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Private Krankenversicherung für Studenten

Probiere es einfach aus…

Für Berufstätige ist die private Krankenversicherung meist eine Entscheidung für das ganze Leben. Studenten können das Modell ausprobieren und sich später festlegen.

Soll ich mich als Student privat krankenversichern?

Wer schon im Berufsleben steht, muss strenge Bedingungen erfüllen, um eine private Krankenversicherung abzuschließen. Das monatliche Bruttoeinkommen muss bei Angestellten oberhalb der Versicherungspflichtgrenze von aktuell 4.687,50 Euro liegen. Oder man arbeitet als Beamter, Freiberufler oder Selbstständiger. Studenten haben es einfacher: Grundsätzlich kann sich jeder Studierende für den privaten Versicherungsschutz entscheiden.

Vorteil Privatpatient​

Gerade für junge und alleinstehende Menschen hat die private Krankenversicherung gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung verschiedene Vorteile. Denn der Beitrag errechnet sich nicht nach dem monatlichen Einkommen. Stattdessen sind das Alter, der Gesundheitszustand und der individuell ausgehandelte Leistungsumfang für die Höhe der monatlichen Prämien ausschlaggebend. Wer also jung und gesund ist, zahlt weniger als seine gesetzlich versicherten Altersgenossen. Die Vielzahl der Tarife ermöglicht es dabei,

ein Gesamtpaket zu schnüren, das bestmöglich zu den persönlichen Bedürfnissen passt. Je nach Vertrag bedeutet das, dass ein Versicherter weltweiten Versicherungsschutz genießt, im Krankenhaus Anspruch auf ein Einzelzimmer und Chefarztbehandlung hat oder Beiträge zurück bekommt, wenn er innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht krank war. Andere Versicherte entscheiden sich wiederum für höhere Zuzahlungen bei Zahnersatz oder senken ihren Monatsbeitrag, indem sie einen höheren Selbstbehalt aushandeln.

Wie kann ich wechseln?​

So funktioniert´s…

Einfach ist der Fall für Uni-Anfänger und Studenten unter 25 Jahren: Sofern ihr Gesamteinkommen nicht über 405,- Euro liegt, oder sie bei einem Minijob nicht mehr als 450,- Euro monatlich dazuverdienen, sind sie noch in der Familienversicherung ihrer Eltern mitversichert. Sie können sich allerdings bei ihrem bisherigen Versicherer von der gesetzlichen Pflege- und Krankenversicherungspflicht  für Studenten befreien lassen und zu einer privaten Krankenversicherung wechseln. Besonders lohnenswert ist das für Kinder von Beamten, da sich hier der Dienstherr an den tatsächlich entstanden Krankheitskosten mit einem bestimmten Prozentsatz beteiligt.

startklar - PKV für Studenten | AXA

Mit dem vollendeten 25. Lebensjahr endet die Familienversicherung und Studierende, die bislang bei den Eltern gesetzlich mitversichert waren, werden Mitglied der gesetzlichen studentischen Krankenversicherung. Sie müssen fortan eigene Beiträge zahlen. Wer bislang mit einer privaten Krankenversicherung geliebäugelt hat, kann jetzt alternativ einen Vertrag bei einer privaten Krankenversicherung abschließen. Wer schon privat versichert war, für den ändert sich zunächst nichts.

Langzeitstudenten ab dem 14. Fachsemester oder ältere Studierende über 30 Jahre können sich nicht mehr zum günstigen Tarif der gesetzlichen studentischen Krankenversicherung absichern. Da die gesetzliche Krankenversicherung nun teurer wird, lohnt sich ein Preis- und Leistungsvergleich mit einer privaten Krankenversicherung ganz besonders.

Kosten und Versicherungszeitraum im Überblick

Wie teuer wird es und wie lange binde ich mich?​

Die gute Nachricht lautet: Eine private Krankenversicherung ist auch für Studenten erschwinglich. Da das Krankheitsrisiko bei jungen Menschen gering ist, wird in der Regel nur eine günstige Monatspauschale unterhalb von 100,- Euro fällig. Die Entscheidung, sich von der Versicherungspflicht in der GKV befreien zu lassen, will dennoch wohl überlegt sein. Denn ist sie einmal gefallen, gilt sie unwiderruflich für die gesamte Studienzeit.

Und kannst du dich über die gesetzliche Krankenkasse kostenlos über deine Eltern versichern, ist der Wechsel in die private Krankenversicherung eher nicht zu empfehlen: Günstiger geht es nicht mehr.

Nach der Studienzeit, wenn der Versicherte ins Berufsleben einsteigt, kann er erneut wählen, ob er, sofern er das Mindesteinkommen erreicht, in der privaten Krankenversicherung bleiben oder zu einer gesetzlichen wechseln möchte. Die Ausnahme bilden hier junge Leute, die sich nach der Uni direkt selbstständig machen oder freiberuflich arbeiten: Waren sie bislang privat krankenversichert, bleibt ihnen der Weg in die gesetzliche Krankenkasse versperrt.

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