Senken Sie Ihre Energiekosten! - Heizsysteme im Überblick

Die Energiepreise steigen langfristig. Obwohl der Energiemarkt auf Grund von diversen Vergleichsportalen transparenter geworden ist, bleibt das Thema Energiekosten ein großer Posten im Haushaltsplan der Deutschen. Durchschnittlich gibt ein Haushalt pro Monat 245 Euro für Energie aus, davon rund 70 Euro für Warmwasser und Heizung – neben Kraftstoffen mit 100 Euro der zweitgrößte Posten – 20 Euro für Kochwärme und 30 Euro für Licht und Sonstiges.

Dabei lassen sich allein mit der Modernisierung von Heizungsanlagen und einer ordentlichen Wärmedämmung rund zwei Drittel der Kosten sparen. Zudem gibt es staatliche Förderungen. Gründe genug, sich über das Heizsystem im eigenen Haus Gedanken zu machen. Und auch beim Neubau sollte ein Energiekonzept gut durchdacht sein. Doch welches ist das richtige Heizsystem? Eine Vielzahl neuer Entwicklungen hat die Heiztechnik in den letzten Jahren weiterentwickelt. Gas oder Öl? Wärmepumpe oder Holzheizung? Wir haben uns für Sie umgesehen.



Laut Berechnungen der Deutschen Energie Agentur kann eine optimale energetische Sanierung samt Dämmung der Gebäudehülle bereits nach 10 Jahren rund 33.000 Euro Heizkosten einsparen. Doch immer noch sind Heizung und Warmwasserbereitung meist die größten Energiefresser im Haus. Vom CO2-Ausstoß einmal ganz abgesehen. Kein Wunder: Die Heizkessel in deutschen Kellern sind im Schnitt 24 Jahre alt. Kessel, die vor dem 1.Oktober 1978 eingebaut wurden, sollten übrigens nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) seit 2008 längst ausgetauscht sein. Ansonsten drohen hohe Geldstrafen. Höchste Zeit, ihn durch einen wesentlich effizienteren Brennwertkessel auszutauschen.

Moderne Öl- und Gasbrennwertheizungen sind fast doppelt so effizient, geben wesentlich weniger Schadstoffe ab und lassen mehr Platz im Heizraum. Zudem sind die Investitionskosten mit etwa 8.000 bis 9.000 Euro relativ niedrig. Jedoch stiegen die Preise für Heizöl und Gas in den letzten Jahren stark an. Allein 2012 stieg der Heizölpreis um 8,4 Prozent und der Gaspreis um 5,6 Prozent. Zurzeit muss für 100 Liter Heizöl 83 Euro gezahlt werden (Oktober 2013). Aufgrund der knapper werdenden Energieressourcen ist zu erwarten, dass die Energiepreise für Öl und Gas auch in Zukunft weiter steigen werden.


Holz punktet beim Klimaschutz

Heizen mit Holzpellets punktet dagegen bei den Brennstoffkosten und dem Klimaschutz. Auf der anderen Seite braucht man hierfür genügend Lagerraum und die Anlage ist recht wartungsaufwändig. Bei einer Wärmepumpe dagegen ist man gänzlich unabhängig von fossilen Brennstoffen, benötigt kaum Platz, ja nicht einmal einen Schornstein. Auch die ökologische Bilanz ist sehr gut, wenn der Strom aus Quellen wie Erde, Luft oder Grundwasser gewonnen wird.

Die Anschaffungskosten sind mit bis zu 14.000 Euro bei Pelletheizungen und bis zu 12.000 Euro bei Wärmepumpen vergleichsweise hoch. Sie amortisieren sich aber über die Jahre durch die niedrigen Verbrauchskosten. Zu beachten ist, dass diese beiden Heizsysteme für spätere Modernisierungsmaßnahmen in der Regel kaum geeignet sind.

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Abhängig vom gewählten Versicherungsschutz, auch vieles rund um das Thema Energie, zum Beispiel:
  • Feuer-/Leitungswasser-/Sturm- und Hagelschäden an Photovoltaikanlagen / Solarthermieanlagen (je nach versicherter Gefahr)
  • Leitungswasserschäden an und durch Klima-, Wärmepumpen- und Solarheizungsanlagen
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Nachrüsten mit Sonnenkollektoren

Bei der Kaufentscheidung für die passende Heizung zählen also Anschaffungspreis, Energiekosten und welche Anschlüsse, Lagerräume oder Zusatzgeräte vorhanden sind. Und nicht zuletzt die Schonung der Umwelt. Die eine ideale Heizung für alle gibt es nicht. Damit man dennoch die richtige Entscheidung für seine individuelle Situation treffen kann, ist man in den meisten Fällen bei einem Energieberater am besten aufgehoben. Zudem braucht man für viele Förderanträge – wie bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) – ohnehin die Expertise eines Fachmanns.

Diese Experten analysieren die Stärken und Schwächen eines Hauses genau, machen konkrete Verbesserungsvorschläge und errechnen die Kosten sowie die möglichen Einsparungen sehr korrekt. Unterstützung finden Sie z.B. bei den Verbraucherzentralen.

Staatliche Förderungen gibt es auf effiziente Öl-, Gas-, Pellets- und Solarheizungen sowie auf Wärmepumpen. Grundsätzlich gilt hier: je effizienter die Anlage, desto höher die Zuschüsse. Alle hier vorgestellten Heizsysteme können zudem sofort oder später mit Solarkollektoren nachgerüstet werden. Tipp: Achten Sie deshalb beim Kauf des Warmwasserspeichers darauf, dass die nötigen Anschlüsse vorhanden sind!


Neubauten bieten neue Chancen

Bei einem Neubau bietet sich grundsätzlich ein umfassendes Energiekonzept an, um Mängel von vorne herein zu vermeiden und die bestehenden Möglichkeiten optimal auszuschöpfen. Denn hier zählen neben der Bauweise und Konstruktion des Gebäudes über die Lage des Grundstücks und die Ausrichtung des Hauses auch Faktoren wie Klima und Windverhältnisse.
Tipp: Bitten Sie Ihren Installateur gleich beim Einbau der neuen Heizung um einen hydraulischen Abgleich, also: der optimalen Einstellung Ihres Heizsystems auf Ihre Bedürfnisse. Damit können Sie eine Menge Heizkosten sparen und der Staat beteiligt sich sogar an den Anschaffungskosten.

Fazit: Beliebt ist heute die Kombination aus einer modernen Gastherme und Solarkollektoren, die 40 Prozent Heizkostenersparnis gegenüber einem alten Ölkessel einbringt und mit zunehmender Nutzung der Sonnenenergie immer weniger CO2 produziert. Auch Test.de empfiehlt: Niedrige Investitionskosten, hohe Effizienz und geringer Platzbedarf sprechen derzeit für einen Gasheizkessel.

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