Potenziale nutzen – Energiekosten senken.

Reduzieren Sie Kostenfresser im Betrieb


Die Gewinnspannen werden in Industrie, Handel und Gewerbe aufgrund des ständig stärker werdenden Konkurrenz- und Preisdrucks immer geringer. Ist es da nicht an der Zeit, den Rotstift anzusetzen und Kosten im Betrieb einzusparen, wo immer dies möglich ist? Denn es gilt die Regel: Jeder nicht ausgegebene Euro, ist ein verdienter Euro!

Ein großer Kostenfaktor im gewerblichen Bereich sind die Energiekosten – ganz oben steht dabei der Stromverbrauch. In Deutschland wurden im Jahr 2014 ca. 511,5 Terrawattstunden Strom verbraucht. Eine Terrawattstunde entspricht einer Milliarde Kilowattstunden – und mit einer Kilowattstunde kann zum Beispiel eine Maschine Wäsche gewaschen, das Licht einer Stromsparlampe 90 Stunden leuchten oder 70 Tassen Kaffee gekocht werden. Vom gesamten Stromverbrauch entfällt nur ein Viertel auf den Haushalt – Industrie, Handel und Gewerbe verbrauchen zusammen 62% des Gesamtstroms, Öffentliche Einrichtungen kommen auf 9% und nur jeweils 2% werden von Verkehr und der Landwirtschaft konsumiert.

Der deutsche Staat hat sich im Rahmen der 2007 beschlossenen EU-Klimaschutzziele dazu verpflichtet, bis 2020 den Energieverbrauch um 20% zu senken – das bedeutet, er muss jedes Jahr um 1,5% verringert werden. Tragen auch Sie mit Ihrem Unternehmen dazu bei, Deutschland bei der Erfüllung dieses Ziels zu helfen und sparen Sie zusätzlich bares Geld.


Wo befinden sich die größten Energiefresser im Betrieb?

Pauschal ist das nicht zu beurteilen – das hängt von der Art des Unternehmens ab. Im Industriebereich ist die Herstellung von wichtigen Grundstoffen wie Zement, Aluminium, Stahl, Papier, Glas oder auch in der Metallverarbeitung besonders Energieintensiv – die Energiekosten liegen dort oft zwischen 30% und 50% der Herstellungskosten. In den  Bereichen Gewerbe, Handel und Dienstleistung sieht es anders aus – dort ist der Energieverbrauch stark vom Heizverhalten der Räumlichkeiten abhängig. Die Raumwärme macht in diesen Sektoren fast die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs aus. Der Energieverbrauch von Verwaltungs- und Bürogebäuden teilt sich somit fast gleichmäßig in Strom und Wärme auf. Bürogeräte stellen neben der Raumwärme mit einem Anteil von etwa 30% am gesamten Energieverbrauch den zweitgrößten Verbraucher dar – gefolgt von der Beleuchtung, Haustechnik und anderer Kleinverbraucher mit ungefähr 20% Gesamtanteil.


Energiefresser mit Einsparpotenzial

Abhängig von der Unternehmensart, verbergen sich in verschiedenen Branchen unterschiedlich hohe Einsparpotenziale. Folgende Durchschnittswerte wurden von der deutschen Energie-Agentur (DENA) ermittelt: Das höchste Einsparpotenzial liegt mit 70% möglicher Ersparnis in der Beleuchtung. Bei der Druckluft ist eine Kostenreduktion von bis zu 50% möglich, in der Wärmeversorgung können bis zu 30% der Kosten gespart werden, ebenso bei Kälte und Kühlung sowie bei Pumpensystemen und Motoren. Im Bereich von  Lüftungsanlagen könnten die Energiekosten um rund ein Viertel gesenkt werden. Im produzierenden Gewerbe verbrauchen oft die Nebenprozesse der eigentlichen Produktion am meisten Energie – zum Beispiel Kühlen, Lüften, Heizen oder Pumpen.

Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA

Unser individuelles Absicherungskonzept für Firmenkunden

Eine gute Absicherung ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Schließlich können schon vermeintlich kleine Schäden große wirtschaftliche Folgen haben.

Da jede Branche ihre ganz speziellen Risiken hat, bietet AXA mit dem Profi-Schutz Unternehmen die Möglichkeit, das eigene Versicherungspaket aus verschiedenen Produkten zusammenzustellen und folgende Bereiche bedarfsgerecht abzusichern: Haftpflicht, Inhalt, Gebäude, Ertragsausfall, Mietausfall und Rechtsschutz.

Darüber hinaus können Sie, je nach Anzahl der abgeschlossenen Produkte aus dem Profi-Schutz-Konzept, von einem Produkt-Rabatt profitieren.   
 

Hier können Sie sich zum Profi-Schutz für Unternehmen informieren.


Die größten Kostenfresser unter der Lupe

Beleuchtung: Vor allem in den Sektoren Handel, Gewerbe und Dienstleistung ist die Beleuchtung ein großer Kostenfaktor – laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts entfallen mehr als 40% des gesamten Stromverbrauchs auf die Beleuchtung. Mögliche Aktionen zur Kostensenkung: Effizientere Leuchtmittel wie z.B. LED´s einsetzen, Tageslicht besser nutzen, die Beleuchtungsstärke an den tatsächlichen Bedarf anpassen.

