Vielversprechende Perspektiven: Ausbildung und Stellenangebote im Öffentlichen Dienst

Der Einstieg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft kann beginnen – Möglichkeiten und Angebote sind im Öffentlichen Dienst mehr als ausreichend vorhanden. Als Bediensteter im Öffentlichen Dienst hat man nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz, beste Aufstiegschancen, gute Verdienstperspektiven und soziale Absicherung – sondern genießt auch hohes gesellschaftliches Ansehen. Rund 5,7 Millionen Beschäftigte der Öffentlichen Arbeitgeber, davon rund 2 Millionen Beamte, verrichten die unterschiedlichsten Tätigkeiten in Bereichen, die ihrer Ausbildung entsprechen oder für die sie direkt im Öffentlichen Dienst speziell ausgebildet wurden.



Insgesamt sind zurzeit pro Jahr über 100.000  Neueinstellungen im Öffentlichen Dienst geplant – deshalb stehen die Chancen für einen Ausbildungsplatz oder für eine Anstellung so gut, wie kaum jemals zuvor. Vor allem Berufsanfängern bietet sich ein breites Studien- und Ausbildungsangebot. Und ist der Einstieg erst mal geschafft, winken hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten – denn insbesondere in den Führungskreisen sorgt die Altersstruktur für erhöhten Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs. Einer aktuellen Prognose zufolge geht in den nächsten 8 Jahren jede fünfte Führungskraft einer Bundesverwaltung in den Ruhestand – in 18 Jahren sogar jede zweite! Und diese Stellen wollen auch nachbesetzt werden – wie wäre es denn mit Ihnen?




Einstieg und Möglichkeiten im Öffentlichen Dienst

Ist man im „klassischen“ Öffentlichen Dienst beschäftigt, bedeutet dies, dass man bei Behörden/Institutionen von Bund, Ländern und Kommunen im Einsatz ist. Dort gibt es die unterschiedlichsten Aufgabenfelder und Berufe – das reicht vom Polizisten bis hin zum Gärtner im Stadtgartenamt. Grundlegend wird zwischen dem Berufen im nichttechnischen Dienst (dieser umfasst zumeist den Verwaltungsbereich, aber auch Polizei- und Justizvollzug) und dem technischen Dienst (zum Beispiel Feuerwehrleute, Ingenieure, Mechatroniker oder Naturwissenschaftler) unterschieden.


Die Einstiegsmöglichkeiten richten sich nach der Vor-, Aus- und Fortbildung der Bewerber. Es gibt vier Stufen, nach denen sich die Aufgaben und auch der Verdienst richten: Einfacher Dienst, Mittlerer Dienst, Gehobener Dienst und Höherer Dienst. Für den Einfachen Dienst ist keine Vorbildung notwendig – ein Hauptschulabschluss ist ausreichend. Möchte man in den Mittleren, nichttechnischen Dienst einsteigen, wird ein Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife plus eine Ausbildung vorausgesetzt. Im Mittleren technischen Dienst benötigt man einen Haupt- oder Realschulabschluss und eine Ausbildung. Im Gehobenen Dienst wird mindestens Fachhochschulreife oder Abitur (nichttechnischer Dienst) oder ein abgeschlossenes Studium (technischer Dienst) vorausgesetzt. Im Höheren Dienst muss im nichttechnischen und im technischen Bereich ein, der angestrebten Tätigkeit entsprechendes, abgeschlossenes Hochschulstudium nachgewiesen werden.

Detaillierte Informationen und Auskünfte über Einstiegsmöglichkeiten erteilt die Berufsberatung in der Agentur für Arbeit. Sie vermittelt auch Adressen von Behörden mit freien Ausbildungsstellen, gibt Auskunft über Ausbildungsgänge, Bewerbungsadressen und -fristen.


