Nach dem Studium ist vor dem Studium – Weiterbildung im Beruf.

Wer im Job eine Karriere anstrebt kommt in der Regel ohne spezielle Weiterbildungsprogramme nicht ans Ziel. Auch eine akademische Ausbildung ist nicht immer ausreichend für das Top-Management. Ein gängiges Programm für die Qualifizierung ist der Master of Business Administration.



Du bist froh, endlich die Uni hinter dich gebracht zu haben und da sollst du schon wieder an Weiterbildung denken? Naja, das kommt darauf an, welche beruflichen Ziele du verfolgst. Willst du es binnen kürzester Zeit in eine Top-Position im Unternehmen schaffen, dann ist Weiterbildung mit Sicherheit hilfreich, um dorthin zu gelangen.


Wie kannst du dich beruflich weiterentwickeln?

Mit dem Einstieg ins Unternehmen ist das Wichtigste geschafft, doch dann geht es erst richtig los. Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter fördern, ist verschieden. Weiterbildung kostet das Unternehmen immer Geld – ob mit externen Seminaren, internen Schulungen oder universitärer Fortbildung. Und da niemand etwas zu verschenken hat, erhoffen sich Unternehmen auch etwas dafür: besser ausgebildete Führungskräfte, die durch Ihre Kompetenz und durch neue Ideen das Unternehmen  voranbringen.


Ein Studium nach dem Studium?

Du hast bereits deinen Bachelor, Master oder sogar Doktor in der Tasche? Gratuliere! Dann gehörst du zu einem exklusiven Kreis, denn in Deutschland verfügen nur ca. 12% der Bevölkerung über einen Hochschulabschluss (Stand 2009). Wenn du aber noch höher hinaus möchtest, kannst du zum Beispiel ein berufsbegleitendes Studium in Angriff nehmen. Du hast die Möglichkeit, die Studienrichtung auf deinen Beruf abzustimmen, und viele Arbeitgeber unterstützen dies auch finanziell.


Konkret: der Executive MBA.

Business-Schools bieten einen sogenannte Executive MBA an, bei denen der Unterricht meistens samstags, innerhalb der Woche oder als Blockunterricht stattfindet. Das Studium dauert in der Regel zwei Jahre und zielt darauf ab, aus Mitarbeitern mit Studienabschluss Jungmanager mit hoher fachlicher und sozialer Kompetenz zu machen. In den ersten zwei Semestern gilt es, die Pflichtfächer zu absolvieren – das sind zum Beispiel Betriebswirtschaftslehre, Finanz- und Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre, Marketing und quantitative Entscheidungsmethoden. In den beiden folgenden Semestern kannst du meist auswählen, welche speziellen Kompetenzen du dir aneignen möchtest oder welche am besten in deine zukünftigen Aufgaben im Unternehmen passen. Darunter fallen zum Beispiel International Business, Finance, Distribution und Logistics, Marketing oder Information Technology. Natürlich müssen auch Prüfungen abgelegt werden – darunter fallen Teilprüfungen zu den einzelnen Fächern und eine Abschlussarbeit am Ende des Studiums. Damit dir dein Unternehmen diesen Wissensvorsprung finanziert, muss es allerdings große Stücke auf dich halten – denn der Studiengang kostet zwischen 40.000 und 70.000 Euro.

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