Reha-Management mitten im Leben: Option auf einen gelungenen Neustart

Nach einem Unfall ist plötzlich nichts mehr wie zuvor. Reha-Management bietet eine zuverlässige Hand für einen neuen Anfang.

Die Sonne strahlte, die Pistenbedingungen waren hervorragend, nach vielen aufreibenden Tagen im Dienst sollte es für den 35jährigen Polizeihauptmeister ein perfektes Wochenende im Pulverschnee werden. Am Ende steht eine niederschmetternde Diagnose: Trümmerfraktur des rechten Beines, Schlüsselbeinfraktur rechts, Wirbelkörperfraktur mit Nervenschädigung, Schädel-Hirn-Trauma.

Plötzlich ist alles anders, die Lebensplanung steht Kopf. Mitten im Leben ist die helfende Hand bei der medizinischen, sozialen und beruflichen Rehabilitation ebenso wichtig, um so schnell wie möglich wieder ein möglichst hohes Maß an Teilhabe am Leben zu erreichen.




Allein mit vielen Entscheidungen?

Auch ohne die beiden kleinen Kinder wäre die Ehefrau überfordert mit vielen weitreichenden Entscheidungen. Die Akutklinik scheint nicht geeignet, der Zustand des Verunglückten verschlechtert sich. Zum Glück tritt im Auftrag der Unfallversicherung der Reha-Manager auf den Plan. Nach Zustimmung des Versicherten und seiner Ehefrau und in Absprache mit den Ärzten leistet er konkrete Hilfe: Welche Klinik ist die richtige, wie wird die Aufnahme dort organisiert, welche Behandlung ist geeignet, welche Kosten sind zu klären? Und vor allem auch: Wie wird es weitergehen? Die Verletzungen legen die Vermutung nahe, dass der junge Polizeihauptmeister auch nach bestmöglicher Behandlung nicht mehr wie bisher im Außendienst tätig werden kann.

Die Aufgaben des Reha-Managers umfassen auch die konkrete Zukunftsplanung: Welche Optionen gibt es für eine berufliche Wiedereingliederung? Alle Fragen zur körperlichen, seelischen und sozialen Wiederherstellung werden sozusagen am „runden Tisch“ behandelt: Betroffene und Angehörige sind ständig einbezogen, aber die Last der Entscheidungen trägt man gemeinsam.


„Wann kommt der Papa wieder heim?“

Mit der Sicherheit einer Beamtenlaufbahn im Rücken hat das Ehepaar ein Jahr vor dem Unfall ein Einfamilienhaus im Grünen erworben. Noch während der stationären Reha-Behandlung wird der Reha-Manager der Ehefrau zur Seite stehen, um zu beraten, wie die häusliche Situation den neuen Umständen angepasst werden kann. Welche Hilfsmittel werden benötigt, sind Umbauten erforderlich? Auch hier geht die Leistung des Reha-Managers weiter über die Beratungsfunktion hinaus bis zur Abwicklung sämtlicher nötiger Maßnahmen (vom Auftrag an den Architekten bis zu Bauaufsicht und Abnahme) inklusive Abklärung der Kostenübernahme. Im Idealfall ist der Umbau fertig, wenn der Patient nach Hause entlassen wird.


Wie geht der Weg zurück ins Leben?

Mit Zustimmung des Patienten hat der Reha-Manager bereits während des stationären Aufenthaltes eine mehrtägige neuropsychologische Begutachtung empfohlen. Die Testergebnisse sind ermutigend. Bei Aufgaben am PC wie auch mit Papier und Stift beweist der Patient gute Konzentrations- und Gedächtnisleistungen. Das ist ein Etappenziel, das alle Beteiligten glücklich macht: Die Wiedereingliederung im Außendienst wird mit der bleibenden Gehbehinderung nicht möglich sein. Aber gemeinsam mit dem Arbeitgeber kann man nun eine Aufgabe im Innendienst finden, die eine materiell und sozial gesicherte Zukunft in Aussicht stellt.

