Wandern und Schwimmen sind gesund, wenn man es richtig macht!



Immer neue Wanderwege werden eröffnet, in den Zeitungsregalen liegen spannende Outdoormagazine zum Thema. Die Lust auf Natur, Bewegung und Entspannung treibt immer mehr Menschen hinaus ins Grüne. Wandern, ob im flachen Gelände oder in den Bergen, ist beliebt bei Jung und Alt. Eine weitere sehr geschätzte Sport- und Freizeitbeschäftigung ist das Baden. Jeder zweite Deutsche geht gern ins Schwimmbad. Und der Sommer tut das seine dazu, lockt Massen an die Seen oder weiter weg – ans Meer. Das eigentlich so gesunde Treiben kann mitunter aber körperlichen Schaden nach sich ziehen – meist, wenn Sie sich leichtsinnig oder falsch verhalten. Was Sie beachten sollten? Wir haben für Sie einmal genau hingeschaut!

Aktiv sein, den Alltag hinter sich lassen, Natur erleben und mit Bewegung im Freien etwas für die Gesundheit tun. Das sind im Kern die Gründe, warum viele Menschen Wandern, Bergwandern oder z.B. Walken gehen. Hinzu kommen Spaß und Geselligkeit. Die Aktivität im Freien ist bei allen Alterstufen angesagt. Und längst nicht nur zur warmen Jahreszeit, auch im Winter erfreuen sich die Wandersportarten immer größerer Beliebtheit.

Jeder Zweite ab 16 Jahren sagt von sich, dass er immer wieder gern wandert. Regelmäßigkeit und Häufigkeit nehmen mit wachsendem Alter zu – die größten Wandervögel findet man einer Untersuchung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zufolge bei den 60- bis 70-Jährigen. Am liebsten laufen die Deutschen durch die Mittelgebirge, an zweiter Stelle stehen das Flachland und die Küstenregionen als Ausflugsziele. Neun Prozent der Wanderlustigen fühlen sich dagegen in den Bergen am wohlsten.


Faustformel: Je höher hinauf, desto besser die Ausrüstung!

Als Faustformel könnte man sagen, je höher hinauf, desto besser sollte man gerüstet sein. Eine immer ausgefeiltere Ausrüstung bietet heute hohe Funktionalität, Qualität und Sicherheit.
Mit den drei Kategorien Talwanderung, Bergwanderung und Alpinwanderung lassen sich die unterschiedlichen Anforderungen beim Wandern grob in Schwierigkeitsgrade einteilen. Talwanderungswege sind in der Regel besser ausgeschildert, bei Berg- und Alpinwanderungen werden Auszeichnung und Wege mit zunehmender Höhe meist schlechter bzw. verschwinden teilweise ganz. Ein Besser und Mehr an Erfahrung, Ausdauer, Ausrüstung und Orientierungsvermögen ist nötig.

Denn ungefährlich sind selbst einfache Wanderungen nicht. Ursache von Unfällen sind meist Stolpern, Ausrutschen, Erschöpfung, Überanstrengung oder – seltener – Orientierungsverlust, Hitze- oder Kälteschäden, in den Bergen auch Versteigen, Stein- und Blitzschlag oder sogar Lawinen. Auch Zeckenbisse sind bei Wanderungen leider keine Seltenheit mehr.

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Die Risiko-Unfallversicherung von AXA: Sie bietet Ihnen eine lebenslange umfassende Absicherung gegen finanzielle Folgen von Unfällen – rund um die Uhr und weltweit -, ein professionelles Reha-Management für die möglichst schnelle Rückkehr in Ihr gewohntes Leben, weitere Hilfeleistungen wie z.B. Such-, Bergungs- oder Rettungseinsätze durch Rettungsdienste sowie ein monatliches Kündigungsrecht. Hier geht es zur Risiko-Unfallversicherung von AXA.

