Traumjob Polizist

Top-Ausbildung in allen Bereichen


Polizeibeamte gibt es in Deutschland in den unterschiedlichen Bereichen und Funktionen. Eines haben alle gemeinsam: Die Aufgaben sind spannend, die Berufschancen bestens und durch den Einsatz neuer Technologien ist die Polizei auch für zukünftige Herausforderungen gut gerüstet.

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Haben Sie den Film „RoboCop“ noch auf dem Schirm? Was war das für ein Officer, der unverwundbar und mit eisernem Willen das Verbrechen bekämpft hat! O.K. – diese Zukunftsvision der 80er Jahre war nur eine Kino-Illusion und ist bis heute nicht Realität – daran ändert auch die Neuauflage von 2014 noch nichts. In Deutschland kommt der moderne Polizist zwar an die Ausrüstung des Kinohelden nicht ganz ran – aber die Polizei rüstet sich für die Zukunft. Notwendig machen dies neue Arten von Verbrechen und Bedrohungen. Der gesamte Polizei-Apparat muss sich dieser neuen Herausforderung stellen und sich laufend weiterentwickeln – um Einsätze sicherer und effektiver zu gestalten und den technologisch oft hoch entwickelten Verbrechern trotzdem einen kleinen Schritt voraus zu sein.

Sie möchten in den Polizeidienst ein- oder umsteigen? Dann werden die folgenden Infos über den Polizeidienst an sich und über die zukünftigen Chancen und Risiken zum Dienst Ihnen einen interessanten Einblick geben...


Gibt es in Deutschland eigentlich „Die Polizei“?

Ja und Nein – unter dem Begriff „Polizei“ verbergen sich 16 Länder- und  3 Bundespolizeien – Bundeskriminalamt, ehemaliger Bundesgrenzschutz und die Polizei des Deutschen Bundestags, die sich um Recht und Ordnung im Parlament und am Gelände des Bundestages kümmert. Generell sorgt die Polizei für die innere Sicherheit für die Bürger. Alle Einheiten der Länder- und Bundespolizeien haben als grundlegende Aufgabe die Gefahrenabwehr. Die zweite grundlegende Aufgabe ist die Strafverfolgung.

Einstieg oder Umstieg bei der Polizei – welcher Bereich darf´s denn sein?


Sind Sie eher eine Wasserratte, haben Sie eine ausgeprägte Spürnase oder sind Sie sogar Leistungssportler mit besonderen Fähigkeiten? Bei über 100 Möglichkeiten im Rahmen des Polizeidienstes findet jeder Interessierte genau den Bereich, der seinen Fähigkeiten und Vorlieben entspricht: Die klassische Schutzpolizei, die vor allem für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sorgt  – zumeist im Streifendienst. Die Verkehrspolizei, die wie der Name schon sagt, für Sicherheit auf den Straßen verantwortlich ist. Die Kriminalpolizei arbeitet an der Aufklärung und Vorbeugung von Verbrechen mit Unterteilung der Abteilungen nach Delikten – zum Beispiel Mord, Internet- und Wirtschaftskriminalität oder Drogendelikte. Die Wasserschutzpolizei schützt die Verkehrssicherheit im Wasser.

Bei den Bundesbehörden überwacht die Bundespolizei die Grenzen, sichert den Luftverkehr, bekämpft organisierte oder überörtliche Kriminalität und unterstützt das Auswärtige Amt bei der Sicherung von diplomatischen Vertretungen im Ausland. Das Bundeskriminalamt koordiniert die nationale Verbrechensbekämpfung in Zusammenarbeit mit den Landeskriminalämtern. Und dann gibt es noch Sondereinheiten – die Spezialisten für Terrorbekämpfung, Geiselbefreiung und anderer Verbrechensformen mit speziellen Ausbildungen – zum Beispiel GSG 9 und SEK.

Die Vielseitigkeit der Jobmöglichkeiten bei der Polizei ist fast unbegrenzt. Wie wäre es zum Beispiel für Sie, gegen Hacker und Cybercrime zu ermitteln, bei der Hundestaffel den Partner mit der kalten Schnauze an der Seite zu haben, beim Sondereinsatzkommando die Bevölkerung vor Terroristen zu schützen.  Auch Social-Media-Manager sind bei der Polizei sehr gefragt, um z.B. im Notfall die Bevölkerung über facebook auf dem Laufenden zu halten, zu schützen und zu warnen.  




Teamplayer, Psychologe, Sozialarbeiter, Fitness-Guru: Polizist!

Wer sich nur für Möbel interessiert, wird Schreiner – soweit klar. Wer jedoch Interesse an unterschiedlichsten Berufen und ständige Weiterbildung hat, für den ist der Polizeiberuf wie geschaffen. Polizisten sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten in verschiedensten Bereichen – das ist nicht nur wichtig für den Job, es bereichert auch den Privatbereich. Neben körperlicher Fitness wird die soziale Kompetenz in der Aus- und Weiterbildung entwickelt und gefördert – zum Beispiel der Umgang mit der Bevölkerung und den Kollegen. Polizisten müssen Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen zeigen, verlässlich, kontaktfreudig und konfliktfähig sein. Auch die psychische Belastbarkeit und das schnelle Einschätzen brenzliger Situationen wird trainiert. Kurz gesagt: Eine Ausbildung und ein Job, der das gesamte Leben bereichert.

Was den Polizeiberuf darüber hinaus interessant macht und weitere Infos zu einer Bewerbung und den Möglichkeiten, finden Sie hier am Beispiel der Polizei in NRW


Alles, nur nicht langweilig!

