Was tun, wenn die Chemie im Job nicht stimmt

Du bist nicht allein: In einer Forsa-Umfrage gaben 20 Prozent der Befragten an, Probleme mit Vorgesetzten zu haben, 16 Prozent klagen über Ärger mit Kollegen. Das Münchner Geva-Institut sagt sogar, dass neun von zehn Mitarbeitern ihren Chef als schwierig einschätzen.
Oft ist der Spaß am Job doch noch zu retten. "Zu einem Konflikt gehören zwei", ist ein Kernsatz im Coaching. "Es ist einfach, die Verantwortung bei den anderen zu suchen", schreiben die Psychologen und Businesstrainer Dr. Volker Kitz und Dr. Manuel Tusch in Ihrem Buch. Beide haben sich "Frustjob-Killer" einen Namen gemacht und wissen, dass nur ein konstruktiver Umgang miteinander glücklich macht. Wer fängt damit an? Warum nicht du?




Acht Problemlöser im Umgang mit Chefs und Kollegen

1. Respekt zeigen: Laut Studie der Respect Research Group gehört respektvoller Umgang zu den wichtigsten Kriterien eines guten Arbeitsklimas – das gilt auch für Chefs!

2. Kritik nicht persönlich nehmen: Erst einmal durchatmen und dann sachlich reagieren.

3. Verantwortung übernehmen: Wer für Fehler einsteht, beweist Stärke.

4. Sagen, was los ist: Ein gutes Gespräch enthält keinen Vorwurf, aber mindestens einen Vorschlag.

5. Für eine positive Atmosphäre sorgen: Gegen Freundlichkeit ist auch der schwierigste Charakter nicht immun.

6. Vertrauen schaffen: Diskretion und Verschwiegenheit sind die Voraussetzungen für gute Beziehungen zu Vorgesetzten und Kollegen.

7. Loben – und zwar auch den Chef: Wer Anerkennung ausspricht, bekommt sie auch zurück.

8. „Du sollst die Menschen lieben“: Nr. 9 aus den „zehn ultimativen Geboten für den Joballtag“ von Volker Kitz und Manuel Tusch plädiert für eine positive Einstellung, insbesondere zum Chef: „Wer den Chef nur als Gegner sieht“, schreiben sie „bringt sich um die Zufriedenheit am Arbeitsplatz.“
 
Lesetipp: „Ohne Chef ist auch keine Lösung – Wie Sie endlich mit ihm klarkommen.“ Ein amüsanter Ratgeber mit praktischen Hinweisen von Volker Kitz und Manuel Tusch, Campus Verlag Frankfurt/New York. Mehr darüber unter www.wenn-der-chef-nervt.de

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