Weitere Hilfsleistungen sind:
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  • Welcher Arzt ist der Richtige?
    - Informationen über die Möglichkeiten ärztlicher Versorgung (im Inland stellen wir auf Wunsch auch den Kontakt zwischen dem Hausarzt des Versicherten und dem behandelnden Arzt oder Krankenhaus her.)
    - Rücktransport oder auch Transport ins nächste Krankenhaus
  • Freunde in der Fremde: Information über diplomatische und konsularische Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder deutsch- oder englischsprechende Anwälte oder Dolmetscher (mit Kontaktherstellung falls erforderlich)
  • Rat in schweren Stunden: Hilfe-/ Sorgentelefon, z.B. Auskunft zu evtl. FSME-gefährdeten Gebieten (Frühsommer-Meningoenzephalitis)


Wichtig: Vorbereitung, Ausrüstung, Kondition und Wetterkunde

Ein paar Grundregeln fürs Wandern sollte man immer beherzigen:

  • Bereiten Sie sich vor! Z.B. in Kursen oder Trainings vom Deutschen Alpenverein oder dem Deutschen Wanderverband. Vollends ungeübt oder untrainiert sollte man auf keinen Fall loslaufen und Wandern oder in die Berge gehen!
  • Nehmen Sie sich nur Strecken vor, die Sie auch gut bewältigen können.
  • Tragen Sie gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung im „Zwiebelprinzip“ (mehrere, sich ergänzende Schichten) und eine Kopfbedeckung je nach Jahreszeit.
  • Für eine Tageswanderung reicht ein guter Tagesrucksack. Immer mit dabei: eine nahrhafte Brotzeit, ausreichend zu Trinken und ein paar Pflaster! Schützen Sie sich auch vor Insektenstichen und Zeckenbissen.
  • Bitte bedenken Sie: Auch im Zeitalter der Mobiltelefone und GPS – Akkus können leer gehen und nicht überall ist Empfang!
Tipp: Seit einigen Jahren gibt es ein wachsendes Angebot an Prädikatswanderwegen. Ausgezeichnet mit entsprechenden Siegeln und nach festen Kriterien bewertet, werden sie unter anderem vom Deutschen Wanderverband und dem Deutschen Wanderinstitut. Wunderschön sind auch die verschiedenen Baumgipfelpfade. Es gibt sie in ganz Deutschland. Zum Beispiel im Allgäu, in Fischbach oder im Bayerischen Wald.


Schwimmen – der Breitensport schlechthin!

Eine der am meisten praktizierten Sportarten ist das Schwimmen. Als Urlaubs- bzw. Freizeitsportart steht sie seit Jahren an erster Stelle. Das Tolle ist: Sie kann vom Baby- bis ins Seniorenalter ausgeübt werden. Die Gelenke werden geschont und Muskeln werden gezielt eingesetzt. (Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund)

Doch auch beim Schwimmen sollte man ein paar Regeln beachten, da das Risiko zu Ertrinken ansonsten steigt:

  • Auf keinen Fall in unbekannte oder niedrige Gewässer springen!
  • Zuerst: Abkühlen! Arme und Beine langsam an die Wassertemperatur gewöhnen.
  • Nicht zu weit hinausschwimmen und auf die eigene Kondition achten, damit man das Ufer auch wieder gut erreicht.
  • Oft ist das Oberflächenwasser warm, im tieferen Wasser aber wird es kühl. Die Kälte entzieht Körperwärme, es können Krämpfe oder sogar ein Kälteschock drohen. Das sollte man unbedingt vermeiden.
  • Unbekannte Ufer, Strömungen und Strudel meiden. Ortskundige fragen!
  • Auf die Wasserqualität achten – Trübung, erhöhtes Algenwachstum und unangenehmer Geruch können auf eine schlechte Qualität hinweisen.
  • Baden bei Gewitter ist lebensgefährlich.
  • Alkohol und schwimmen gehören nicht zusammen! Im Gegenteil, diese Kombination kann selbst für geübte Schwimmer lebensbedrohlich werden.
  • Bei Bootsfahrten: Rettungsweste tragen.
  • Bereiten Sie sich vor: Der Deutsche Schwimmverband bietet viele Kurse für Schwimmabzeichen und schult auch die „Selbstrettung“ im Notfall.
Fazit: Beide Sportarten, Wandern und Schwimmen, wirken sich physisch, psychisch und mental positiv auf den Menschen aus und sind als Ausdauersport geradezu ideal zur Prävention und Therapie fast aller Zivilisationskrankheiten. Doch sollte man gut darauf achten, sie auch sicher zu betreiben und Regeln zu beachten.

AXA wünscht Ihnen weiterhin viel Freude beim Wandern und Baden.

Lesen Sie auch unseren Artikel über Aktive Sportarten und probieren Sie doch mal andere Outdoor Aktivitäten mit unserem Partner Faszinatour aus.
Für die richtige Outdoor Ausrüstung lassen Sie sich am besten in einem Fachgeschäft wie „Naturzeit“ beraten und nutzen die Angebote unseres Partners. Naturzeit bietet auch Kurse und Seminare für Wanderungen, Trekkingtouren oder Bergwanderungen an. 

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