Volkskrankheiten treffen bald jeden Zweiten – Haben Sie gut vorgesorgt?

Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Diabetes – das sind die drei Erkrankungen, unter denen die meisten Deutschen leiden. Das klingt im ersten Moment vielleicht nicht dramatisch, doch Volkskrankheiten wie diese haben nicht nur eklatante Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und Wirtschaft, sondern ganz erheblich auf das Leben jedes einzelnen. Und zwar mehr, als man zunächst denken könnte!



Eine einheitliche Definition von “Volkskrankheit” gibt es nicht. Sind weltweit Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Malaria am häufigsten anzutreffen, machen in unseren Breiten z.B. Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs, Depressionen, Burn out und Rückenschmerzen den Menschen am meisten zu schaffen. Diese Zivilisationskrankheiten, sind zu einem großen Teil auf unsere Lebensumstände und unseren Lebensstil zurückzuführen.


Fest steht, gesund bleiben ist wesentlich besser als eine Krankheit zu behandeln!

Vorsorge statt Nachsorge, denn allein mit einem anderen Lebenswandel ließen sich einige der genannten Leiden aktiv vermeiden oder zumindest verzögern. Daher steht für viele die Prävention an erster Stelle – besonders eine gesunde Lebensführung, für die jeder Einzelne „relativ“ einfach und regelmäßig in seinem Alltag etwas tun kann. Dabei muss man im Grunde nur auf folgende Dinge achten: richtige Ernährung, ausreichend Bewegung, wenig Stress, kaum Tabak oder Alkohol.


Volksleiden – häufige Ursache für Berufsunfähigkeit

Doch sind auch andere Umstände wie eine familiäre Veranlagung oder Prägung zum Teil für die genannten Erkrankungen verantwortlich und so führen gerade die Zivilisationskrankheiten häufig zu krankheitsbedingten Fehlzeiten, zu Arbeitsunfähigkeit und am Ende sogar zur Pflegebedürftigkeit.

Rund 200.000 Erwerbstätige pro Jahr scheiden vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Nur in etwa neun Prozent der Fälle ist ein Unfall der Grund, ungefähr 91 Prozent der Menschen werden aufgrund von Krankheiten berufsunfähig. Auslöser dafür sind zum Beispiel bei über der Hälfte der Fälle Nervenkrankheiten – davon allein ca. 85 Prozent psychische Erkrankungen – und Erkrankungen des Bewegungsapparates.


Schlechte Aussichten für die Zukunft?

Auch die Zukunftsaussichten sind nicht besser: Schon unter den 20- bis 30-Jährigen klagen heute viele über Rückenschmerzen. Nach einer Analyse der Versicherungsmathematiker der deutschen Aktuarvereinigung wird von den heute 20-Jährigen beinahe jeder zweite bis zum Rentenbeginn mit 65 Jahren berufsunfähig sein. Unter den heute 50-jährigen soll dieses Schicksal jeden dritten treffen. Die Folgen sind gravierend, denn im Alter treten meist mehrere Erkrankungen gleichzeitig auf.

  • Bluthochdruck – führt im schlimmsten Fall zu Herzinfarkt und Schlaganfall und gilt mit 42 Prozent als häufigste Todesursache in Deutschland. Bewegungsmangel, familiäre Veranlagung, Stress, überhöhter Alkoholkonsum und Rauchen sind oft die Ursachen. Das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken, nimmt zudem mit der Höhe des Alters zu.
  • Rückenschmerzen – stehen auf dem zweiten Platz der häufigsten Krankheiten in Deutschland. Über 24 Prozent der deutschen Bevölkerung sind von diesem Volksleiden betroffen. Durchschnittlich 13 Tage pro Jahr bleiben Arbeitnehmer wegen Rückenschmerzen zu Hause.
  • Diabetes – ist die dritthäufigste Volkskrankheit in Deutschland. Als eine der Ursachen dafür zählt die Fettleibigkeit. Nach Angaben des Europäischen Statistikamtes Eurostat sind etwa 60 Prozent der Deutschen übergewichtig.

