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Clever haushalten wie Mutti

So findest du die richtige Einkaufsstrategie

Die meisten haben sich das so schön vorgestellt: Mit dem ersten richtigen Job endlich keine Geldsorgen mehr haben – endlich! – ohne darüber nachzudenken, einfach einkaufen gehen, wenn man etwas will oder braucht.

Die Realität sieht meist anders aus

Wer von seinem Gehalt als Berufsanfänger erstmals Miete, Strom, Heizung, Internet und Lebensmittel bezahlen muss, ächzt mitunter, wenn er sieht, wie wenig Geld am Ende des Monats übrig bleibt. Ein frühes Einbremsen tut dann Not. Andernfalls droht man, dauerhaft in die Miesen zu geraten und ist eines Tages womöglich ein Fall für den Schuldenberater.

Verschaffe dir einen Überblick

Fange an, alle Monats-Ausgaben auf eine Liste zu schreiben. Auf ihr landen alle Fixkosten, wie etwa für deine Wohnung und dein Auto. Wenn du diese Summe von deinem Nettoeinkommen abziehst, weißt du, wie viel Geld du monatlich für variable Posten wie Haushalt, Freizeit und Konsum zur Verfügung hast. Plane ruhig, wie viel Geld du welcher Kategorie zuordnen willst und korrigiere deine Rechnung nach ein paar Monaten notfalls wieder, wenn du siehst, dass dein Haushaltsplan nicht aufgeht.

Einkaufen ist nicht gleich shoppen​

Der erste eigene Haushalt macht eine Fülle von Ausgaben zwingend notwendig, die zuvor in der Regel die Eltern übernommen haben. Daher hatte man sie zwangsläufig nicht unbedingt auf dem Schirm. Besonders die Ausgaben für Lebensmittel überraschen junge Leute. Vor allem, wenn sie sich gesund und vielleicht in Bio-Qualität ernähren möchten, kann die lang ersehnte Selbstversorgung teuer werden.

Der wichtigste Tipp lautet deshalb: Gehe nie hungrig in den Supermarkt! Wer mit knurrendem Magen durch die Regale läuft, rafft meist zu viele, zu teure und zu ungesunde Lebensmittel zusammen. Das Ergebnis lässt sich irgendwann am Kontostand und auf der Waage ablesen. Plane deine Woche, rechne ein, wie oft du am Feierabend unterwegs bist und auswärts isst. Mache eine Einkaufsliste und erledige dann deinen Wocheneinkauf. So vermeidest du Lustkäufe und dass zu viele Lebensmittel im Kühlschrank vergammeln.

Must-have oder Nice-to-have?

Alle Ausgaben, die du zu tätigen beabsichtigst, die aber anders als Lebensmittel und Haushaltswaren nicht lebensnotwendig sind, solltest du priorisieren. Wie du das tust, bleibt ganz deinen persönlichen Vorlieben überlassen. Die eine kann nicht ohne den neuesten Designer-Jumpsuit leben, die andere nicht ohne einen monatlichen Ausflug zum Klettern im nächsten Mittelgebirge.

Wichtig ist, dass du Geld für Dinge, die dir ernsthaft was bedeuten, zwar fest einplanst und vielleicht auch weglegst, aber nicht sofort dafür ausgibst. So mancher wurde schon von einer unerwarteten und unaufschiebbaren Rechnung aus seinem Monatsbudget geworfen – wenn etwa ganz klassisch die Waschmaschine kaputt geht und eine mehrere hundert Euro teure Reparatur notwendig wird.

In der Praxis heißt das: Konsumwünsche sollten ein wenig, vielleicht einen Monat, in die Zukunft verschoben werden – wenn man das Geld wirklich zur freien Verfügung hat. Mancher Wunsch wird sich dann von selbst erledigt haben. Für alle anderen gilt: Vorfreude ist die schönste Freude.

Auf Schnäppchen achten

„Sale“ gibt es auch für Haushaltwaren und Lebensmittel. Die reduzierten Waren heißen nur anders - nämlich Angebote - und können das Haushaltsbudget erheblich entlasten. Vergleiche dazu nicht nur die Preise zwischen einzelnen Geschäften, sondern halte auch die Augen nach Preisbrechern offen. Was du nicht tun sollst: sinnlos Zeug bunkern, nur weil es gerade billig ist. Wenn aber dein Lieblings-Duschgel gerade reduziert ist oder die Espresso-Sorte, die du ohnehin tagein tagaus trinkst, kannst du dir ruhig einen Vorrat für die nächsten Wochen zulegen. Über das ganze Jahr gerechnet, kann man auf diese Weise die Kosten für einen Wochenend-Trip einsparen.

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