Endlich frei! Erfolgreiche Raucherentwöhnung

Serie Raucherentwöhung Teil 1

Immer mehr Raucher schaffen es, von der Zigarette loszukommen. Wer den Willen hat, macht sich unabhängig. Hier können Sie Ihren Entschluss, Nichtraucher zu werden testen. Holen Sie sich dabei aktive Unterstützung von AXA.



Robbie Williams schaffte es von drei Packungen auf null, Nina Ruge war nach zehn Jahren erfolgreich, Nicolas Cage entschloss sich über Nacht. Präsident Barack Obama wurde nach längeren Anläufen Nichtraucher mit Hilfe von Nikotinkaugummis, vor allem aber unter Druck seiner Ehefrau. Wer es geschafft hat Nichtraucher zu werden, ist stolz und glücklich.



54 Prozent aller Raucher in Deutschland würden lieber heute als morgen aufhören - im Alter unter 30 Jahren sind es sogar 57 Prozent.  (Umfrage der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände). Tatsächlich geht seit 2002 die Zahl der in Deutschland konsumierten Zigaretten kontinuierlich zurück, 2014 wurden so wenige gekauft wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Von 145 Milliarden Zigaretten im Jahr 2002 sank die Zahl auf nur noch 82 Milliarden in 2012 (Deutsches Krebsforschungszentrum). Vor allem hat sich die Zahl jugendlicher Raucher halbiert. Experten sehen hier einen Erfolg von Warnhinweisen, Werbeverboten und Einschränkungen. Auch global gesehen sinkt der Anteil der Raucher: Um ein Viertel ging der Anteil der rauchenden Männer an der Gesamtbevölkerung zurück, bei den Frauen sogar um mehr als 40 Prozent. In Kanada, Mexiko, Island und Norwegen halbierte sich der Anteil der Raucher an der Gesamtbevölkerung, in den USA ist die Quote stark rückläufig  (Journal of the American Medical Association).




Freiheit und Abenteuer sind verraucht

Das gesellschaftliche Ansehen der Raucher schwindet schon lange: Mitte der 50er Jahre wurden Raucher und Nichtraucher noch als gleich sympathisch und tüchtig wahrgenommen. Aber schon 1970 galt der Nichtraucher als sympathischer, Ende der 80er Jahre dann auch als beruflich erfolgreicher. Lange vorbei sind die Zeiten, als die Zigarette für ein attraktives Lebensgefühl stand: Raucher waren frei, sexy und souverän. Stars rauchten, Politiker zeigten sich mit Zigarette, rauchende Frauen galten als mondän und emanzipiert.


Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts waren die gesundheitlichen Risiken des Rauchens kein Thema. Doch 1964 veröffentlichte der oberste Gesundheitsschützer der USA, der Surgeon General Dr. Luther L. Terry, einen Bericht über die Zusammenhänge zwischen Zigarettenrauchen, Lungenkrebs, chronischer Bronchitis und weiteren Krankheiten, der die Weltöffentlichkeit erschütterte. Seither haben wachsende Kenntnisse über die gesundheitlich schwerwiegenden Folgen des Rauchens das Rauchen in vielen Staaten auf den Index gesetzt.

1965 erließ Großbritannien ein Werbeverbot in Rundfunk und Fernsehen. Deutschland zog 1974 nach. Totale Werbeverbote für Tabakwaren gibt es in Italien, Norwegen, Frankeich, Schweden und Finnland, europaweite Regelungen sind in Vorbereitung. Warnhinweise auf Produktpackungen sind in den USA schon seit 1966 Pflicht, in Deutschland gibt es den Aufdruck "Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit" seit 1982. In den USA ist in New York und Los Angeles das Rauchen nicht nur in öffentlichen Gebäuden untersagt, sondern auch in deren Umkreis, außerdem in Parks und Fußgängerzonen, an Stränden und auf Märkten. In der Stadt Belmont im Silicon Valley ist nicht einmal das Rauchen in den eigenen vier Wänden erlaubt. Das Königreich Bhutan machte Schlagzeilen als erstes rauchfreies Land der Welt, hier ist der Verkauf von Tabak grundsätzlich verboten. In Europa unternimmt Großbritannien, gefolgt von Irland, Island und Norwegen am meisten gegen das Rauchen. In Deutschland ist der Nichtraucherschutz vergleichsweise zahm, bemängelt das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg; öffentliche Tabakwerbung ist erlaubt und etwa 350.000 Automaten bieten Tabakwaren im Gegensatz zu anderen Ländern rund um die Uhr an.


Todesursache Nr. 1

„Die Zigarette ist die tödlichste Erfindung der Menschheit“, sagte der Biomediziner und Historiker Robert N. Proctor von der Stanford University in einem Prozess gegen die amerikanische Tabakindustrie, „sie hat im 20. Jahrhundert 100 Millionen Menschen auf dem Gewissen.“  Das Gesundheitsrisiko im großen Stil hat begonnen, als der Unternehmer James Buchanan Duke 1890 American Tobacco gründete und die mechanische Massenproduktion der Zigarette einführte.

