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Handwerk rockt!

Das Leben wird so bunt wie du es willst

Muss es wirklich das Büro sein? Wenn du eine handwerkliche Ausbildung macht, hast du Chancen auf einen Job mit echtem Sex-Appeal. Plus: Du kannst dich kreativ austoben. 

Handwerker: Sind das nicht die Typen in ihren Blaumännern, über die andere Menschen zu vorgerückter, cocktailseliger Stunde grenzwertige Witze reißen? Wer das immer noch denkt, hat den Knall nicht gehört. Denn wenn man sich clever anstellt und Talent mitbringt, surft man mit einem handwerklichen Beruf auf der Glamour-Welle.

Spezialisten für die schönen Dinge des Lebens

Schlag ein x-beliebiges Lifestyle-Magazin auf: Ob du nun bei den Einrichtungstipps, bei der aktuellen Modekollektion oder in der Rubrik Schmuck gelandet bist – ohne Handwerker gäbe es keines von diesen Dingen, die dir jetzt entgegenfunkeln und die du sofort kaufen willst. Deshalb zählen einige Handwerksberufe zu den echten Traumjobs: Gold- und Silberschmiede werden immer noch leicht neidisch von der Seite angeschaut. Kein Wunder, denn der Schritt zum selbstständigen Schmuckdesigner ist winzig.

Schreiner entwerfen nicht nur ausgeklügelte Küchen und Kleiderschränke, sondern schaffen mitunter auch ein echtes Kleinod wie vielleicht einen ganz individuellen Backgammon-Koffer. Gärtner und Floristen wiederum haben von Haus aus mit schönen Dingen zu tun, indem sie tagtäglich mit Pflanzen und Blumen hantieren. Jemand, der sich hier einen Namen gemacht hat, könnte bald Hotels mit Arrangements beliefern oder sich in freier Natur austoben. Für viele Modedesigner wiederum gehört eine Schneiderlehre zu den Basics, mit denen sie selbst angefangen haben – das klassische Handwerkszeug eben.

Ohne Handwerk kein Entertainment

Daneben gib es eine Reihe von Berufen, die zunächst unspektakulär wirken – dich aber direkt ins Showbusiness führen können. Schauwerbegestalter, die eine Ausbildung im Handel absolviert haben, findet man später als Requisiteure bei Film, Fernsehen und Theater.

Ob eine Straße in Manhattan in den 1920er Jahren oder ein verfallenes ungarisches Grand Hotel - Kulissenbauer erschaffen die für die perfekte Illusion erforderliche Umgebung. Friseure mit einer Zusatzausbildung zum Visagisten gehen schließlich mit den Stars auf Tuchfühlung. Letztlich hat auch jemand wie Armin Morbach, der an der Seite von Heidi Klum über „Germany’s next Top-Model“ entschieden und es selbst zum Werbestar gebracht hat, als Friseur angefangen. Und was würden eigentlich Bands ohne Instrumentenbauer machen? Eben!

So kreativ wie du

Die Liste mit Handwerksberufen, in denen Starpotenzial schlummert, ließe sich endlos fortsetzen: Köche, Fotografen, Konditoren, Stuckateure, Holzbildhauer, Edelsteinschleifer oder Graveure – sie alle können es mit Fleiß, Liebe zum Detail, ungewöhnlichen Ideen und Ausdauer zur Meisterschaft und zu eigenem Ruhm bringen. Wer sich schon zu Schulzeiten für Fächer wie Kunst und Werken begeistern konnte, sollte deshalb ernsthaft darüber nachdenken, ob ein Handwerk ihn nicht glücklicher machen wird als eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Klar, man macht sich sprichwörtlich auch mal die Hände schmutzig. Dafür hat man es aber mit echten Materialien und Werkstoffen zu tun, die man nach eigener Vorstellung formt und damit etwas Schönes in die Welt bringt.

Besonders im Vorteil ist, wer lernt, etwas Haltbares herzustellen, das sich leicht transportieren und verschicken lässt. Dank Handelsplattformen im Internet wie Ebay und Amazon oder Do-it-yourself-Portalen wie Etsy lässt sich leicht herausfinden, wie es um den Marktwerk der eigenen Werke bestellt ist und ein erster Kundenstamm aufbauen. Damit fällt der Schritt in Richtung Selbstständigkeit deutlich einfacher als in anderen Berufen.

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