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Krankenhausaufenthalt
Hier finden Sie Antworten

Im Krankenhaus bestens versorgt!

Ein Krankenhausaufenthalt ist nie schön. Immerhin zeigt die Erfahrung: In den meisten Fällen ist noch genug Zeit, ihn zu planen. Doch leider gibt es auch dringende Situationen, in denen Sie sofort in eine Klinik müssen. Lesen Sie hier, was Sie wissen sollten, wenn ein Krankenhausaufenthalt bevor steht.

Ambulant oder stationär?

Sie haben ein bereits länger bestehendes gesundheitliches Problem und Ihr Arzt rät Ihnen  zu einer Operation, z. B. am Knie, den Augen, den Mandeln, oder ähnlichem? Der Eingriff sollte in naher Zukunft durchgeführt werden, aber er ist nicht akut. In diesem Fall haben Sie noch Zeit zu planen. Dazu gehört auch die Überlegung, ob der operative Eingriff ambulant durchgeführt werden kann oder stationär durchgeführt werden soll.                                           

Ambulante Eingriffe

Wussten Sie, dass mittlerweile 50 % aller Routine-Operationen ambulant vorgenommen werden? In diesen Fällen ist nach dem Eingriff kein mehrtägiger Krankenhausaufenthalt nötig. Die Patienten kommen meist nach wenigen Stunden, noch am gleichen Tag nach Hause und erholen sich schnell im gewohnten Umfeld. Welche Operationen heute oft ambulant durchgeführt werden und, welche Vorteile Sie davon haben, erfahren Sie hier:

Ihr Arzt wird Ihnen die Unterschiede der beiden Behandlungsmöglichkeiten erläutern und Sie umfassend beraten. Die Entscheidung für oder gegen einen ambulanten Eingriff fällen Sie zusammen mit Ihrem Arzt.

Wahl der Klinik

Stationäre Eingriffe

Der anstehende Eingriff ist nicht ambulant durchführbar? Dann können Sie die Klinik selbst auswählen. Ihr Arzt unterstützt Sie bei der Auswahl der richtigen Klinik und kennt Kliniken, die sich auf bestimmte Krankheitsbilder und Behandlungsmethoden spezialisiert haben. Sprechen Sie ihn einfach konkret darauf an!

Sie haben sich für eine Privatklinik entschieden?

Bitte nehmen Sie in diesem Fall vor Behandlungsbeginn unbedingt mit uns Kontakt auf. Warum? Privatkliniken unterliegen nicht den Bestimmungen des Krankenhausentgeltgesetzes und der Bundespflegesatzverordnung (KHEntG/BPflV) und können ihre Preise – im Rahmen der Angemessenheit – selbst bestimmen.
Unter 0221 148-41002 klären wir gerne für Sie, ob wir alle Kosten Ihrer Behandlung erstatten können.

Gerne können Sie sich auch mit uns in Verbindung setzen – wir nennen Ihnen Kliniken, die für Ihre Behandlung in Frage kommen z.B., weil sie entsprechend spezialisiert sind. Unter der Rufnummer 0221 148-41444 erreichen Sie unser Gesundheitstelefon. Hier stehen Ihnen im Rahmen unseres gesundheitsservice360° rund um die Uhr kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Kosten – wer trägt was?

Allgemeine Krankenhausleistungen

Zu den allgemeinen Krankenhausleistungen zählen in der Regel die Kosten für eine Unterbringung im Mehrbettzimmer und die Behandlung durch den jeweils diensthabenden Arzt. Der Chefarzt wird nur bei dringender Notwendigkeit hinzugezogen.

Wahlleistungen

Von Wahlleistungen spricht man, wenn die Leistungen über die allgemeinen Krankenhausleistungen hinaus gehen.

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Beispielsweise eine bessere Unterbringung (z.B. Zweibett- statt Mehrbettzimmer) oder die privatärztliche Behandlung durch den Chefarzt. Haben Sie einen Tarif, der Wahlleistungen mit einschließt, so können Sie diese Kosten zur Erstattung einreichen. Sieht Ihr Tarif keine Wahlleistungen vor, und entscheiden Sie sich dennoch für z.B. eine Unterbringung im Zweibettzimmer, so sind diese zusätzlichen Kosten nicht erstattungsfähig und von Ihnen selbst zu tragen.

