Da freut sich die Zahnfee! Richtige Zahnpflege von Anfang an



Mal ganz ehrlich: Haben Sie sich als kleines Kind gerne die Zähne geputzt? Aber gerade wenn man älter wird wünscht man sich oft, in jungen Jahren besser auf seine Zähne aufgepasst zu haben. Ersparen Sie Ihrem Kind diese Gedanken und sorgen Sie für die richtige Zahnhygiene Ihres Lieblings.


Tipp 1: Zauberwort Kariesprophylaxe

Karies (Zahnfäule) wird durch Bakterien übertragen. Eltern und Großeltern sollten darauf achten, ihren Speichel nicht in die Mundhöhle des Kindes zu bringen, z.B. durch Ablecken von Saugern oder des Essbestecks. Das richtige Zähneputzen ist bei der Prophylaxe Grundvoraussetzung:


Tipp 2: Richtig putzen

Die ersten Zähne bis zum zweiten Lebensjahr: einmal am Tag mit kleiner Menge an fluoridhaltiger Kinderzahncreme reinigen. Eine weiche Bürste mit abgerundeten Kunststoffborsten ist dazu am besten geeignet.
Ab dem zweiten Lebensjahr: zwei Mal am Tag mit einer fluoridhaltigen Kinderzahncreme putzen. Die Menge der Zahncreme sollte in etwa der Nagelbett-Größe des kleinen Fingers Ihres Kindes entsprechen.
Ab dem sechsten Lebensjahr: mindestens zwei Mal am Tag putzen, auf eine Erwachsenenzahncreme umstellen.
Darüber hinaus sollte ab dem 2. Lebensjahr eine regelmäßige zahnärztliche Kontrolle durchgeführt werden.


Tipp 3: Die richtige Zahncreme verwenden

Kinderzahncreme (für Kinder von 2 – 6 Jahren) enthält nur halb so viel Fluorid (500ppm) als Erwachsenenzahncreme (1000-1500ppm). Auf Kinderzahncreme mit Fruchtgeschmack sollte man verzichten, da die Kleinen dazu neigen, diese herunterzuschlucken. Etwa ab dem 6. Lebensjahr können Kinder mit einer „normalen“ Zahncreme ihre Zähne putzen, da der enthaltene Fluoridgehalt ausreichend ist.


Tipp 4: Das Kind sollte wissen, warum Zahnhygiene wichtig ist

Circa ab dem 3. Lebensjahr sollten Sie auf kindgerechte Art und Weise Sinn und Zweck der Zahnhygiene erläutern und korrekte Form des Zähneputzens üben sowie erklären. Auch der Zahnarzt sollte an dieser Aufgabe mit beteiligt werden.


Tipp 5: Auch für die Zähne wichtig - die richtige Ernährung!

Kinder naschen gerne und Süßes sollte erlaubt sein, allerdings in Maßen. Aufgabe der Eltern ist es Kinder auch an zuckerarme Süßigkeiten wie zum Beispiel Obstmischungen zu gewöhnen und beim Kochen generell immer möglichst wenig Raffinadezucker zu verwenden. So genannte „Betthupferl“ vor dem Schlafengehen sollten für Kinder tabu sein, vor allem nach dem Zähneputzen.

Auch das Trinkverhalten der Kinder sollten Eltern beobachten. Für viele Kleinkinder ist es Gewohnheit, „ihr Fläschchen“ immer griffbereit zu haben. Doch das unkontrollierte ständige Trinken kann beim Kind schwere und schmerzhafte Schäden des Milchgebisses zur Folge haben. Die so genannte Nuckelflaschenkaries im Säuglings- und Kleinkindalter stellt dadurch ein ernsthaftes Problem dar. All dies gilt natürlich besonders, wenn es sich um süße Getränke wie gesüßter Tee oder Fruchtsäfte handelt. Aber auch Wasser verursacht dasselbe Problem, denn vor allem das unkontrollierte dauerhafte Nuckeln, verursacht schwere Zahnschäden. Die natürliche Reparatur der Zähne durch den Speichel wird gestört.


Tipp 6: Wussten Sie, dass man ausgeschlagene Zähne noch retten kann?

Die Horrorvorstellung aller Eltern: Ihr Kind kommt mit einem ausgeschlagenen Zahn in der Hand nach Hause. Die Zahnlücke und damit verbunden hohe Kosten für ein Implantat haben Sie bereits vor Augen. Doch in vielen Fällen gibt es noch eine Rettung für den Zahn! Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Zahnarzt den fehlenden Zahn oder das Zahnstück re-implantieren:

  • sofort bergen,
  • nicht an der Wurzel anfassen,
  • nicht reinigen oder desinfizieren,
  • in H-Milch legen oder besser noch
  • in eine Zahnrettungsbox legen.
Die Zahnrettungsbox sichert das Überleben des Zahnes bis zu 48 Stunden (H-Milch nur höchstens zwei Stunden).

Wenn Sie sich diese Tipps ein wenig zu Herzen nehmen, steht einer zahngesunden Zukunft Ihres Lieblings nichts mehr im Wege …

Weitere Informationen finden Sie hier auf www.gesundheitstipps.de.

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