Mama, mein Bauch tut weh…

Es bricht einem das Herz, wenn das eigene Kind Schmerzen hat. Man möchte so gerne helfen, doch wie? Bis zu welchem Grad kann man selbst diagnostizieren was dem Kind fehlt – ab wann muss man zum Arzt? Einige der häufigsten Krankheiten und Beschwerden haben wir für Sie „unter die Lupe genommen“.




Mehr, als nur Kribbeln im Bauch

Bauchschmerzen kennt jeder. Es gibt die unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen – von Zwicken, Grummeln und Grollen, über Stechen bis hin zu krampfartigen Schmerzen. Kinder können oft nicht genau ausdrücken, wie und wo genau es weh tut.

Oft sind die Ursachen und Beschwerden harmloser Natur, zum Beispiel Probleme mit der Verdauung, Blähungen oder fehlender Stuhlgang. Dagegen hilft oft schon eine Wärmflasche, ein Fenchel-, Anis- oder Kümmeltee. Bei einer Verstopfung kann eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten Abhilfe schaffen. Aber auch bereits im Kindesalter kann Stress ein Auslöser für Bauchschmerzen sein – fragen Sie Ihr Kind, ob es Probleme im Kindergarten oder in der Schule hat, oder vielleicht gibt es Streit mit Freunden? Wenn dies der Fall ist, haben Sie das Problem eventuell bereits erkannt.

Sollten die Bauchschmerzen über längere Zeit anhalten oder sich in der Intensität steigern, könnten auch ernstere Ursachen dahinter stecken. Es wäre möglich, dass die Schmerzen auf eine Blinddarm-Entzündung oder auf einen Leistenbruch hinweisen. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie auf alle Fälle Ihren Kinderarzt aufsuchen.

Eine weitere Ursache für Bauchschmerzen kann eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit sein. Heute leidet in etwa jedes 10. Schulkind unter einer Laktose (Milchzucker)-Unverträglichkeit. Wenn Sie vermuten, dass dies (oder auch eine Unverträglichkeit gegen Getreide) der Fall ist, versuchen Sie einfach, ein bis zwei Wochen solche Produkte vom Speiseplan zu streichen. Wenn es dem Kind in dieser Zeit besser geht, haben Sie des Rätsels Lösung und Ihr Liebling sollte in Zukunft auf solche Speisen verzichten.


Panta Rhei auf der Toilette – Durchfall und Darminfektionen

Durchfallerkrankungen vergehen zumeist schnell wieder von ganz alleine. Ursache dafür können Bakterien und Viren sein, die das Kind oral aufgenommen hat, verdorbene Lebensmittel oder eine falsche Ernährungsweise sein. Wichtig hierbei ist, den Verlust an Flüssigkeiten und Mineralstoffen durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Tee, Brühen oder kaliumreiche Obstsäfte wie Bananen- oder Aprikosensaft) wieder auszugleichen.

Sollte der Durchfall in gleichem Ausmaß über 18 Stunden anhalten, ist es ratsam, einen Arzt zu Rate zu ziehen – ebenso, wenn zum Durchfall Erbrechen oder Fieber hinzukommen, oder Schleim bzw. Blut im Stuhlgang zu finden ist. Dies könnte auf eine Magen-Darm-Grippe oder auf andere Krankheiten des Darmtraktes hinweisen, die sich ein Arzt auf alle Fälle ansehen sollte.


Wenn die Temperatur steigt und steigt ….

Fieber ist keine Krankheit, sondern ein Zeichen des Körpers, dass etwas nicht stimmt. Grippale Infekte, Mittelohrentzündung, Lungenentzündung sind nur ein paar der häufigsten Ursachen für Fieber. Zunächst gilt es, das Fieber (solange es nicht bedrohlich hoch steigt) nicht zu unterdrücken. Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers, um gewisse Erreger, die sich bei Temperaturen über 38,5 Grad nicht mehr vermehren können, abzutöten.

Wichtig ist bei Fieber, viel zu trinken und unterstützend zum Beispiel mit Wadenwickel zu arbeiten. Meist genügen bereits drei Wickel, um das Fieber zu senken. Bettruhe und das oftmalige Wechseln der Bettwäsche gehören auch zur Behandlung. Verzichten Sie weitgehend auf fiebersenkende Mittel (oder sprechen Sie diese zumindest mit Ihrem Arzt ab) und beobachten Sie, welche Symptome zum Fieber hinzukommen. Erst dadurch kann man feststellen, was die Ursache für diese Reaktion des Körpers ist.


Der schnelle Ratgeber am Handy

Viele Erkrankungen wie Fieber lassen sich selbst behandeln, doch manchmal fällt es schwer, die richtige Diagnose zu stellen, das passende Mittel auszuwählen oder zu entscheiden, ob man mit seinem Kind besser gleich zum Arzt geht.

Die iPhone App zu Kindererkrankungen (Preis EUR 3,99) hilft mit übersichtlichen Diagramm-Tafeln bei der Selbstdiagnose und Selbstbehandlung. Im Kapitel über Beschwerden findet man beispielsweise eine genaue Differenzierung des Hauptsymptoms und dazu naturheilkundliche Selbstbehandlungsmöglichkeiten.