Ob Sie sich für einen Tarif mit Wahlleistungen entschieden haben, finden Sie in der Leistungsbeschreibung. Die genaue Bezeichnung Ihres Tarifs finden Sie auf Ihrem Versicherungsschein. Hier haben wir die Leistungsbeschreibungen zu einigen wichtigen Tarifen für Sie direkt hinterlegt. Sollte Ihr Tarif hier nicht aufgelistet sein, so finden Sie die Informationen zu Ihrem Tarif in den Unterlagen, die wir Ihnen zusammen mit der Versicherungspolice geschickt haben.

Leistungsbeschreibung EL Bonus-U (PDF 21 KB)
Leistungsbeschreibung Vital300-U, Vital900-U (PDF 21 KB)

Tarife für Ärzte:
Leistungsbeschreibung VA2-U (PDF 20 KB)
Leistungsbeschreibung VA6-U, VA6-900-U (PDF 24 KB)
Leistungsbeschreibung VZ600-U (PDF 22 KB)

Begleitpersonen

Es gibt Fälle, in denen es aus medizinischer Sicht angeraten ist, dass eine Begleitperson mit aufgenommen wird. In anderen Fällen kann es sich um einen Wunsch des Patienten handeln.

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Für eine medizinisch notwendige Begleitung fällt in der Regel ein täglicher Zuschlag in Höhe von 45,- Euro an. Diesen erstatten wir Ihnen im Rahmen der allgemeinen Krankenhausleistungen.
 
Nicht erstattungsfähig sind die Kosten für eine Wunschbegleitung. Davon spricht man, wenn z. B. bei stationärer Behandlung eines Kindes, ab einem Alter von fünf Jahren, ein Elternteil mit aufgenommen wird (meist als „Rooming-In“ bezeichnet). Es kann auch diverse andere Situationen geben, in denen aus persönlichen Gründen die Aufnahme einer Begleitperson gewünscht ist.

Wichtiger Hinweis, wenn Ihr Kind jünger als fünf Jahre ist
Einige Tarife erstatten die Kosten für eine Wunschbegleitung von Kindern über maximal fünf Tage und solange das Kind noch nicht fünf Jahre alt ist. Ausschlaggebend ist hier der versicherte Tarif des Kindes, nicht der des Elternteils. Sie sind nicht sicher, ob diese Ausnahme für Sie gilt? Nehmen Sie am besten vor dem Krankenhausaufenthalt mit uns unter 0221 148-41002 Kontakt auf. Wir prüfen dann die Kostenübernahme.

Nebenkosten

Wie in jedem Haus gibt es auch im Krankenhaus Nebenkosten

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Krankenhausnebenkosten sind Kosten, die weder zu den allgemeinen Krankenhausleistungen, noch zu den Wahlleistungen zählen - beispielsweise die Kosten für Telefon und Fernsehen. Zwar gehört heutzutage deren Bereitstellung meist zum Standard und damit zu den allgemeinen oder den Wahlleistungen, aber die Gebühreneinheiten sind und bleiben Kosten des täglichen Bedarfs, für die Sie selbst aufkommen müssen. Mit anderen Worten: Für die Verfügbarkeit bezahlen Sie nicht, für die Nutzung jedoch schon.

Formalitäten bei der Aufnahme/Anmeldung

Bei einem Notfall kommen Sie ohne Umwege in ein geeignetes Krankenhaus, das möglichst schnell erreichbar ist. Das Krankenhaus erledigt dann die Aufnahmeformalitäten automatisch mit Ihnen, in manchen Fällen auch erst nach der Erstversorgung oder mit Ihren Angehörigen. Darüber müssen Sie sich also in einer dringenden Notsituation keine Gedanken machen.
 