Die Erwerbsminderungsrente reicht nicht aus

Trotz Schmerzen oder gesundheitlicher Einschränkungen arbeiten die meisten Patienten, solange es geht, sind vielleicht immer wieder phasenweise krank geschrieben. Doch meist kommt – manchmal sehr plötzlich, manchmal schleichend oder absehbar – ein Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht. Man kann seinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben, oder nur noch wenige Stunden am Tag. Wer hier nicht vorgesorgt hat, dem wird unter Umständen nun eines bewusst: dass die staatlichen Leistungen allein, die vorgesehen sind, um ihn in seiner misslichen Situation zu unterstützen, bei Weitem nicht ausreichen werden, um den bisherigen Lebensstandard aufrecht zu erhalten.

PLUS von AXA Das PLUS für Kunden von AXA

Maßgeschneiderte Lösungen von AXA. Zugeschnitten auf Ihre Lebenssituation und passend zu Ihren Wünschen bietet AXA individuelle Berufsunfähigkeitslösungen für Ihre Absicherung an:
  • Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Berufsunfähigkeitsvorsorge als Zusatzversicherung
  • Berufsunfähigkeitsvorsorge zur RieserRente
Über die Webseite von AXA können Sie sich ein auf Ihre individuelle Situation zugeschnittenes Versorgungspaket schnüren und ein Angebot zusammenstellen lassen. Oder sogar gleich mit einem Betreuer von AXA persönlich sprechen! 

Tipp: Wem die Prämie für eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu hoch ist oder eine eingeschränkte Annahmefähigkeit besteht, kann alternativ auch eine Existensschutzversicherung von AXA gewählt werden. Mehr Informationen zur Existensschutzversicherung finden Sie hier.


Rechtzeitig absichern

Die Tragweite des Problems wird manchem erst klar, wenn es soweit ist. Denn: Zwischen Bruttoeinkommen und staatlicher Leistung bei Erwerbsminderung klafft eine große Lücke.

Als Faustformel gilt:

  • Bei voller Erwerbsminderung bekommt ein Arbeitnehmer eine Rente von ca. 30% bis 36% des letzten Bruttoeinkommens; das sind bei einem bisherigen Einkommen von 2.000 Euro etwa 660 Euro, in vielen Fällen gerade einmal genug um die Miete zu bezahlen. Die halbe Erwerbsminderungsrente (d.h. man ist noch fähig, zwischen 3 und 6 Stunden am Tag zu arbeiten) macht dagegen ca. 15% bis 18% des letzten Bruttoeinkommens aus.
  • Wer noch sechs Stunden oder mehr pro Tag arbeiten kann, hat keinerlei Anspruch auf eine Rente.
  • Selbstständige erhalten nur dann eine Rente, wenn sie in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens drei Jahre Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.
68% der Deutschen halten das Sparen für eine ausreichende Vorsorge für das Risiko Berufsunfähigkeit und sichern sich nicht weiter ab. Doch das kann in vielen Fällen je nach Rücklage und bei umso früher eintretender Arbeitsunfähigkeit ein gewagtes Unterfangen sein. Dann drohen immense Einschränkungen des Lebensstandards.

Eine Versicherung für diesen Fall schätzen deshalb die meisten Ratgeber, Informationsportale, Medien und Versicherungsberater als absolut wichtig und richtig ein – und empfehlen, sich rechtzeitig für den Fall der Berufsunfähigkeit abzusichern.

Rechtliche Hinweise
Die Artikelinhalte werden Ihnen von AXA als unverbindliche Serviceinformationen zur Verfügung gestellt. Diese Informationen erheben kein Recht auf Vollständigkeit oder Gültigkeit. Bitte beachten Sie dazu unsere Nutzungsbedingungen.