muss.

Was mögen Sie an Ihrem Partner? Diese Frage hilft Ihnen, die aktuelle Situation der Beziehung zu reflektieren. Sollte Ihnen dazu wenig einfallen, erinnern Sie sich daran, was Sie zu Beginn an Ihrem Partner geliebt haben und sprechen Sie – sollten Sie Unzufriedenheit oder Ärger verspüren – das gegenüber Ihrem Partner an, ohne ihn mit Vorwürfen zu konfrontieren. Eine Beziehung bedeutet auch Beziehungsarbeit.

Beziehungen auf lange Zeit jung zu halten, ist manchmal einfacher als man denkt z.B., dem Partner mit einem leckeren Essen zu zweit überraschen, mal wieder ins Kino gehen oder einen kleinen Liebesbrief in die Jackentasche schmuggeln. Diese Aufmerksamkeiten zeigen dem Partner, dass er nach wie vor geliebt wird und Ihnen die Beziehung wichtig ist.
Informationen und Hilfe, wie Sie Ihre Partnerschaft erhalten oder wieder glücklicher gestalten finden Sie u.a. bei der Familienbildungstätte „Familienschule Fulda“ – einem Projekt der Deutschen Familienstiftung, deren Ziel es ist, Familien langfristig zu stärken.


Ein Kind ändert so manches

Mit der Geburt eines Kindes ergeben sich in einer Beziehung völlig neue Themen.
Zu Hause läuft nach der Geburt einiges anders: der Wäscheberg wächst, die Spülmaschine ist am Abend noch nicht ausgeräumt und die Spuren vom Frühstück sind auch noch nicht beseitigt. Bei diesen und anderen Punkten müssen dann beide Partner mehr anpacken – denn neben Stillen, Wickeln, Spielen etc. klappt halt der Haushalt mal mehr und mal weniger. Und die Zeit für sich selbst, die Treffen mit Freunden oder Freundinnen treten in den Hintergrund.
Die Erwartungen an sich und den Partner sind ernorm, gerade in dieser Zeit ist Toleranz und Verständnis gegenüber dem Partner sehr wichtig. Die Erwartungen sollten offen angesprochen und ausdiskutiert werden, damit diese alltäglichen Kleinigkeiten nicht zum Stolperstein für die Beziehung werden.

Informationen zu einer besseren Diskussionskultur, funktionierendem Zeitmanagement und dem erfolgreichen Gestalten der Partnerschaft bietet beispielsweise die Familienschule Fulda, ein Projekt der Deutschen Familienstiftung.


Gemeinsam sind wir stark

Gleichgesinnt gesellt sich gern – das gilt auch für junge Eltern. Und das ist sinnvoll, denn der Erfahrungsaustausch ist sehr wichtig, um zu erkennen, dass die meisten mit denselben Problemen zu kämpfen haben und es nicht an dem Partner oder an sich selbst liegt. Nebenbei ergeben sich oftmals auch lang anhaltende Freundschaften zwischen den Paaren und Unternehmungen – wie der gemeinsame Einkaufsbummel. Auch das abwechselnde Kinderhüten kann ein sehr positiver Nebeneffekt sein.


Erkennen Sie selbst, wie Sie Ihre Beziehung frisch halten

Einige Tipps, wie Sie mehr auf sich selbst achten können und die Liebe jung bleibt:

  • Ziehen Sie sich ab und zu mal für kurze Zeit zurück, um alleine zu sein.
  • Versuchen Sie, dem Partner eine eventuelle Gereiztheit nicht übel zu nehmen.
  • Wechseln Sie sich beim Durchschlafen ab.
  • Unternehmen Sie ab und zu etwas mit Ihrem Partner (ohne Kind).
  • Suchen Sie sich einen verlässlichen Babysitter in der Nähe.
  • Romantische Momente zu zweit: Nehmen Sie z.B. zusammen ein Schaumbad im Kerzenschein
  • Sollten Sie unzufrieden sein, denken Sie darüber nach, was die Unzufriedenheit auslöst (schlechte Kommunikation mit dem Partner, zu wenig Kontakt zur Außenwelt etc.) und sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber.
  • Sprechen Sie gegenüber dem Partner an, was gut läuft und worüber Sie sich freuen.
  • Lesen Sie mal wieder ein gutes Buch.

