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Der Letter of Motivation

Voll motiviert in die Zukunft.

Ihr plant, euren nächsten beruflichen Schritt im Ausland zu machen? Egal, ob es sich dabei um ein Praktikum, einen längeren Aufenthalt oder auch einen bilingualen Master-Studiengang handelt – der Schlüssel zum ersten Erfolg ist der <b>Letter of Motivation</b>.

Was ist das denn bloß?

Im Grunde kann man ihn mit einem Bewerbungsschreiben vergleichen. Es soll um die eigenen Stärken gehen, aber auch besonders darum, warum man für das jeweilige Unternehmen arbeiten möchte – es geht also um die Motivation, wie es der Name schon verrät. Man sollte sich daher unbedingt mit dem Unternehmen befassen und eine Verbindung herstellen, zwischen den eigenen Qualitäten, den Aufgaben und Werten des Unternehmens und dem Land, um das es geht. Auf den Punkt gebracht: Was könnt ihr leisten, um das Unternehmen zu bereichern und warum möchtet ihr gerne im Ausland arbeiten? Ihr könntet auch bereits absolvierte Praktika oder ähnliche Arbeitserfahrungen im Ausland als Motivation für die neue Aufgabe nennen, da ihr Spaß und Interesse an der Arbeit im internationalen Bereich habt.

Wenn eure eigenen Interessen zum Unternehmen passen, solltet ihr das auch erwähnen. Denn so gebt ihr dem Unternehmen zu verstehen, dass ihr euch vorab gut informiert habt und unterstreicht euer Interesse an der zu vergebenden Stelle. Auch solltet ihr bereits angeben, für welche vom Unternehmen angebotenen Förder- und Ausbildungsprogramme ihr euch interessiert. Das alles signalisiert eure detaillierte Vorbereitung und macht am Ende des Tages mächtig Eindruck.

Der Aufbau ist so simpel wie klassisch: Eine knappe Seite mit Einleitung, Hauptteil Schluss. Ihr solltet bei den verschiedenen Teilen auf eine optische Trennung achten und Blocksatz verwenden.

Selbstbewusst auftreten ohne arrogant zu wirken.

Wie bei jeder Bewerbung will man sich natürlich von seiner besten Seite zeigen. Aber wer sich immer nur über den grünen Klee lobt, läuft Gefahr als arrogant abgestempelt zu werden. In vielen Ländern kommt Bescheidenheit im Zweifel besser an, daher sucht euch eure wichtigsten Vorteile raus und hebt euch den Rest – auch eure Schwächen – für ein persönliches Vorstellungsgespräch auf. 

Kennt ihr den Namen der Person, die eure Bewerbung bearbeitet? Dann richtet euer Schreiben an die betreffende Person selbst, anstatt euch an die berühmten “Sehr geehrten Damen und Herren” zu wenden. Damit baut ihr von Anfang an eine persönliche Ebene auf.

Formuliert das Schreiben positiv und zukunftsorientiert, in dem ihr angebt, euch darauf zu freuen, neue Erfahrungen sammeln zu können. Das klingt viel besser, als wenn man zugeben muss, noch keinerlei Erfahrungen gesammelt zu haben. Und obendrein unterstreicht ihr damit ein weiteres mal eure Motivation.

Watch out! Achtung vor falschen Freunden.

“Waiter, when will I become a steak?”
“Hopefully, never.” 

Dieser Restaurant-Witz ist so alt wie er wahr ist, denn in der Übersetzung vom Deutschen zum Englischen droht Verwechslunggefahr durch die sogenannten “false friends”. Das englische “Sympathy” bedeutet zum Beispiel “Mitleid” – ihr versteht das Problem. Damit ihr euch mit eurem Letter of Motivation nicht ins Fettnäpfchen setzt, haben wir für euch einige dieser False Friends aufgelistet.

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englisch  deutsch ( nicht verwechseln mit)

actual  wirklich (aktuell = current)
brief  kurz (Brief – letter)
chef Koch (Chef – boss)
gymnasium Turnhalle (Gymnasium – Grammar School, High School)
handy praktisch (Handy – mobile phone, cellphone)
meaning Bedeutung (Meinung – opinion)
note Notiz (Note – mark)
sensible vernünftig (Sensibel – sensitive)
to become werden (bekommen – to get)
when wann (wenn - if)
I will ich werde (Ich will – I want)

Nichts vergessen? Macht eine Checkliste.

Bevor ihr den Letter of Motivation unwiderruflich versendet, solltet ihr euch eine Checkliste machen und diese abarbeiten. Diese könnte so aussehen:

  • Habe ich klar angegeben, für welche Stelle ich mich bewerbe?

  • Habe ich deutlich herausgearbeitet, warum ich die perfekte Besetzung bin?

  • Habe ich meine bisherigen Erfahrungen und Fähigkeiten klar kommuniziert? 

  • Habe ich meine Persönlichkeit angemessen beschrieben?

  • Habe ich das Schreiben auf Fehler überprüft?

  • Habe ich geprüft, ob mein Lebenslauf auf dem neuesten Stand ist?

Ihr seht, es gibt so einiges zu beachten, bevor man den Schritt ins Ausland wagen kann. Wir wünschen euch viel Erfolg bei der Bewerbung und viel Spaß bei eurem beruflichen Abenteuer.

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