Wie viel Versicherung ist richtig?

Nicht zu viele, aber auch keine zu wenig!

Verständlich, dass Vorsorge nicht besonders attraktiv ist in jungen Jahren. Eine Studie von AXA zeigt, dass sich nur 60 Prozent der befragten jungen Leute selbständig um ihre Versicherungen kümmern. Ein Minimum von Absicherung ist aber unentbehrlich, sobald du auf eigenen Beinen stehst



In der Privathaftpflichtversicherung sind junge Leute während Ausbildung und Studium grundsätzlich  bei den Eltern mitversichert, sogar dann, wenn sie nicht mehr zu Hause wohnen. Wenn die Eltern in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, bleiben Studenten sogar bis zum 25. Lebensjahr beitragsfrei dabei.

Mit dem ersten eigenen Einkommen fängt die Selbstständigkeit an – damit brauchst du letzt auch deinen eigenen Versicherungsschutz. Das Geld ist anfangs meist noch knapp. Da macht es Sinn, sich zuerst mit den wichtigsten Policen zu versichern. Wenn du dann etwas mehr Geld zur Verfügung hast, dann  kannst du nach und nach weitere wichtige Versicherungsprodukte abschließen. 


Muss!

1. Kranken- und Pflegeversicherung

2. private Haftpflichtversicherung

3. Berufsunfähigkeitsversicherung


Diese drei Policen gelten als Minimum, um die Existenz zu sichern. Die Krankenversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Die private Haftpflichtversicherung schützt vor Haftung für Schäden gegenüber Dritten, die auch der Vorsichtigste anrichten kann – Verbraucherexperten raten, auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme von mindestens drei Millionen Euro zu achten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte jeder Berufseinsteiger haben, um nicht auf die karge staatliche Erwerbsminderungsrente angewiesen zu sein, die bei nur rund 33 Prozent des Bruttoeinkommens liegt.


Plus:

Notebook, MP3-Player, Designermode? Eine Hausratversicherung sollte sein, wenn das Eigentum einen gewissen Wert besitzt.

Mountainbiker, Drachenflieger, Inlineskater? Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nicht für Unfälle in der Freizeit. Wer Sport treibt, ist mit einer privaten Unfallversicherung gut abgesichert.

Australien, Asien, Afrika? Eine Auslandsreise-Krankenversicherung sollten Globetrotter im Gepäck haben, da die gesetzlichen Krankenkassen im Ausland nur eingeschränkten oder gar keinen Schutz übernehmen.

Vierbeinige Freunde? Dann ist eine Tierhalterhaftpflichtversicherung angesagt, weil du für Schäden, die dein Hund anrichtet, in unbegrenzter Höhe haftest.


All inclusive

Gesamtpakete, die speziell auf Lebensabschnitte ausgerichtet sind, enthalten neben den wesentlichen Versicherungen auch Bausteine für cleveren Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Zur Info beispielsweise mal nachschlagen unter plan 360° für Einsteiger bei axa. 

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