Stress – und der Umgang damit

Stress gibt es nicht nur im Berufsleben – auch im Privatleben ist Stress weit verbreitet und gefährlich. Da nicht jeder Mensch auf Stress gleich reagiert und ihn unterschiedlich verarbeitet, ist es wichtig, dass Sie für sich selbst Stressfaktoren erkennen und wenn möglich diesen vorbeugen
Negativer Stress äußert sich zum Beispiel wie folgt:

  • Im Gefühlsbereich: Erregung, Wut, Ärger, Spannung, Ungeduld, Angst, Enttäuschung, Bitterkeit, Resignation, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Kraftlosigkeit.
  • Körperlich: Herzklopfen, flacher Atem, Zittern der Hände, Schweißausbrüche, Weinen, Verspannungen, Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafprobleme.
  • Gedanklich: Ich schaffe es nicht, ich bin ein Versager.
  • Verhalten / Handlungen: Unüberlegtheit, Aggression, Unentschlossenheit, Rückzug, Vorwürfe, Inkonsequenz, unkontrollierte Nahrungsaufnahme, Rauchen, Alkohol, Drogen.
Wenn Sie an sich (über einen längeren Zeitraum von einigen Wochen) solche Symptome entdecken, sollten Sie die Auslöser dafür finden und Ihre Situation überdenken. Dabei könnten diese Tipps zum Abbau von Stress für Sie hilfreich sein:

  • Planen Sie feste Ruhepausen in Ihren Tagesablauf ein (eine Tasse Tee trinken, ein Fußbad, etc.)
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem (gesundes Essen, Sport)
  • Sorgen Sie für Ordnung / Struktur in Ihrem Alltag – denn äußere Ordnung fördert die innere Ordnung.
  • Sorgen Sie für Entspannung (ausreichend Schlaf, Musik, Spaziergänge, Entspannungstechniken).

Versuchen Sie einfach, Ihre Situation zu analysieren und Dinge, die Ihnen nicht gut tun, zu ändern. Beziehen Sie Ihren Partner mit ein – gemeinsam werden Sie mit Sicherheit eine Lösung finden.

„Starke Kinder brauchen glückliche und zufriedene Eltern für ein unbeschwertes Aufwachsen“, dafür steht die Familienschule Fulda eine Einrichtung der Deutschen Familienstiftung

Die Familienschule Fulda ist ein Ort, wo Eltern Antworten auf ihre Fragen bekommen, Kontakte knüpfen und hilfreiche Kurse von Geburtsvorbereitung über Eltern-Kind-Gruppen bis hin zu Selbsthilfe-Gruppen finden können.
Neben dem genau auf die Bedürfnisse von werdenden und “jungen” Eltern abgestimmte Kursangebote, können die Eltern Sicherheit und Klarheit im eigenen Vorgehen, sowie Familien- und Partnerschaftsstärkende Anteile wie Alltagsgestaltung, Selbstpflege, Stress- und Zeitmanagement und verlässliche Unterstützung bei Problemen erhalten. Hier geht es direkt zur Familienschule Fulda.


AXA ist die Absicherung und Gesundheit von Familien wichtig, deshalb kooperieren wir mit der Deutschen Familienstiftung – eine Einrichtung, die in den letzten Jahren vielen Familien geholfen hat, starke Partner und gute Eltern zu werden.



Rechtliche Hinweise
Die Artikelinhalte werden Ihnen von AXA als unverbindliche Serviceinformationen zur Verfügung gestellt. Diese Informationen erheben kein Recht auf Vollständigkeit oder Gültigkeit. Bitte beachten Sie dazu unsere Nutzungsbedingungen.