Ein Abbruch ist kein Beinbruch

So geht es nach dem Ausbildungsabbruch weiter

In Deutschland wird fast jede vierte Ausbildung abgebrochen –  man stehst also keineswegs alleine da. In der Probezeit werden sogar ungefähr ein Drittel aller Verträge gelöst. Die häufigsten Abbrüche findet man in den Berufen Kellner, Umzugshelfer, Wachleute, Köche, Kosmetiker und Friseure. (Quelle: Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) 2012)




Abbildung abgebrochen – was nun?

Zuerst solltest du dir genaue Gedanken machen, aus welchen Gründen du die Ausbildung abgebrochen hast. Hat die Berufswahl an sich nicht gestimmt? Waren die Kollegen, Vorgesetzten oder der Chef der Auslöser? Haben dich körperliche Gründe dazu gebracht? Die Antworten auf diese Fragen stellen die ersten Weichen für deinen weiteren beruflichen Weg – denn ganz ohne Ausbildung möchtest du mit Sicherheit nicht dastehen...


Eine neue Ausbildung beginnen oder in einem anderen Betrieb fortsetzen?

Bist du mit dem Beruf an sich unzufrieden oder haben dich gesundheitliche Gründe zum Abbruch motiviert, dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als dir einen neuen Ausbildungsberuf zu suchen. Am besten, du wendest dich an die Agentur für Arbeit oder an einen Ausbildungsberater der Kammern. Gemeinsam werdet ihr mit Sicherheit eine passende Alternative zur abgebrochenen Ausbildung finden. Im besten Fall sogar in einem nah verwandten Beruf, bei dem dir deine bisherige Ausbildungszeit angerechnet wird. Solltest du aber herausgefunden haben, dass dich nicht der Beruf an sich gestört hat, sondern beispielsweise das Arbeitsklima, eine Über- oder Unterforderung dann solltest du dir überlegen, die Ausbildung in einem anderen Betrieb weiterführen und nicht gänzlich aufzugeben. Auch hier kann dich die Agentur für Arbeit bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz unterstützen.


Die neue Bewerbung und der Abbruch im Lebenslauf

Natürlich macht sich eine abgebrochene Ausbildung im Lebenslauf nicht unbedingt gut, aber wenn du deinen Sinneswandel mit guten Gründen belegen kannst, dann sieht es gar nicht mehr so schlimm aus. Du hast in der Bewerbung und im Bewerbungsgespräch die Möglichkeit, deine Gründe für den Abbruch offen darzulegen und durch deine Persönlichkeit zu überzeugen. Personalverantwortliche setzen ehrliche Bewerbungen voraus und versuchen meistens herauszufinden und nachzuvollziehen, warum es zum Abbruch deiner Ausbildung kam. Das können Sie aber nur, wenn du deine Gründe ehrlich dargestellt hast.

AXA wünscht dir auf alle Fälle viel Erfolg in deiner neuen Ausbildung!

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