Vorteil AXA Das PLUS für Kunden der DBV

Als Spezialversicherer für den Öffentlichen Dienst kennen wir den speziellen Versicherungs- und Vorsorgebedarf der jeweiligen Berufsgruppen. Im Vordergrund steht bei der DBV ein genau auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmtes Paket aus Produkten, Services, Beratung und Betreuung.

Die Produktpalette reicht hierbei von der Unfallversicherung, Krankenversicherung, Dienst-/Berufsunfähigkeitsversicherung, Hausrat oder Wohngebäudeversicherung, Haftpflicht, Rechtsschutz, Existenzsicherung oder Rentenvorsorge bis hin zur perfekten Fahrzeugversicherung. Weitere Informationen über die Produkte und Leistungen finden Sie hier.


So läuft die Ausbildung ab

Die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten – das ist das häufigste Einsatzgebiet im nichttechnischen, mittleren oder gehobenen Dienst – dauert in der Regel drei Jahre und ist in einen praktischen Teil in der Behörde und den theoretischen Teil in einer Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung unterteilt. Nach der Ausbildung werden Verwaltungsfachangestellte in den meisten Bereichen des Öffentlichen Dienstes – zum Beispiel in Behörden, in Ämtern und Gemeinden aber auch bei der Bundeswehr, in Justizvollzugsanstalten oder in Kirchen – eingesetzt.

Wird eine Beamtenlaufbahn angestrebt, erfolgt die Ausbildung im Rahmen eines Vorbereitungsdienstes, dessen Dauer von der Laufbahn und der Fachrichtung abhängt. Die praktische Ausbildung der Beamtenanwärter erfolgt bei den Ausbildungsbehörden des Bundes, der Länder oder der Kommunalverwaltungen – die theoretische Ausbildung bzw. das Studium findet an Verwaltungsschulen, anderen Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung oder an Fachhochschulen statt.



The most wanted – wer wird gesucht?

Wie schon beschrieben, wird Nachwuchs in enorm vielen verschiedenen Bereichen des Öffentlichen Dienstes mit unterschiedlichen Qualifikationen und Ausbildungen gesucht. Sämtliche Ausbildungsberufe finden Sie hier. Möglichkeiten für Personen mit abgeschlossenem Studium finden Sie hier. 


Wo findet man konkrete Ausbildungsplätze und Jobangebote?

Eine gute Ressource ist die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit – dort einfach nach „Öffentlicher Dienst“ suchen und es werden hunderte Treffer angezeigt.

Einen guten Überblick bieten auch die Stellenangebote des Bundes. Dort finden Sie auch aktuelle Informationen zu besetzende Ausbildungsplätze und Studiengänge.

Die Seite www.interamt.de – das Stellenportal des Öffentlichen Dienstes – bietet ein großes Angebot an offenen Stellen und Ausbildungsplätzen mit vielen Suchfunktionen.



Die Bewerbung für einen Ausbildungsplatz im Öffentlichen Dienst

Um einen der begehrten Ausbildungsplätze zu bekommen, sollte man sich schon frühzeitig bewerben – am besten schon ein Jahr vor Ausbildungsbeginn. Die Anforderungen der Behörden können sich unterscheiden – in vielen Fällen verlangen sie ausgefüllte Formulare, die bei der jeweiligen Behörde angefordert werden können oder als Download auf deren Internetseite zur Verfügung stehen. Die nächsten Schritte nach der Bewerbung sind zumeist ein Auswahltest und danach ein Vorstellungsgespräch. Für die meisten Ausbildungsplätze setzen die Behörden gute Deutsch- und Mathematikkenntnisse voraus, darüber hinaus Interesse an Politik und dem aktuellen politischen Geschehen. Mit vorangegangenen Praktika im Öffentlichen Dienst, Computer- und Textverarbeitungskurse können die Chancen auf den Ausbildungsplatz erhöht werden – Auch soziales Engagement macht sich sehr gut bei der Bewerbung.


Hilfreiche Links zu Bewerbungen und Vorstellungsgespräch

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