Ist die Aufnahme hingegen geplant, können Sie sich selber anmelden und die Aufnahmeformalitäten mit der Krankenhausverwaltung regeln. Hierbei spielt die Unterscheidung zwischen allgemeinen Krankenhausleistungen und Wahlleistungen (z.B. Zwei- statt Mehrbettzimmer, Chefarztbehandlung) eine entscheidende Rolle.

Was müssen Sie unterschreiben?

Bei der Aufnahme unterschreiben Sie den Aufnahmevertrag. Dieser beinhaltet die allgemeinen Krankenhausleistungen. Möchten Sie statt im Mehrbett- im Zweibettzimmer untergebracht werden oder vom Chefarzt behandelt werden, so schließen Sie hierüber mit dem Krankenhaus gesonderte Verträge, sogenannte Wahlleistungsvereinbarungen ab.  Eine Wahlleistungsvereinbarung zur Unterkunft und eine Vereinbarung über die Behandlung durch den Chefarzt  ist  zwingend vor Beginn der Behandlung schriftlich zu vereinbaren. Vor Unterzeichnung einer solchen Vereinbarung muss Sie das Krankenhaus über die entsprechenden Entgelte und deren Inhalt informieren.

Welche Untersuchungsunterlagen sollten Sie mitbringen?

Haben Sie aktuelle Unterlagen vorangegangener Behandlungen, die für die geplante Operation relevant sein könnten? Fragen Sie einfach den behandelnden Arzt im Krankenhaus, ob Sie diese vorlegen sollen. Wenn die Untersuchungsergebnisse noch aktuell genug sind, ersparen Sie sich unter Umständen dadurch die ein oder andere Untersuchung, die sonst noch einmal erfolgen müsste.

Kostenübernahme durch AXA

Anders, als bei ambulanten Behandlungen, kümmert sich AXA bei stationären Aufenthalten um die direkte Abrechnung der Kosten für die allgemeinen Krankenhausleistungen und – sofern im Tarif enthalten z.B. im Tarif Vital-U - auch für die  Unterbringung im Zweibettzimmer.
 
Bei der Anmeldung im Krankenhaus legen Sie Ihre Versichertenkarte vor. Diese hat bei stationären Behandlungen nicht nur eine reine Ausweisfunktion, wie bei ambulanten Behandlungen.
Auf der Vorderseite Ihrer Versichertenkarte ist vermerkt
• Ihr Versicherungsumfang für allgemeine Krankenhausleistungen (in Prozent)
• inwiefern die Unterbringung im Zweibettzimmer im Versicherungsschutz enthalten (Zweibettzimmerzuschlag)

Die allgemeinen Krankenhausleistungen sind bei Ihrer Krankenvollversicherung zu 100% abgedeckt. Ob Ihr gewählter Tarif auch die Wahlleistung Unterbringung im Zweibettzimmer vorsieht, erkennen Sie daran, dass bei Zweibettzimmerzuschlag ein Prozentsatz angegeben ist. Steht hier keine Zahl, so ist diese Wahlleistung auch nicht im Versicherungsschutz enthalten ist.

Sobald Sie Ihre Versichertenkarte im Krankenhaus vorlegen, weiß das Krankenhaus, dass es die Rechnung für die allgemeinen Krankenhausleistungen und – für Versicherte im Tarif Vital-U – auch für die Unterbringung im Zweibettzimmer, an uns schicken soll. Sie erhalten also hierfür in der Regel keine Rechnung und müssen auch nicht in Vorleistung treten. 

Welche Rechnungen erhalten Sie?

Alles, was über das hinausgeht, was auf der Versichertenkarte vermerkt ist, wird Ihnen in Rechnung gestellt.
 
Arztrechnungen für privatärztliche Behandlung (Chefarztbehandlung)

Haben Sie sich für die persönliche Behandlung durch die leitenden Krankenhausärzte (Chefarztbehandlung) entschieden, so handelt es sich um eine privatärztliche bzw. wahlärztliche Behandlung. Diese erfolgt häufig durch mehrere leitende Ärzte, denn meist sind verschiedene Fachrichtungen an Ihrer Behandlung beteiligt. So behandelt Sie z.B. bei einem orthopädischen Eingriff zum einen der Chefarzt der Orthopädie, zusätzlich der Chefarzt der Anästhesie, des Labors und ggf. weiterer Fachrichtungen. Hierüber erfolgt keine direkte Abrechnung mit AXA, auch dann nicht, wenn die privatärztliche Behandlung im Versicherungsschutz enthalten ist z.B. bei Versicherten im Tarif Vital-U.