Unerwünschte Mitbewohner

Sie krabbeln, sie jucken, sie nerven – Kopfläuse. Kein Grund, sich dafür zu schämen, denn Kopfläuse haben nichts mit Körperhygiene zu tun. Sie verbreiten sich von Mensch zu Mensch weiter, somit kann es jeden treffen. Darüber hinaus sind Kopfläuse harmlos, sie übertragen keine Krankheiten. Wenn Ihr Kind die kleinen blutsaugenden Gefährten mit sich herumträgt, sollten Sie rasch mit einer sorgfältigen Behandlung beginnen.

Die kombinierte Behandlung mit einem zugelassenen Mittel (Ihr Apotheker kann Sie dazu beraten) und sorgfältiges Auskämmen mit einem Läuse- bzw. Nissenkamm verspricht raschen und zuverlässigen Erfolg. Und achten Sie darauf, dass die Kinder ihre Mützen und Kappen nicht untereinander tauschen, denn auch hiermit werden Läuse übertragen.


Winterzeit – Schnupfenzeit!

Wie Sie Ihre und die Nase Ihres Kindes am besten winterfit machen, erfahren Sie in unserem Artikel "Alle Nase lang verschnupft"


Auch Winterzeit ist Urlaubszeit

Hautärzte schlagen Alarm und warnen vor den wachsenden Gefahren der UV-Strahlen. Ob am Skihang oder an einem tropischen Strand – Sonnenbrände im Baby- und Kindesalter erhöhen nachweislich das spätere Hautkrebsrisiko. Auch ein Sonnenstich kann Ihnen den wohlverdienten Urlaub verderben. Benutzen Sie deshalb nur ausgewählte und getestete Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (Dermatologen raten zu einem LSF ab 15). Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Creme hypoallergen und frei von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen ist.

Mindestens genau so wichtig, wie die Sonnencreme ist die richtige Kleidung. Neue High-Tech-Fasern, die besonders dicht gewirkt sind, absorbieren die gefährlichen UVA- und UVB-Strahlen, sind luftig-leicht und liegen angenehm kühl auf der Haut. Diese Stoffe erreichen einen UPF-Wert (gibt den UV-Schutz der Kleidung an) von mindestens 20, wobei ein normales Baumwoll T-Shirt maximal 10 aufweist. Dass Sie mit Ihrem Kind die Mittagssonne meiden, sollte selbstverständlich sein.

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Ausgezeichneter Komfort im Krankenhaus zum günstigen Preis

Das Wirtschaftsmagazin €uro hat den familienfreundlichen Tarif Komfort von AXA mit der Bestnote im Vergleichstest stationärer Zusatzversicherungen ausgezeichnet.

Das Angebot ist lebensnah. Zwei Alternativen passen sich der finanziellen Situation von Familien an: Der Komfort Start macht den Einstieg in die private Zusatzversicherung besonders günstig. Später können Sie ohne erneute Gesundheitsprüfung in die Zusatzversicherung Komfort wechseln, die zusätzlich Rückstellungen für die späteren Jahre bildet. Und das Beste daran ist - vom Start an sind die Leistungen in beiden Zusatzversicherungen gleich.

Ihr Vorteile auf einen Blick:
  • Privatpatienten-Status im Krankenhaus mit Unterbringung im komfortablen Ein- oder Zweibettzimmer ohne Wartezeiten
  • Behandlung durch den Chefarzt oder Spezialisten
  • Freie Krankenhauswahl nach Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Kostenübernahme für medizinisch notwendige Transporte zum und vom nächsten geeigneten Krankenhaus
  • Erstattung der ärztlichen Leistungen auch über die Höchstsätze hinaus
  • Unterbringungskosten für Begleitpersonen von Kindern bis zu fünf Jahren
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Da muss jeder mal durch

Kinderkrankheiten wie Masern, Röteln oder Mumps können eine ernste Angelegenheit werden, die man nicht ohne Arzt aussitzen sollte. Das schöne daran ist jedoch: Einmal durchgestanden ist man in den meisten Fällen ein Leben lang immun gegen die Krankheit. Besser ist es, Ihr Kind impfen zu lassen, denn hierdurch lässt sich nicht nur die Krankheit, sondern auch mögliche Folgeerkrankungen vermeiden. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Kinderarzt über die Impfmöglichkeiten.


Und wenn es doch mal etwas Ernsteres sein sollte:

Informieren Sie sich schon in der Schwangerschaft, welche Kinderkliniken bei Ihnen in der Nähe sind. Ihr Kind ist in einer Klinik mit Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendheilkunde mit Sicherheit bestens aufgehoben, denn die Ausstattung und Behandlung ist auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt. Viele Kliniken bieten auch die Möglichkeit eines „Eltern-Kind-Krankenzimmers“, dann können Sie Ihrem Kind Tag und Nacht zur Seite stehen und es fühlt sich nicht so alleine in der fremden Umgebung.

Die bei den Kindern beliebten „Klinik-Clowns“ findet man auch in immer mehr Regionen – suchen Sie einfach mal im Internet nach „Klinikclowns“ und Sie werden überrascht sein …


Hier finden Sie Rat und weitere Informationen:

Im Internet:
Online-Portal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Förderung einer gesunden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen:
www.kindergesundheit-info.de

In Buchform:
Dr. Mama!: Das andere Buch der Kinderkrankheiten, Bassermann Verlag, 2009. ISBN: 978-3809422655
Quickfinder Kinderkrankheiten: Der schnellste Weg zur richtigen Behandlung, Gräfe und Unzer Verlag, 2007. ISBN 978-3833807480

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