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Smalltalk im Bewerbungsgespräch.

Die erste Hürde mit Bravour meistern.

Ihr seid zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen und wollt den Job unbedingt! Auf dem Papier habt schon mal überzeugen können, dann geht es jetzt – Glückwunsch – zum persönlichen Gespräch.

Jetzt geht es darum, einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen. Und dabei ist der erste natürlich meist entscheidend. Aber wie macht man von Anfang an eine gute Figur? Ein möglicher Einstieg ist der altbekannte Smalltalk. Den beherrscht aber nicht jeder auf Knopfdruck. Hier ein paar Tipps:

Man hat keine zweite Chance, einen ersten Eindruck zu hinterlassen.

Das perfekte Outfit ist gefunden, die Haare sind ordentlich zurecht gemacht und das Pfefferminzbonbon tut seinen Job. Keine Frage, ihr seid gut vorbereitet und wollt nun auf ganzer Linie überzeugen! Doch wie kommt man am einfachsten ins Gespräch? Smalltalk ist eine Möglichkeit, denn es ist die Kunst des unverfänglichen Gespräches über Gott und die Welt, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen. Das Wort Kunst lässt es erahnen: der Smalltalk birgt Risiken und Gefahren. Denn hier kann man vieles richtig, aber auch so einiges falsch machen. Die ersten 30 Sekunden entscheiden oft über Sympathie und Ablehnung, was bei einem Bewerbungsgespräch kriegsentscheidend sein kann.

Im Smalltalk kann der potentielle Arbeitgeber vieles über euch erfahren und da ihr euch natürlich von eurer besten Seite zeigen wollt, geht es darum, peinliche Fehler zu vermeiden.

Die Gefahren beim Schwatz über das Wetter.

Ein gesundes Mittelmaß ist hier der richtige Weg, denn Zuhören ist eine Eigenschaft, die hoch angesehen wird. Augen auf bei der Themenwahl, um unangenehmes Schweigen zu vermeiden. Themen wie Politik, Religion oder allzu persönliches wie eure Beziehung solltet ihr beim ersten Gespräch unbedingt umgehen. Konzentriert euch auf Konsensthemen, bei denen man nur wenig falsch machen kann.

Sport, das aktuelle Tagesgeschehen, die Gegend oder die Räumlichkeiten bieten sich an, um unverfänglich ins Gespräch einzusteigen. Wenn der Einstieg geschafft ist, läuft der Rest gleich wie von selbst, denn die erste Nervosität dürfte sich dann auch erledigt haben.

In wenigen Schritten zum Smalltalk-Champ.

Ganz wichtig: Lächeln. Ein sympathisches Auftreten, verbunden mit einem angenehmen Händedruck kommt wirklich immer an. Schaut eurem Gegenüber dabei in die Augen und verstellt euch nicht. Egal, über was ihr redet – äußert euch positiv. Lobt die schönen Räumlichkeiten, die tolle Pflanze im Empfangsbereich oder die nette Dame an der Rezeption. Wenn ihr euch in einer für euch fremden Stadt befindet, merkt euch Dinge, die euch auf der Fahrt positiv aufgefallen sind und sprecht diese an. Ihr wollt schließlich in dieser Stadt arbeiten, da kann es nicht schaden, wenn man dieser offen und wohlwollend gegenüber steht.

Kein Thema ist zu belanglos – gerade am Anfang - ihr solltet es nur charmant mit Leben füllen. Bleibt bei allen Themen jedoch kurz und knapp, ohne zu weit auszuholen. Nicht vergessen: Lasst euren Gesprächspartner zu Wort kommen und redet nicht nur über euch selbst und zeigt Interesse, indem ihr Fragen stellt. Versucht bei allem, was ihr macht, stets das gesunde Mittelmaß zu finden. Seid nicht zu offen, aber auch nicht zu verschlossen. Zeigt Interesse am Gegenüber, gebt aber auch etwas von euch preis. Vermeidet unbedingt schlechte Witze – dann sollte das folgende Gespräch eigentlich nach euren Wünschen verlaufen.

Ihr seht, es gibt viel zu bedenken. Aber mit etwas Vorbereitung solltet ihr auch das meistern. Übt es doch einmal in Situationen, die für euch keinerlei Folgen haben können. An der Supermarktkasse zum Beispiel oder in Bus und Bahn. Im Zweifel seht ihr die Personen nie wieder und könnt so schon mal etwas Selbstbewusstsein tanken für den großen Auftritt.

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