Best Ager Medizin

fit + fortschrittlich in den besten Jahren


Die Ansprüche der Generation 50plus sind heute in vielen Bereich wegweisend und beginnen nun  auch, die Angebote im Gesundheitssystem zu prägen. Die so genannten „Best Ager“ sind nicht nur körperlich und geistig auf der Höhe ihrer Leistungsfähigkeit und wollen dies auch möglichst lange bleiben. Selbstbewusst und gut informiert managen sie ihre Gesundheit und möchten dafür auch die Möglichkeiten der digitalen Medizin nutzen.

Online-Beratung in der Apotheke, Video-Chat mit dem Arzt, keine Scheu vor Telemedizin - mit Smartphone und Tablet werden die älteren Patienten heute die Vorreiter der Digitalisierung.


Best-Ager machen ihrem Namen alle Ehre

Die besten Lebensjahre überlassen die über 50-Jährigen nicht dem Schicksal, sondern kümmern sich aktiv um ihre Gesundheit. 77 Prozent aller Befragten in der Philips Gesundheitsstudie 2015 sind der Meinung, dass die Verantwortung für Gesundheit vor allem bei jedem Einzelnen selbst liegt – die Älteren geben das beste Beispiel dafür ab. Die Autoren der Studie vom ZukunftsInstitut sagen: „Die Menschen finden sich nur noch ungern mit einstigen biologischen Grenzen ab. Damit geht ein neues Selbstvertrauen in die eigenen Kompetenzen einher, Dinge verändern zu können – mit technischen Hilfsmitteln und Support durch Gesundheitsprovider.“ So zeichnet sich ein wachsendes Bedürfnis nach Methoden ab, die gesundheitsbezogene Zufriedenheit im Sinne von Lebensqualität, Lebensenergie und gesundem Altwerden ermöglichen.


Am liebsten in Gesundheit investieren

Wichtiger als ein schönes Zuhause, begehrenswerter als ein neues Auto und noch wertvoller als gemeinsame Zeit mit der Familie - Gesundheit genießt bei den Älteren absoluten Vorrang. Für 80 Prozent der Deutschen 50plus ist Gesundheit mit Abstand das wichtigste Grundbedürfnis, 53 Prozent wollen dafür in nächster Zeit Geld ausgeben (Quelle: Studie “Liquidität 50Plus” für Easycredit) und würden sogar einen Kredit aufnehmen für medizinische Leistungen, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden.


Fit für den Fortschritt

Best Ager sind auch „Silver Surfer“; die über 50-Jährigen sind nicht weniger Internet interessiert als die Jüngeren. Nun zeigt sich auch, dass die Älteren zunehmend die digitalen Möglichkeiten nutzen, um ihr Gesundheitsmanagement selbst in die Hand nehmen. Für sie steht das Internet bereits an zweiter Stelle der Quellen für Gesundheitsinformationen, zwei von drei älteren Internetnutzern konsultieren Dr. Google, wenn sie medizinischen Rat suchen. Damit hat sich das Interesse an Online-Konsultationen in nur vier Jahren verdoppelt.

Jeder Vierte würde sich inzwischen sogar online von einem Arzt untersuchen lassen – wie zum Beispiel per Video-Chat bei DrEd, das ergab eine Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom mit Forsa. Eine Studie der internationalen Managementberatung Accenture stellte sogar fest, dass sich 81 Prozent der Älteren einen elektronischen Zugang zu ihrer Patientenakte wünschen und 73 Prozent per Recall von ihrem Arzt  an Termine oder Medikamenteneinnahme erinnert werden möchten. 38 Prozent der Älteren dokumentieren Gesundheitswerte wie Gewicht und Blutdruck bereits elektronisch, 15 Prozent protokollieren ihre sportlichen Aktivitäten.