Auf der Versichertenkarte ist deswegen auch nicht vermerkt, inwiefern der versicherte Tarif diese Wahlleistung einschließt. Die Rechnungen der behandelnden Chefärzte erhalten Sie. Sind Sie im Tarif Vital-U versichert, reichen Sie diese anschließend zur Erstattung bei AXA ein.

Behandelt Sie Ihr ambulanter Arzt im Krankenhaus, so spricht man von einem sogenannten Belegarzt. Beispielsweise sind niedergelassene HNO-Ärzte häufig auch Belegärzte. Ein Belegarzt ist kein angestellter Vertragsarzt des Krankenhauses und erhält deshalb vom Krankenhaus auch keine Vergütung. Er darf aber die Infrastruktur des Krankenhauses, an dem er Belegbetten unterhält, nutzen. Die Kosten des Belegarztes werden nicht über das Krankenhaus abgerechnet. Seine Rechnung schickt der Belegarzt an Sie und Sie reichen Sie anschließend bei AXA ein.

Wie rechnet der Wahlarzt ab?

Die Rechnungen des Arztes richten sich immer nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Dort sind Höchstgrenzen für die Vergütung festgelegt. Jede private Krankenversicherung beachtet diese Grenzen bei der Erstattung. Ärzte dürfen die in der GOÄ festgelegten Beträge mit einem bestimmten Faktor multiplizieren. Mit welchem Faktor ist abhängig von der Art der Leistung. Dabei wird zwischen ärztlichen, technischen und Laborleistungen unterschieden:

Ärztliche Leistungen sind die persönlichen Leistungen des Arztes; sie können vom einfachen bis zum 2,3fachen Satz (sogenannter Regelhöchstsatz) berechnet werden. Bei besonders schwierigen Leistungen oder Krankheitsfällen darf dieser Faktor auch höher sein (bis Faktor 3,5). Dies muss der behandelnde Arzt selbstverständlich nachvollziehbar begründen.

Wenn Ihr Arzt zu einem höheren Faktor als 3,5fach abrechnen will, muss er Ihnen vor Behandlungsbeginn eine entsprechende Honorarvereinbarung vorlegen. Ist Ihnen nicht verständlich, warum der Arzt ein höheres Honorar abrechnen möchte? Dann lassen Sie sich das höhere Honorar vor Unterzeichnung von ihm begründen. Es ist Ihr gutes Recht zu verstehen, welche Behandlung Ihr Arzt für Sie vorsieht und seine Rechnung sollte später für Sie nachvollziehbar sein.
 
Sollte Sie dennoch unsicher sein, in welcher Höhe Ihr  Versicherungsschutz diese höheren Kosten abdeckt, sind unsere Berater am Service-Telefon gerne für Sie da: 0221 148-41002.

Für Versicherte im Tarif EL Bonus

Sind Sie im Tarif EL Bonus-U versichert und wünschen ausdrücklich die Unterbringung im Zweibettzimmer, so tragen Sie die Kosten selber, denn sie sind nicht im Versicherungsschutz enthalten. Deswegen ist auf Ihrer Versichertenkarte auch kein Versicherungsschutz für den Zweibettzimmerzuschlag vermerkt.
Entscheiden Sie sich ausdrücklich für eine privatärztliche Behandlung, so geht auch dies über Ihren Versicherungsschutz hinaus. Entsprechend sind auch diese Kosten durch Sie selber zu tragen. Für beide Wahlleistungen erhalten Sie die Rechnung und können Sie anschließend nicht bei AXA zur Erstattung einreichen.

