Private Krankenversicherung – gut für Gesundheit und Wirtschaft



 Wie Private Krankenversicherung (PKV) – oft ein Thema für Diskussionen, schließlich geht es ja um die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden. Dabei gibt es bei näherer Betrachtung keine Punkte, die gegen eine private Absicherung sprechen – das können fast 9 Millionen Menschen mit Vollversicherung und knapp 25 Millionen mit einer privaten Kranken-Zusatzversicherung in Deutschland bestätigen. Grund genug, uns dem Thema zu widmen.

Während Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in ein Raster gepresst werden – wobei jeder die gleiche Behandlung erfährt – gestaltet sich die PKV viel individueller und bedürfnisorientierter. Prämien und Leistungsumfänge werden auf die jeweilige Situation und die Bedürfnisse der Versicherten angepasst. Und das ist nur ein Vorteil von Vielen ...



Unterschiede zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung

Auch wenn beide Systeme den gleichen Sinn und Zweck verfolgen, könnten sie nicht unterschiedlicher sein.

Die Hauptunterschiede im Überblick:

Ärzte rechnen nach dem Sachleistungsprinzip direkt mit der GKV ab, dabei erhält der Patient in den meisten Fällen keine Abrechungsdetails. In der PKV erhält der Patient eine transparente Abrechnung und ist somit direkter Ansprechpartner für den Arzt.

Freie Entscheidung...
Die Behandlung und Medikamente in der GKV sind  nach den Kriterien der ausreichenden, zweckmäßigen, wirtschaftlichen und notwendigen Versorgung gesetzlich festgelegt. In der PKV hat der Patient die freie Entscheidung, welcher Arzt ihn behandelt. Darüber hinaus hat der Arzt die freie Entscheidung, welche Medikamente er verschreibt, und kann auf  die neuesten Behandlungsmethoden zurückgreifen, die seinem Patienten mit möglichst wenig Nebenwirkungen helfen, so schnell wie möglich wieder gesund zu sein.

Keine Leistungskürzungen...
In der GKV kommt es immer wieder zu Leistungskürzungen durch sogenannte „Gesundheitsreformen“ – in der PKV besteht ein vertraglich garantierter Anspruch.

Die Beiträg in der GKV sind bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 50.850,00 Euro (Wert von2016) einkommensabhängig, somit finanzieren Höherverdienende die niedrigverdienendenVersicherten mit und beitragspflichtige Versicherte zudem beitragsfrei familienmitversicherte Eheleute und Familien. In der PKV erfolgt eine „personengebundeneBeitragsberechnung“, die unabhängig von der Höhe des Einkommens ist. Der Beitrag istausschließlich abhängig vom Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand bei Antragstellung 

Die Zukunft der GKV sieht nicht gerade rosig aus...

Genau wie in der staatlichen Rentenversicherung hat die GKV mit dem Problem der zunehmend älter werdenden Bevölkerung zu kämpfen. Auch die GKV wird über das sogenannte „Umlageprinzip“ finanziert – das bedeutet, junge und gesunde Berufstätige sollen für alte und kranke Bundesbürger aufkommen. Dass dies bei der aktuellen – und zukünftigen – Bevölkerungsverteilung zu großen Problemen führen wird, steht außer Frage.

Die PKV hat mit dieser Problematik nicht zu kämpfen, denn sie finanziert die Kosten über das sogenannte „Kapitaldeckungsprinzip“ – bei dem jeder Versicherte und jede Altersgruppe für sich selbst vorsorgt, indem Alterungsrückstellungen gebildet werden. Die Gesundheitsausgaben für die ältere Generation gehen somit nicht zu Lasten der Jüngeren.


Die Auswirkungen – Kassenpatienten zahlen immer mehr selbst

Die Zuzahlungen für Kassenpatienten werden immer höher – egal ob im Krankenhaus, in der Apotheke oder auch beim Therapeuten. Im Jahr 2015 betrugen diese Zuzahlungen zur Entlastung der Gesetzlichen Krankenkassen mehr als 3,8 Milliarden Euro. Die höchsten Zuzahlungen werden im Bereich der Arzneimittel, Heil- und Verbandsmittel geleistet: 2,2 Milliarden wurden von den gesetzlich Versicherten an Apotheken gezahlt. Nummer zwei in der Rangliste der Zuzahlungen belegen die Krankenhäuser. Hier müssen Patienten für bis zu 28 Tage im Jahr pro Tag 10 Euro bezahlen – das macht insgesamt 750 Millionen Euro im Jahr aus. Die Zuzahlungen für Heil- und Hilfsmittel oder die Behandlung durch sonstige Heilpersonen – zum Beispiel Physio- oder Psychotherapeuten – folgt mit einer Summe von 716 Millionen Euro.


Der ganze Staat profitiert von der PKV – sie zahlt Steuern, die GKV verbraucht Steuern


Satte 14 Milliarden Euro erhält die GKV im Jahr 2016 an Steuerzuschüssen – und das wird nicht ausreichen, das gesetzliche Gesundheitssystem vollständig zu finanzieren. Trotz der Zuschüsse vom Staat schlossen die gesetzlichen Krankenversicherungen das Jahr 2015 mit einem Defizit von 1,14 Milliarden Euro ab. Privatversicherte tragen hingegen – genauso wie die Unternehmen der Privaten Krankenversicherung – mit ihren Steuern zur Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung bei. Rund 31 Milliarden Euro fließen pro Jahr durch Privatversicherte und Steuerzahler in das deutsche Gesundheitssystem.


Starke Wirtschaft durch Privatversicherte und das Kapitaldeckungsverfahren

Durch die Rückstellungen für die steigenden Gesundheitsausgaben im Alter tragen Privatversicherte einen großen Anteil an der jährlichen Gesamtsparleistung der Bundesbürger bei – ganze 219 Milliarden Euro haben sie bisher aufgebaut und jedes Jahr kommen mehrere Milliarden hinzu. Dadurch tragen die Alterungsrückstellungen maßgeblich zum Investitionsvolumen und zum hohen Wohlstandsniveau in Deutschland bei.


Medizinische Innovationen werden erst durch die PKV möglich

Bei gesetzlich Versicherten gibt es Budgetgrenzen für die Ärzte bei der Behandlung und Innovationen müssen erst aufwendige und langwierige Genehmigungsverfahren durchlaufen. Diese Regelungen gibt es bei Privatpatienten nicht – sie können sich auch für neue Methoden entscheiden, die oft erst nach Jahren trotz  ihrer hervorragenden Wirksamkeit auch für Versicherte der GKV zugelassen werden. Darüber hinaus können Ärzte durch die Mehreinnahmen von Privatpatienten mehr in medizinische Innovationen investieren.


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Voraussetzungen für eine Versicherung in der PKV

Der Wechsel in die private Krankenversicherung ist im Grunde für jeden problemlos möglich, der ein Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze – derzeit sind das 56.250 Euro Brutto im Jahr (Wert 2016) – bezieht. Beamte, Selbständige, Studenten und Freiberufler müssen selbst diese Grenze nicht erfüllen und können ohne weitere Bedingungen in die PKV eintreten, da sie keine Versicherungspflicht in der GKV haben. Nachdem die Beiträge nach dem Alter, dem Gesundheitszustand und entsprechender Tarifmerkmale berechnet werden, lohnt es sich, bereits in jungen Jahren und bei guter Gesundheit in die PKV einzusteigen. 

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Den gesamten Artikel und die Bewertung von Handelsblatt Online finden Sie hier.


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