Ausbildungsberufe – die beliebtesten und zukunftsträchtigsten

In Deutschland gibt es rund 450 verschiedene Ausbildungsberufe. Wie soll man da den geeigneten für sich finden? Am besten du grenzt deine Suche nach mehreren Kriterien ein: Welche Fachrichtung interessiert dich überhaupt, welchen Schulabschluss hast du, willst du einen Trendberuf, Arbeit in einem Zukunftsfeld oder doch lieber einen der „klassischen“ Ausbildungsberufe? Du wirst sehen, je mehr du dich informierst, desto mehr Ausbildungsberufe wirst du finden, die zu dir, deinen Interessen und deinen Stärken passen. Hier bekommst du einige Tipps, wie du dabei vorgehen kannst.




Erstelle eine Liste und Frage dein Umfeld

Am besten du erstellst bei der Durchsicht aller Möglichkeiten eine Liste mit den Berufen, die dich am meisten interessieren. Frage dann im Bekannten- und Freundeskreis und auch bei deinen Lehrern nach, wie die anderen dich sehen: Was denken sie, welcher Beruf am besten zu dir passt? Wenn du dann einen ersten Überblick hast, ordne deine Informationen, überlege dir, was du weiteres wissen willst und gehe zum Berufsinformationszentrum (BIZ) in deiner Umgebung. Das BiZ gibt es in jeder Agentur für Arbeit.


Die beliebtesten Ausbildungsberufe 2013

Laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung wurden 2013 insgesamt rund 33,5 % aller 530.715 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in lediglich zehn Ausbildungsberufen begonnen.

Trendberufe: Die beliebtesten Ausbildungsberufe für Frauen

  • 1. Verkäuferin
  • 2. Kauffrau im Einzelhandel
  • 3. Bürokauffrau
  • 4. Medizinische Fachangestellte
  • 5. Zahnmedizinische Fachangestellte
  • 6. Industriekauffrau
  • 7. Friseurin
  • 8. Kauffrau für Bürokommunikation
  • 9. Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk
  • 10. Hotelfachfrau
Trendberufe: Die beliebtesten Ausbildungsberufe für Männer

  • 1. Kraftfahrzeugmechatroniker
  • 2. Industriemechaniker
  • 3. Kaufmann im Einzelhandel
  • 4. Elektroniker
  • 5. Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • 6. Verkäufer
  • 7. Fachinformatiker
  • 8. Fachkraft für Lagerlogistik
  • 9. Kaufmann im Groß- und Außenhandel
  • 10. Koch

Ausbildungsberufe nach Schulabschluss

Abitur: Ein Kompromiss zwischen Studium und Ausbildung ist quasi das duale Studium. Hier bekommst du ein Ausbildungsgehalt, stehst also auf eigenen Füßen, und lernst das praktische Wissen in einem Unternehmen. Das theoretische Hintergrundwissen wiederum bekommst du in einer Hochschule. Am Ende hast du dann sowohl einen Studienabschluss als auch eine abgeschlossene Berufsausbildung! Aber aufgrund der immer komplexer werdenden Anforderungen werden auch in den Bereichen Medienkaufmann und-gestalter, Marketing, Bankkaufmann oder Biologielaborant Azubis mit Abitur bevorzugt.

Hauptschulabschluss: Vor allem im Handwerk werden gerne Bewerber mit Hauptschulabschluss eingestellt, am häufigsten als Maler und Lackierer, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Gebäudereiniger, Fleischer, Bäcker, Klempner, Maurer, Fahrzeuglackierer, Fachlagerist und Dachdecker.


Ausbildungsberufe nach Fachrichtungen

Wenn du noch keine Idee hast, welchen Ausbildungsberuf du beginnen sollst, dann geh’ das Ganze anders an und überlege dir, in welchem Fachbereich du arbeiten willst. Unter dem jeweiligen Link findest du die entsprechenden Ausbildungsberufe nach Fachrichtungen sortiert:

Noch mehr Berufe nach Berufsgruppen findest du hier


Ausbildungsberufe mit guten Zukunftschancen

Eine gute Idee ist auch, sich daran zu orientieren, was die Gesellschaft in Zukunft besonders stark benötigt. So findest du eine Branche mit meist interessanten Aufgaben und vor allem auch langfristig guten Einstiegs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Hier die zukunftsträchtigsten Ausbildungsberufe:

Elektro-/technischer Bereich: Die Technik entwickelt sich immer weiter rasant fort. Entsprechend eröffnen sich hier spannende Tätigkeitsfelder! Zum Beispiel als Anlagenmechaniker (nicht zuletzt im Bereich Erneuerbare Energien), Elektroniker, Fachinformatiker, Fluggerätmechaniker, Ingenieur, Industrietechnologe, Mechatroniker, Mikrotechnologe oder mit den dualen Studiengängen Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik.

Sozialer Bereich: Die Gesellschaft wird immer Älter und damit auch der Bedarf im medizinischen sowie im Pflegebereich. Durch die anvisierten Verbesserungen bei der Kindererziehung (Garantie auf Kitaplatz) wächst aber auch der Bedarf an ErzieherInnen. Beispiele für den sozialen Bereich sind: Gesundheits-, Kranken- und Altenpfleger, medizinische Fachangestellte, eine pädagogische Ausbildung, Erzieher, Kinderpfleger oder die dualen Studiengänge Sozialwesen sowie Pflege.

AXA startklar! wünscht dir in jedem Fall ein gutes Händchen bei deiner Berufswahl und viel Erfolg auf deinem Berufsweg!

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