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Neue Steuerentlastungen für die arbeitgeberfinanzierte bAV

Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz wird die Mitarbeiterbindung staatlich unterstützt

Neuer bAV-Förderbetrag für Arbeitgeber

Sie möchten künftig Ihre Mitarbeiter noch stärker an Ihr Unternehmen binden? Dann bietet Ihnen der Staat - speziell für den Aufbau einer rein arbeitgeberfinanzierten bAV für Mitarbeiter mit einem Gehalt bis zu mtl. 2.200 EUR - eine zusätzliche  attraktive steuerliche Entlastung  für die Beitragsaufwendungen

Was müssen Sie dazu wissen?

  • Die Abwicklung erfolgt über die Direktversicherung* über ein spezielles Produkt, das an die neuen gesetzlichen Vorgaben angepasst ist. (§ 100 EStG)
  • Sie können für diesen Personenkreis zwischen 240 EUR und 480 EUR p.a. zusätzlich zum Gehalt steuer- u. sozialversicherungsfrei in die bAV einzahlen.
  • Die Beitragszahlungen für eine andere bAV bleiben hiervon unberührt. (Sofern sich das Gehalt des Mitarbeiters unverändert im Rahmen der mtl. Grenze von 2.200 EUR bewegt).
  • Der Staat entlastet Sie mit einem Sofort-Zuschuss von 30%. Dies erfolgt durch Sofort-Verrechnung mit der Lohnsteuer-Abführung.
  • Zusätzlich können Sie den verbleibenden Arbeitgeberbeitrag gewinnmindernd als Betriebsausgabe absetzen.
  • Im Vergleich zu einer Gehaltserhöhung sparen Sie on-Top die Sozialabgaben auf den vollen Arbeitgeberbeitrag.

*oder Pensionskasse/Pensionsfonds

Jahresbetrachtung (Beispiel)

Effektiver Nettoaufwand Arbeitgeber
236 EUR
Arbeitgeberbeitrag
480 EUR
Lohnsteuer-Sofort-Abzug 30% (bAV-Förderbetrag)
-144 EUR
Nettoaufwand (vor Betriebsausgabenabzug)
336 EUR
Zusätzliche steuerliche Entlastung auf den verbleibenden Nettoaufwand durch Betriebsausgabenabzug (angenommener Unternehmenssteuersatz 30%)
-100 EUR

Zusätzliche Sozialabgaben-Ersparnis in Höhe von 96 EUR

(im Vergleich zu einer Barauszahlung einer Gehaltserhöhung von 480 EUR bei ca. 20% Sozialabgaben)

7 wichtige Fragen zum Arbeitgeberförderbetrag

Nein, das ist eine freiwillige Leistung. 

Nein, es handelt sich um eine ausschließlich arbeitgeberfinanzierte Lösung. Ihr Mitarbeiter kann aber im Wege einer separaten steuer- u. sozialabgabenfreien Entgeltumwandlung über die Direktversicherung vorsorgen.

Nein, die neue Förderung gilt nur für neu eingerichtete Versorgungen ab 2018. 

Der Beitrag wird weiterhin als Betriebsausgabe steuerlich gefördert. Jedoch entfällt dann künftig der zusätzliche 30%ige Sofortabzug bei der Lohnsteuer. D.h. der Vertrag wird als „normale Direktversicherung“ mit Förderung nach § 3 Nr. 63 EStG fortgeführt (steuerliche Förderung bis 8% (inkl. Förderbetrag) und Sozialversicherungsabgabenfreiheit der Beiträge bis 4% der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzl. Rentenversicherung West). Wichtig: Bereits bestehende Versorgungen nach § 3 Nr. 63 EStG werden angerechnet! 

Alle Gehaltsbestandteile für die Sie als Arbeitgeber Lohnsteuer einbehalten müssen.

Nein, solange der Arbeitnehmer mit seinem Gehalt unterhalb der Grenze von 2.200 EUR liegt. Der „Arbeitgeber-Förderbeitrag“ kann additiv genutzt werden. D.h. Sie können als Arbeitgeber unverändert auch wie bisher eine ergänzende staatlich geförderte bAV (rein arbeitgeber-, misch- oder rein mitarbeiterfinanziert) anbieten.  Bei Überschreitung siehe Frage 4. 

Ja, wir gehen davon aus, dass die gängigen Lohnbuchhaltungsprogramme an die neue Förderung entsprechend angepasst werden. 

Ihr persönlicher Ansprechpartner steht Ihnen gerne für alle Fragen rund um das „Betriebsrentenstärkungsgesetz 2018“ und die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung zur Verfügung und unterstützt Sie bei der Umsetzung in Ihrem Unternehmen.

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