„Draußen im Leben“ ist noch vieles zu organisieren: Welche ambulanten Reha-Maßnahmen sind nötig, wo können Physiotherapie und Krankengymnastik stattfinden, welche Hilfsmittel wie etwa orthopädisches Schuhwerk sind zu besorgen? Der Reha-Manager hält nach wie vor engen Kontakt zu den Behandlern, um alle Schritte zur bestmöglichen Entwicklung zu koordinieren.

Das Schwierigste steht noch bevor: Die Praxis am Arbeitsplatz. Alle Vorbereitungen sind getroffen, das Reha-Management hat sich beim Arbeitgeber mit Erfolg für die ärztlich empfohlenen und ergonomisch idealen Arbeitsplatzbedingungen eingesetzt. Aber plötzlich knickt der Mensch ein.


Eine Stütze für das Selbstvertrauen

„Kann ich das alles schaffen?“ Eine Unsicherheit macht sich breit, die der Polizeihauptmeister im früheren Leben nicht gekannt hat. Wird er der Verantwortung am neuen Arbeitsplatz gewachsen sein? Die Aufgaben türmen sich wie ein Berg vor ihm, jeder Tag beginnt mit der Angst zu versagen. Jetzt zeigt sich, dass auf dem gemeinsamen Weg zum Status quo ein Vertrauensverhältnis zum Reha-Manager entstanden ist: Er wird zum Zuhörer und Gesprächspartner in der sensiblen Situation und kann schließlich als Vermittler Veränderungen im Arbeitsablauf initiieren, die einen Weg aus der Selbstbewusstseinskrise schaffen.

Das Leben ist wieder da. Drei Monate Einarbeitungszeit sind erfolgreich überstanden, Herr X arbeitet jetzt ganztags im Innendienst. Übrigens hat er in der Zwischenzeit noch eine praktische Fahrprobe in Begleitung des Neuropsychologen absolviert. Auf Anregung des Fahrlehrers nimmt er 10 Fahrstunden und kann jetzt wieder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Es ist eine typische Erfolgsgeschichte aus dem Reha-Management. Es kann Herr X oder Frau Y sein, 35 oder 55 Jahre, 23 oder 63 – jedes Jahr gelingt es tausendfach, Menschen von einem Schicksalsschlag zu einem neuen Anfang zu führen.

Das PLUS für Kunden von AXA

Eine Versicherung, die vorbeugt und für Sie nachdenkt.

Zu den Vorzügen der Risiko-Unfallversicherung von AXA gehören neben dem professionellen Reha-Management, das vom Servicepartner AXA Assistance aktiviert und koordiniert wird, auch finanziellen Leistungen und eine Fülle von weiteren Hilfeleistungen:
  • Ferien ohne Risiko: Umfassende medizinische Informationen auf dem aktuellsten Stand über das Zielreiseland vor Rieseantritt
  • Wenn Mama oder Papa ausfallen: Informationen über die Vermittlung von Kinderbetreuung und Tagesmüttern
  • Welcher Arzt ist der Richtige: Informationen über die Möglichkeiten ärztlicher Versorgung (im Inland stellen wir auf Wunsch auch den Kontakt zwischen dem Hausarzt des Versicherten und dem behandelnden Arzt oder Krannkenhaus her)
  • Gute Kontakte können helfen und trösten: Informationen über bekannte Institutionen und Selbsthilfegruppen), die den Versicherten unterstützen können.
  • Freunde in der Fremde: Information über diplomatische und konsularische Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder deutsch- oder englischsprechende Anwälte oder Dolmetscher (mit Kontaktherstellung falls erforderlich).
  • Rat in schweren Stunden: Beratungsleistung nach einem Unfall bei schweren Invaliditätsfällen (wenn die Voraussetzungen für Reha-Management nicht erfüllt sind).


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