Die Versorgung mit Fortschritt hingegen schneidet in dieser Studie schlecht ab: Nur einer von fünf Ärzten bietet digitalen Service an. Das wird sich schnell ändern, davon sind Experten überzeugt. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder: „Künftig wird es ganz normal sein, per Smartphone oder Smartwatch seine Vitalwerte zu messen und an den Arzt oder medizinische Analysezentren zu schicken.“ Das neue E-Health-Gesetz der Bundesregierung „für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen“ bereitet den Weg. Anfang 2016 ist es in Kraft getreten, bis 2018 wird die elektronische Gesundheitskarte mit zahlreichem Zusatznutzen wie Notfalldaten und Medikationsplan aufgeladen werden, um fit für die digitale Medizin zu werden.

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Gesundheit mit Mehrwert

Das Motto: Lieber mit Freunden laufen als zum Arzt gehen! Best Ager-Medizin setzt auf Lebensqualität. Die digitale Entwicklung kommt hier gerade recht, Wege zum Arzt und Wartezeiten lassen sich künftig kräftig kürzen. Bernhard Rohleder von Bitkom:  „Eine ärztliche Online-Beratung, zum Beispiel per Video-Chat, kann den Praxisbesuch häufig ersetzen...“ Technik schafft Freiraum, statt im Wartezimmer zu sitzen, können Menschen  vermehrt sinnstiftende Aktivitäten wie zum Beispiel gemeinschaftliche Sport- und Freizeitunternehmungen nützen. Der psychosoziale Aspekt der Gesundheit rückt in den Vordergrund. Das ist überfällig: Wissenschaftler der Brigham Young University in Utah, USA stellten schon vor Jahren fest, dass ein Mangel an sozialen Beziehungen für die Gesundheit ebenso schädlich sein kann wie 15 Zigaretten täglich.

Die Zukunft gehört Projekten, die Gesundheitsfürsorge mit kollektiven Erlebnissen verbinden: Ein beispielhaftes Gesundheitstraining in Verbindung mit sozialem Engagement ist als „GoodGym“ in London erfolgreich und wird seit drei Jahren unter dem Motto „Gut Gelaufen“ auch in Berlin als gemeinnütziges Projekt praktiziert (www.gut-gelaufen.org).


Die allerbesten Jahre kommen noch.

Die Prognosen für künftige Frauen und Männer 50plus sind ausgezeichnet. Große Fortschritte im Patientenkomfort zeichnen sich ab und die digitale Medizin macht es künftig noch leichter, die eigene Gesundheit proaktiv zu gestalten. Heute schon misst die elektronische Kontaktlinse den Blutzucker, Online-Apotheken bieten persönliche Beratung per Video-Chat an und das neue Internet-Gesundheitskonto Vitabook soll die Gesundheitskarte jetzt schon mit Services aufwerten: Ärzte, Kliniken und Apotheken sollen sich auf der Plattform vernetzen, damit Patienten kostenlos ihren Medikationsplan verwalten, Arzttermine vereinbaren und Überweisungen anfordern können.

Einen weiten Blick voraus in das Jahr 2040 wirft eine Studie des ZukunftsInstituts für das Verkehrsunternehmen HEAG. Im Gesundheitsbereich sehen die Forscher E-Health-Anwendungen als Selbstverständlichkeit in privaten Haushalten, die ärztliche Versorgung wird zum großen Teil in den eigenen vier Wänden möglich werden: Bei kritischen Blutwerten können Mediziner telematisch eingreifen, bei einem Sturz schlagen Gehhilfen automatisch Alarm. Die Fraunhofer-Institute entwickeln zukunftsorientierte Assistenz-Lösungen mit Hilfe tragbarer, handlicher medizinischer Geräte speziell für das häuslichen Umfeld und den mobilen Einsatz. Das Projekt SmartSenior testete die Prototypen altersgerechter Assistenz-Systeme bereits in der Praxis mit überwiegend positiven Ergebnissen.

Forschungsergebnisse stützen diese Erfahrungen: amerikanische Studien über das kognitive Altern stellen fest, dass die meisten geistigen Fähigkeiten mit dem Alter zunehmen und ihren Höhepunkt im Alter zwischen 55 und 60 Jahren erreichen.

Das gibt dem Trendforscher Eike Wenzel recht, der den Begriff „Downaging“ für das Lebensgefühl künftiger Älterer prägt – „Die Gesellschaft wird älter, aber alle fühlen sich jünger."

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