Regionale Unwetter in Deutschland - Was ist im Schadenfall zu tun? 

Die hohe Kunst der Schlagfertigkeit

Hier kommt die Punchline

Das ist wirklich eine beneidenswerte Königsdisziplin: Jederzeit und auf alles den perfekten Konter parat haben. Egal, wie tief der Schlag sitzt, die Antwort sitzt tiefer– ganz zum Vergnügen aller Beobachter und so wird das Opfer zum gefeierten Helden, während der Angreifer nur noch sich duckend die Flucht ergreifen kann.
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Schlagfertige Menschen sind einfach beeindruckend. Die Kunst jede noch so dumme Bemerkung kontern zu können ist eine Gabe, die viele gerne hätten, strahlt sie doch Kreativität, Witz und extrem hohes Selbstbewusstsein aus. Doch die wenigsten trauen sich zu, sich aus der Komfortzone zu bewegen und den Konfrontationskurs einzuschlagen. Dabei lässt sich Schlagfertigkeit trainieren. Wie? Das zeigen wir euch hier anhand einiger praktischer Tipps. Denn auch im Job kann es von Vorteil sein, schnell die passende Antwort liefern zu können. Ring frei zum Wortgefecht!
Wissen gewinnt immer. Wer schlagfertig antworten will, sollte über ein hohes Allgemeinwissen verfügen. Dazu zählen Sprichwörter, Wortwitze, aktuelles Tagesgeschehen oder Geschichtswissen. Natürlich muss man dieses Wissen nicht nur verinnerlicht haben, sondern es auch pointiert anzuwenden wissen. Der falsche Spruch kann schnell peinlich werden. Packt euch ein Repertoire von passenden Sprüchen drauf und übt für euch selbst – zum Beispiel vor dem Fernseher bei Talkrunden – diese Sprüche korrekt und passend anzuwenden. Viele Situationen wiederholen sich immer wieder und dann seid ihr vorbereitet.
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Üben, üben, üben. Manche hauen einen großartigen Spruch nach dem anderen raus, als wäre es das Einfachste auf der Welt. Andere hingegen müssen lange dafür üben. Eine tolle Übung könnt ihr mit eurer besten Freundin oder dem besten Freund durchführen: die 3er-Übung. Dazu drückt ihr euch gegenseitig fiese Sprüche. Der angesprochene antwortet nun darauf in drei Varianten: sachlich, humorvoll und zuletzt unter die Gürtellinie. Die Übung macht unter Freunden nicht nur höllisch Spaß, sie hilft euch, ein Repertoire anzusammeln, das ihr im passenden Moment nur noch im Kopf filtern müsst, um den perfekten Konter zu liefern.   Eine weitere Taktik ist die “Umkehrtaktik”. Schon Winston Churchill war für seine Schlagfertigkeit bekannt und als Lady Astor einmal schnippisch behauptete, ihm Gift in den Kaffee zu mischen, wäre sie seine Frau, antwortete er: “Und wenn ich ihr Mann wäre, würde ich ihn trinken”. Treffer versenkt.
Lernt aus euren Fehlern. Auch beim Thema Schlagfertigkeit ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Solltet ihr also mal eine Situation nicht sofort perfekt lösen, lasst sie später nochmal Revue passieren und überlegt, was ihr hättet besser machen können. Wie oben bereits erwähnt, wiederholen sich Situationen und mit ehrlicher Selbstreflexion schafft ihr es beim nächsten Mal, eine bessere Antwort zu liefern.
Witzischkeit kennt keine Grenzen. Die beste Waffe ist und bleibt der Humor. Und damit meinen wir nicht (nur), dass man den Gegenüber veralbern muss. Wer über sich selber lachen kann, verwirrt den Gegner nicht nur, sondern erntet Pluspunkte bei allen Beteiligten. Charmanter kann man niemanden verbal entwaffnen.
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Immer locker bleiben, sag ich, immer locker bleiben. Die Fantastischen Vier wussten es schon vor Jahren: Es bringt nichts, sich zu versteifen – besonders dann, wenn man angegangen wird. Wer sich klein macht und seinen Konter in Richtung Fußboden nuschelt, wird keinen Respekt ernten. Bleibt locker bei kritischen Äußerungen, hebt den Kopf und lächelt den Angreifer einfach weg. So signalisiert ihr, dass man euch mit dummen Sprüchen nicht aus der Fassung bringen kann.
Vorsicht, Falle! Alle Übungen und aller Mut sind aber vergebens, wenn ihr die Situation falsch einschätzt. Gerade im Job solltet ihr genau wissen, mit wem ihr was machen und wie weit ihr gehen könnt. Nicht alle finden zu selbstbewusste Mitarbeiter sympathisch. Ein lockerer Spruch unter Kollegen ist meist in Ordnung – beim Meeting oder im Gespräch mit dem Chef solltet ihr einfach vorsichtig sein. Meist merkt man nach kurzer Zeit, wer wie tickt und kann sich ein wenig ausprobieren. Beobachtet die Reaktionen und lernt auch hier aus euren Fehlern. Dann steht eurem gesunden Selbstbewusstsein nichts im Wege.
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