Wärmeversorgung / Heizung: Betriebe haben unterschiedlichen Heizbedarf – fest steht jedoch, dass die Heizkosten einen beachtlichen Teil der Energiekosten ausmachen, welche sich mit geeigneten Maßnahmen um 30% bis 50% senken lassen. Mögliche Aktionen zur Kostensenkung: Abwärme und Solarenergie nutzen, automatische Heizungssteuerung und Abgasklappen nachrüsten, regelmäßige Kontrolle und Wartung des Heizsystems, energetische Sanierung des Gebäudes.

Bürogeräte: Und wieder mal das Thema „Stand-by“. Geräte, die nicht ausgeschaltet sind, verbrauchen im Bereitschaftszustand Strom, der unnütz verschwendet wird. Würden in Europa alle kleinen und mittleren Unternehmen den Standby-Betrieb ihrer Büroarbeitsplätze abschalten, könnte damit der jährliche Stromverbrauch einer Großstadt wie Hamburg eingespart werden. Mögliche Aktionen zur Kostensenkung: Um nicht alle Geräte einzeln ausschalten zu müssen, empfehlen sich Steckdosenleisten mit Ein-/Aus-Schalter. Einmal drücken und der Stromverbrauch von PC, Kopierer, Drucker, Scanner, Fax etc. liegt bei 0.

Druckluft:
Druckluft ist eine universell nutzbare Energieform, die in vielen Industrie- und Gewerbebetrieben zum Einsatz kommt. Aber sie ist eine der teuersten Energieformen, denn ca. 80% der zur Erzeugung benötigten Energie werden in ungenutzte Wärme umgesetzt und darüber hinaus ergeben sich Verluste durch undichte Leitungen von bis zu 30%. Mögliche Aktionen zur Kostensenkung: Lecks vermeiden, Rohrsystem optimal dimensionieren, Nenndruck möglichst niedrig, Abwärme des Kompressors nutzen.

Kühlung: Mit ca. 14% des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland, ist die Kältetechnik ein Bereich, in dem Maßnahmen zur Senkung des Stromverbrauchs einiges bringen. Mögliche Aktionen zur Kostensenkung: Abwärmenutzung, thermisch angetriebene Kältemaschinen statt Kompressoren, Ammoniak als Kältemittel, bessere Dämmung.

Motoren:
In der deutschen Industrie entfallen rund zwei Drittel des Stromverbrauchs auf Elektromotoren – ungefähr ein Drittel dieser Motoren ist veraltet und nicht energieeffizient. Mögliche Aktionen zur Kostensenkung: Einsatz von Energiesparmotoren, regelmäßige Wartung und Kontrolle.


Klimatechnik und Lüftung: Fast 15% des Stromverbrauchs der deutschen Industrie entfallen auf Ventilatoren – von den Millionen Klimaanlagen in den Büros und Geschäftsräumen ganz zu schweigen. Mögliche Aktionen zur Kostensenkung: Wärmepumpen zur Rückgewinnung der Abwärme nutzen, Ventilatoren genau regeln, indirekte Verdunstungskühlung, Einbau von Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung.

Pumpen und Fördertechnik:
In über 70 Beratungen von Betrieben konnte die Deutsche Energie-Agentur (DENA) Einsparpotenzial für Pumpensysteme zwischen 2.500 Euro und 50.000 Euro pro Jahr identifizieren. Mögliche Aktionen zur Kostensenkung: richtige Dimensionierung, angepasste Drehzahlen, Wartung und Instandhaltung.

IT:
Rechenzentren verbrauchen in Deutschland rund 1,8 Prozent des gesamten Stroms – der Branchenverband BITKOM geht davon aus, dass davon rund ein Fünftel in älteren Rechenzentren für Kühlung und Stromversorgung benötigt wird. Mit durchschnittlich 15,5 Grad Celsius verbrauchen sie unnötig Energie für die Kühlung. Mögliche Aktionen zur Kostensenkung: Anpassung der Kühltemperatur, Austausch veralteter Systeme.

Mehr über konkrete Einsparmöglichkeiten im Handwerksbereich finden Sie hier (PDF, 309 KB) 


Beratung, Förderungen und Unterstützung für mehr Energieeffizienz

Für den Mittelstand ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle der richtige Ansprechpartner. Es winken Zuschüsse von 80% für eine umfassende Energieberatung eines externen Dienstleisters. Dabei erhält der Unternehmer konkrete Vorschläge, wie er Energie sparen kann. Es wird auch die fachmännische Hilfe bei der Umsetzung der Maßnahmen unterstützt – der Höchstbetrag liegt derzeit bei 8.000 Euro. Weitere Informationen können Sie hier nachlesen.


Ansporn gesucht?

Wenn Sie genug von Kostenfressern in Ihrem Betrieb haben und es Zeit für Veränderungen ist, nehmen Sie doch an einen Energiesparwettbewerb teil. Das motiviert Sie zusätzlich – und vielleicht gewinnen Sie ja sogar den Wettbewerb ...

Rechtliche Hinweise
Die Artikelinhalte werden Ihnen von AXA als unverbindliche Serviceinformationen zur Verfügung gestellt. Diese Informationen erheben kein Recht auf Vollständigkeit oder Gültigkeit. Bitte beachten Sie dazu unsere Nutzungsbedingungen.