Kein Zweifel besteht, dass Rauchen in Industrieländern die Todesursache ist, die am häufigsten vermeidbar wäre. Jeder Zehnte wird demnach Opfer von Erkrankungen, die auf Rauchen zurückzuführen sind.  In Deutschland sterben pro Jahr etwa 110.000 Menschen an den direkten Folgen des Rauchens. Zusätzlich ist von etwa 3.300 Todesfällen durch Passivrauchen auszugehen (die Drogenbeauftrage der Bundesrepublik Deutschland). Durchschnittlich verlieren starke Raucher über zehn Jahre ihrer Lebenserwartung. Nachgewiesen sind schädliche Wirkungen auf den gesamten Körper. Die Schäden betreffen die Bronchien und die Lunge: Sie sind im Blut und im Knochenmark nachweisbar, sie führen zu einer Schwächung des körpereignen Immunsystems mit erhöhter Anfälligkeit für Allergien, Infekte und erhöhtem Krebsrisiko. Rauchen verursacht  90 Prozent aller Lungenkrebserkrankungen, 73 Prozent der chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen und jede dritte koronare Herzerkrankung. Vergleichsweise harmlos aber ebenfalls unangenehme Folgen des Rauchens sind ein verminderter Geruchs- und Geschmackssinn und vorzeitige Hautalterung.



Warum nicht einfach aufhören?

Heute geht die Wissenschaft davon aus, dass Nikotin die gleichen neurobiologischen Phänomene auslöst wie die so genannten harten Drogen. Im Belohnungssystem des Gehirns wird der hormonähnliche Botenstoff Dopamin ausgeschüttet, der Glücksgefühle auslöst. Bereits wenige Minuten nach dem Rauchen hat die Nikotinkonzentration im Blut schon wieder so stark abgenommen, dass das Gehirn eine erneute Lieferung einfordert. Die positiven Empfindungen sind also nichts anderes als die Linderung von Entzugserscheinungen. Die Belohnung aus dem Gehirn kommt sofort, deshalb ist es so schwer, das Rauchen zu beenden. Im Gegenzug gibt es aber auch Belohnungen für den Rauchstopp, die schon nach sehr kurzer Zeit fit und zufrieden machen.



Große Ergebnisse nach kurzer Zeit!

  • Schon acht Stunden nach der letzten Zigarette sinkt der Kohlenmonoxidspiegel im Blut auf ein normales Niveau
  • Bereits einen Tag nach dem Rauchstopp wird das Herzinfarktrisiko kleiner
  • Nach zwei Tagen verfeinert sich der Geruchs- und Geschmackssinn
  • Drei Tage nach der letzten Zigarette bessert sich die Funktion der Atemwege
  • Nach einer Woche sinkt der Blutdruck
  • Die Verfärbungen der Finger und Zähne verschwinden, die Haut glättet sich und bekommt ein frischeres Aussehen
  • Nach zwei Wochen stabilisiert sich der Blutkreislauf und die Lungenfunktion erhöht sich um rund 30 Prozent
  • Bei einem aktuellen Preis von ca. 5.40 Euro pro Packung und einem Konsum von 20 Zigaretten pro Tag sind nach einem Monat Nichtrauchen schon 162 Euro gespart
  • Nach drei bis neun Monaten verbessern sich Husten und Atemwegsbeschwerden
  • Ein Jahr nach dem Rauchstopp ist das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße nur noch halb so groß
  • Nach zwei Jahren ist das Herzinfarktrisiko auf fast normale Werte abgesunken
  • Nach fünf Jahren sinkt das Schlaganfallrisiko
  • Nach 10 Jahren ist das Lungenkrebsrisiko fast gleich groß wie bei echten Nichtrauchern
  • Nach 15 Jahren ist das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen so, als hätte man nie geraucht
Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA


Leichter geht es mit Unterstützung: Wir helfen mit dem 28-Tage-Raucherentwöhnungsprogramm.
 
Der gesundheitsservice360° ist ein innovatives kostenfreies Gesundheitsprogramm, das die private Krankenversicherung von AXA in allen wichtigen Bereichen ergänzt: Vorsorge, Orientierung, Versorgung und persönliche Betreuung formen eine rundum aktive Unterstützung. Das „28-Tage-Programm Raucherentwöhnung“ stärkt Ihnen den Rücken in den wichtigsten ersten Wochen und lässt Sie auch danach nicht alleine. Einfach klicken und das Programm unter "Rauchfrei" starten.


Hier können Sie Ihren Willen zum Erfolg testen:

  • Wenn ich das Rauchen aufgebe, tue ich das dann für mich selbst?         
  • Ist es wirklich sehr wichtig für mich, das Rauchen aufzugeben?             
  • Habe ich schon einmal versucht, das Rauchen aufzugeben?                  
  • Bin ich davon überzeugt, dass Rauchen meiner Gesundheit  schadet?    
  • Möchte ich das Rauchen aufgeben, auch wenn ich weiß,
    dass es am Anfang schwer fällt?                                                     
  • Werden meine Familie und meine Arbeitskollegen mich unterstützen?      
  • Abgesehen von den gesundheitlichen Gründen – habe ich noch
    andere persönliche Gründe, das Rauchen aufzugeben?                         
  • Werde ich Geduld mit mir haben und es weiter versuchen,                                     
    wenn ich schwach oder rückfällig werde?                                          
Mindestens 4 Fragen sollten mit Ja beantwortet werden, damit die Wahrscheinlichkeit, das Programm erfolgreich zu absolvieren, hoch genug ist.  Dann geht es hier direkt zu Ihrem Zugang ins 28-Tage-Rauchentwöhnungsprogramm, wo Sie sich einloggen können, um am Programm teilzunehmen.


Tipps für  Informationen und Unterstützung:

Das WHO-Zentrum für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum bietet umfassende Informationen zum Thema Rauchen unter www.dkfz.de/de/tabakkontrolle.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hält vielfältige Informationen bereit unter www.bzga.de/infomaterialien/foerderung-des-nichtrauchens

Das kostenfreie Rauchertelefon gibt es seit 1999 im Deutschen Krebsforschungszentrum, um bei Rückfällen zu helfen. Tel. 06221- 42 42 00, Mo-Fr 14-17 Uhr


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