Anschlussheilbehandlung

Wenn Sie nach dem Krankenhausaufenthalt intensiv weiter behandelt werden müssen

Sie haben alles gut überstanden – doch bei manchen Diagnosen und Krankheitsverläufen empfiehlt sich eine sogenannte Anschlussheilbehandlung (AHB), da die notwendige Therapie noch nicht abgeschlossen ist. Wenn Ihr behandelnder Arzt Ihnen zu einer sich dem Krankenhausaufenthalt oder der Operation anschließenden Rehabilitationsmaßnahme rät, deren Beginn in der Regel innerhalb von 14 Tagen erfolgt, so spricht man von einer AHB.

Sie kann sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden und unterscheidet sich eindeutig von einer Kur, die jederzeit erfolgen kann und eher der Vorbeugung von Krankheiten dient.

Bitte beachten Sie:
Kur- und Sanatoriumsbehandlungen
sind nicht im Versicherungsschutz Ihrer Krankenvollversicherrung enthalten. Damit diese Kosten gedeckt sind, benötigen Sie einen besonderen Kurkostentarif.

Wer trägt die Kosten für eine AHB?
In der Regel ist dafür der Rentenversicherungsträger zuständig. Wird Ihr Antrag dort aber abgelehnt, können wir prüfen, inwieweit wir die Kosten für eine AHB erstatten können.Dies hängt vom jeweiligen Tarif ab. So empfiehlt es sich, nach Ablehnung durch den Rentenversicherungsträger und rechtzeitig vor Beginn der AHB mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir prüfen dann die Kostenübernahme! Rufen Sie uns an unter 0221 148-41002

Einreichen von Rechnungen

Worauf sollten Sie achten, wenn Sie eine Rechnung erhalten?
Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus erhalten Sie die Rechnungen der liquidationsberechtigten Ärzte. Das sind die an Ihrer Behandlung beteiligten Chefärzte. Die Berechnung der wahlärztlichen Behandlung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
Hierbei sind folgende Besonderheiten zu beachten:

  • Eine Honorarvereinbarung ist nur für Leistungen zulässig, die durch den Chefarzt höchstpersönlich erbracht werden.
  • Für Leistungen, die weder vom Chefarzt noch von seinem ständigen ärztlichen Vertreter erbracht, sondern an einen nachfolgenden Krankenhausarzt delegiert werden, ist die Liquidation auf den Regelhöchstsatz begrenzt.

Die Gebühren des Chefarztes sind für eine Behandlung im Krankenhaus um einen Minderungssatz von 25 % zu reduzieren. Für Belegärzte und andere niedergelassene Ärzte, die auf Veranlassung der liquidationsberechtigten Krankenhausärzte an der Behandlung beteiligt sind, gilt ein Minderungssatz von 15 %. Damit wird sichergestellt, dass Sie die im ärztlichen Honorar enthaltenen Sachkosten nicht doppelt bezahlen, als Arzthonorar und Entgelt für die allgemeinen Krankenhausleistungen. Ausgenommen von der Minderungspflicht sind der Zuschlag für Belegarztvisite je Tag (Buchstabe J Abschnitt B V. der GOÄ), die Entschädigung für Wegegeld (bis zu 25 km) und Reisen (mehr als 25 km) sowie der Ersatz von Auslagen.

Haben Sie Fragen zu Ihrer Rechnung?
Bitte wenden Sie sich immer erst an Ihren Arzt und lassen Sie sich die Rechnung erklären. Das gilt auch, wenn die Rechnung über eine Verrechnungsstelle kam. Sollten danach noch Unsicherheiten bestehen, haben Sie die Möglichkeit unseren Rechnungs-Check zu nutzen. Damit können Sie Ihre Rechnung noch vor der Bezahlung überprüfen lassen.

Konnten wir Ihre Fragen rund um einen Krankenhausaufenthalt beantworten? Sollte dies nicht der Fall sein und es sind wichtige Fragen offen geblieben, dann rufen Sie uns einfach an: 0221 148-41002. Wir sind gerne für Sie da!

Übrigens: Sie können Ihre Versicherungsangelegenheiten über unser geschütztes ePortal  und die App Meine Gesundheit online verwalten. Übermitteln Sie uns Ihre Rechnungen online, erhalten Sie auch unsere Leistungsabrechnungen direkt über das ePortal und die App.

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