Wohl kein anderer Beruf wird in Filmen so spektakulär in Szene gesetzt, wie der „Cop“. Wahrscheinlich wird nicht jeder Polizist je eine rasante Verfolgungsjagd mitmachen – aber wenn es darauf ankommt, ist er durch seine Ausbildung vorbereitet. Klar bringt der Beruf auch ein gewisses Verletzungsrisiko mit sich ... Daher werden Polizisten auch speziell für brenzlige Situationen geschult – man denke an die zunehmende Bedrohung durch terroristische Attacken oder vermehrt vorkommende Angriffe auf Beamte – bei denen die Einsatzkräfte einen kühlen Kopf bewahren und ihr Training in die Tat umsetzen. 


Als Ausgleich zu den manchmal notwendigen Wochenend- oder Nachtdiensten, haben Polizisten oft unter der Woche einen freien Tag – ideal, um Behördenwege oder andere Dinge zu erledigen, für die man sich ansonsten einen Tag Urlaub nehmen muss. Und wenn man an die hervorragenden Aufstiegschancen denkt, den starken Zusammenhalt unter den Kollegen, die vielfältigen Sportmöglichkeiten sowie den Beamtenstatus und die Pension, wird klar, warum sich viele Menschen für den Polizeidienst entscheiden.


Polizei 2.0 – die Ausrüstung im digitalen Zeitalter

Vieles hat sich in den letzten Jahren getan – Stillstand gibt es bei der Polizei nicht. Unter anderem in der Kommunikation untereinander. Diese ist enorm wichtig – denn Polizeiarbeit ist Teamarbeit! Die derzeit eingesetzten, modernen Digitalfunk-Geräte, werden schon in naher Zukunft durch eigene Polizei-Smartphones mit intelligenter Software und Apps ersetzt, die zum Beispiel bei der Feststellung von Personalien und Autokennzeichen die Arbeit erleichtern werden. Dadurch – und durch die zunehmend auch internationale Vernetzung und den Einsatz neuester Technologien – reagiert die Polizei rechtzeitig auf die moderne Ausrüstung der Verbrecher. Denn auch Diebe, Einbrecher, Autodiebe und sonstige Kriminelle setzen auf innovative, digitale Technik.

Bei Großeinsätzen – wie Demonstrationen etc. – tragen Polizisten Schutzwesten und Schutzhelme. Hierbei ist gut vorstellbar, dass in das Visier des Schutzhelms zukünftig eine Datenbrille mit integriert werden kann, über die wichtige Informationen direkt in das Blickfeld des Trägers eingespielt werden können. Diese „Augmented-Reality-Brille“ verfügt über eine integrierte Kamera und ein Display. Informationen der Leitstelle – wie zum Beispiel Steckbriefe oder den Halter des kontrollierten Autos – können direkt im Sichtfeld des Beamten abgerufen werden. In naher Zukunft soll es auch möglich sein, über eine Gesichtserkennung des Gegenübers Emotionen zu analysieren, um die Einsatzkräfte vor eventuell bevorstehenden Attacken zu warnen.

Mit moderner Technologie gegen Verbrechen und für mehr Sicherheit

Die Polizei rüstet in der Luft und direkt am Mann weiter auf – unter anderem durch den Probe-Einsatz von Drohnen und Bodycams. Dass diese beiden Mittel in Zukunft zur Standardausrüstung aller Einsatzkräfte zählen werden, ist durchaus realistisch.

Körperkameras werden zurzeit in Pilotversuchen am Münchner Hauptbahnhof, in Frankfurt und in auf St. Pauli in Hamburg getestet. Die Aufnahmen dürfen nach derzeitiger Gesetzeslage nur zur nachträglichen Auswertung verwendet werden. In Zukunft wäre es auch denkbar, die Aufnahmen über ein Smartphone oder anderes LTE-Gerät direkt an die Leitstelle zu übertragen. Dadurch könnte in der Leitstelle gleich die Position des Polizisten angezeigt werden und sofort bei Bedarf Verstärkung entsendet werden. Möglich wäre auch der Einsatz von biometrischen Sensoren, die Puls- und andere Körperwerte am Beamten messen, um das Stressniveau zu bestimmen.

Drohnen kommen bereits häufig zum Einsatz. Die Berliner Polizei setzt zum Beispiel einen Multikopter ein, um Unfallszenen aus der Luft zu fotografieren. Dabei Personen zu überwachen ist jedoch nicht erlaubt und der Flugbereich der Drohne ist für die Dauer der Aufnahmen gesperrt.


Police goes online – Polizeiarbeit auf Facebook und Twitter

Dass die Polizei auch in der Kommunikation die Zeichen der Zeit erkannt hat – und die sozialen Medien zielgerecht nutzt – ist spätestens seit dem Amoklauf im Münchner Olympia-Einkaufszentrum der Öffentlichkeit bekannt. Über Twitter und Facebook wurde die Bevölkerung sachlich und kompetent informiert, ohne Panik zu verbreiten. Diese Form der Polizei- und Kommunikationsarbeit wurde sogar vom Bundesverband deutscher Pressesprecher mit einem Sonderpreis im Rahmen der Verleihung der Auszeichnung „Pressestelle des Jahres“ honoriert. Die Bespielung von sozialen Netzwerken nimmt vor allem bei der Krisenkommunikation der Polizei einen immer größeren Stellenwert ein – seitdem auch die Polizei im Saarland eine eigene Facebook-Seite betreibt, sind alle Länder- und Bundespolizeien im Internet vertreten. Also: Eine Karriere bei der Polizei ist also auch etwas für Kommunikationsprofis!

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