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Der erste Eindruck zählt. Du hast 3 Sekunden!

Verhaltens-Tipps für den Start im neuen Job

Jeder kennt das: Was zieht man am ersten Arbeitstag an? Wie begegnet man den neuen Kollegen? Diese Fragen beantworten wir...

Das hat jeder schon einmal erlebt...

Stell dir vor: Der Neue ist den ersten Tag im Büro, schlappt mit zerschlissenem T-Shirt daher und weiß gleich schon mal alles, was du und deine Kollegen ihm erklären und zeigen wollen – schlimmer noch: er weiß auch alles besser und nebenbei erklärt er dir, wie du deinen Job machen solltest! Und die Neue: Stöckelt auf meterhohen Schuhen herbei, erzählt ihr ganzes Leben, hört aber kaum zu und beim Bücken kann man ihre Unterwäsche sehen… Sind das gelungene Auftritte? Wohl kaum.

Sei gut vorbereitet​

Damit Du die klassischen Fehler beim Einstieg in den Büroalltag und in den neuen Job nicht machst, haben wir dir eine Checkliste zu Benimm-Regeln und (Dress-)Codes zusammengetragen: Dein kleiner Büro-Knigge für einen guten Einstieg.

Vorstellungs- und Einstellungsgespräch sind nur die ersten Schritte, dann kommt die zweite Feuertaufe: der erste Tag und die Startphase in deinen neuen Job. Als Neue oder Neuer hast du eine besondere Rolle inne. Die anderen kennen sich schon alle, haben ihre Territorium abgesteckt und wissen, wer was wann zu sagen hat und es auch tut. Sie sind neugierig auf dich, zum Teil werden sie dich vielleicht auch skeptisch beäugen.

Dann kommst du: Drei Sekunden entscheiden darüber, ob du jemandem sympathisch bist oder nicht. Klar, man muss nicht alle lieben und auch nicht von allen geliebt werden. Aber man braucht auch nicht alle gleich im ersten Moment zu verschrecken und gegen sich aufzubringen. Deshalb ist manche Verhaltensregel ganz hilfreich.

Checkliste der DOs & DON'Ts im Business-Alltag

  • Deine Kleidung sollte eher zurückhaltend und nicht zu locker sein. Und grundsätzlich: immer gepflegt. Schau dir an, in welcher Branche du arbeitest. Im Architekturbüro gelten andere Dresscodes als in einer Bank oder bei einer Fernsehproduktion. Für Frauen gilt allgemein: Leichtes Make-up, dezenter Schmuck, nicht zu viel Einblick, nicht zu knallig. Für Männer gibt der Business-Knigge Anregungen zur passenden Garderobe.
  • Eine Begrüßung ist ein Empfang und der sollte freundlich sein. Dazu gehören: Blick in die Augen, Lächeln (wenn man sitzt: aufstehen!), die Hand zu einem angenehm festen (und trockenen!) Händedruck reichen, dabei den Vor- und Zunamen und seine Position/Funktion nennen.
  • Hast Du einen Namen nicht verstanden, frag am besten sofort nach. Gerade bei Doppelnamen ist das manchmal schwierig: Auch wenn´s lästig fällt und manchmal unaussprechlich scheint, solange dein Gegenüber dir keine Kurzversion anbietet, solltest du die Langversion benutzen.
    Tipp: Bei mehreren Titeln den höchsten zusammen mit der Anrede „Frau“/“Herr“ wählen. Dir überreichten Visitenkarten solltest du immer einen Augenblick Aufmerksamkeit schenken: Anschauen und einstecken – niemals liegen lassen!
  • Reden ist Silber, Schweigen ist Gold? Zumindest in den ersten Tagen ist es besser erst einmal zuzusehen, zuzuhören und in das ganze Unternehmen hineinzufühlen. Es gilt die Arbeitsweisen und Abläufe zu verstehen und zudem die wahren Hierarchien herauszuspüren. Hinter den offiziellen Positionen gibt es immer auch graue Eminenzen, Wortführer, Antreiber, Kreative oder auch Blocker – besser du lernst sie zunächst einmal alle kennen.
    Tipp: Gute Ideen kann und soll man auch haben, aber du solltest sie besser am Anfang für dich notieren und erst etwas später einbringen. Zu Beginn gleich mit Verbesserungsvorschläge ins Haus zu fallen, kommt meist nicht gut an.
  • Lass dein privates Handy aus – oder schalte es zumindest auf stumm!
    Bekommst du ein geschäftliches Handy, wähle einen neutralen, angenehmen Klingelton. Nichts ist peinlicher als lautschallendes Babygebrabbel, LKW-Gehupe oder die Lieblingshardcoreband aus der Tasche.
    Tipp: Im Meeting gilt: Handy aus! Erwartest du hingegen ein wichtiges Gespräch, kündige das vorher allen an und verlasse dann später zum Telefonieren den Raum.
  • Beim Smalltalk – egal ob in der Kaffeeküche oder mit dem Kunden – sind Themen wie Politik, Krieg, Sex, Religion oder Geld tabu. Halte dich zumindest für den Anfang zurück. Auch bei Klatsch und Tratsch solltest du tunlichst besser nicht mitmischen.
  • Du hast einen wütenden, unzufriedenen Kunden, Mitarbeiter oder Chef am Telefon oder im Zimmer stehen? Nimm die Äußerungen nicht persönlich, übergehe Provokationen, bleibe sachlich und freundlich. Gib deinem Gegenüber das Gefühl, dass du ihn ernst nimmst. Am besten deeskalierend wirken ruhige und kompetente Antworten.
  • Was bei allen gut ankommt: Pünktlichkeit und Höflichkeit. Wenn du aufmerksam, zuvorkommend und verbindlich bist, kannst du weder bei deinen Kollegen, deinem Chef oder bei Kunden viel falsch machen. Halte Termine ein und hebe rechtzeitig den Finger, wenn du etwas nicht schaffst – auch das ist keine Schande.
    Tipp: Wenn du einen Kunden im Haus empfängst, gehst du voraus und zeigst ihm freundlich den Weg.

AXA startklar! wünscht dir einen guten Start in deinen Job!

startklar - Unser Tipp | AXA
Der Büro-Knigge
Weitere Benimm-Tipps findest du beispielsweise auf www.knigge.de oder auf www.knigge-rat.de.

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