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Diese Studiengänge bringen die besten Gehälter

...wenn Sie ein Mann sind

Viele studieren nur nach ihren Interessen, bei den Themen Gehalt und Arbeitsplatzsituation sehen sie dann erst im Nachhinein, ob sie sich richtig entschieden haben.

Überraschungen beim zukünftigen Gehalt vermeiden

Andere wiederum haben Anfangs nur das große Geld vor Augen und siechen dann langsam im Trott eines für sie nicht passenden Arbeitsalltags dahin. Glücklich ist daher, wer gute berufliche Perspektiven mit seinen persönlichen Neigungen unter einen Hut bekommt. Ein Blick nach vorne ist dafür nötig und hilft, unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Gender Pay Gap

Spannbreite der Löhne abhängig vom Geschlecht

Die Löhne in Deutschland variieren nicht nur zwischen den einzelnen Studienfächern. Weitere Unterschiede gibt es je nach Region und Bundesländern (19% zwischen West und Ost), abhängig von der Berufserfahrung, den individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten, dem Geschick im Verhandlungspoker mit dem Chef und – leider immer noch stark ausgeprägt – zwischen den Geschlechtern.

Diese Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen (Gender Pay Gap genannt) ist in Deutschland besonders hoch: Der EU-Durchschnitt beträgt 16,2%, beim Spitzenreiter Slowenien sind es gerade einmal 2,3%, beim Schlusslicht Estland sind es 27,3% – Deutschland liegt mit 22,2% knapp vor Österreich auf dem drittletzten Platz (nähere Hintergründe auf Equalpayday.de).

Das verdienen Akademiker

Einstiegsgehälter nach Studienfach

Laut dem ausführlichen Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung erhalten junge Akademiker ein Einstiegsgehalt von durchschnittlich 3.401 Euro brutto im Monat. Frauen verdienen dabei im Schnitt 2.966 Euro, also 713 Euro bzw. 19,4% weniger als ihre männlichen Ex-Kommilitonen. Im Folgenden die geschlechterübergreifenden Brutto-Einstiegsgehälter pro Monat:

  • Berufsanfänger mit Promotion: 4.222 Euro
  • Uni-Master-Absolventen 3.682 Euro
  • FH-Master-Absolventen 3.563 Euro
  • 2. Staatsexamen: 3.490 Euro
  • Uni-Diplom: 3.415 Euro
  • FH-Bachelor: 3.301 Euro
  • FH-Diplom: 3.283 Euro
  • Bachelor Uni: 2.889 Euro
  • Magister: 2.618 Euro

Am meisten verdient man als Berufsanfänger immer noch im Bankensektor mit rund 4.400 Euro, im Fahrzeugbau mit 4.380 Euro und in der chemischen Industrie mit rund 4.350 Euro. In der Datenverarbeitungsbranche werden im Schnitt 3.525 Euro gezahlt, unternehmensbezogenen Dienstleistungen mit 3.330 Euro und die öffentliche Verwaltung mit 3.300 Euro vergütet. Die Bauwirtschaft folgt mit 2.990 Euro, die Druckindustrie/Verlage mit 2.970 Euro und der Bereich Kultur/Sport/Unterhaltung mit 2.650 Euro.

Bei den davon abgeleiteten Berufen führen Elektroingenieure/innen mit im Schnitt 4.540 Euro pro Monat, gefolgt von Wirtschaftsingenieuren/innen mit 4.290 Euro, Diplomkaufleuten mit 3.750 Euro, Juristen/innen mit 3.730 Euro, Soziologen/innen mit 3.010 Euro, Sozialpädagogen/innen kommen auf rund 2.760 Euro Einstiegsgehalt und Architekten/innen auf 2.460 Euro.

Weiterführende Informationen und Details, wie z.B. die Abhängigkeit von der Betriebsgröße oder die jeweiligen Arbeitszeiten, finden sich in einer 39-seitigen, aber dennoch übersichtlichen Analyse der WSI-Lohnspiegel-Datenbank.

startklar - Unser Tipp | AXA
Tipps für den Gehaltspoker und wie man sich als Berufsanfänger in den Gehaltsverhandlungen behaupten kann, findest du beispielsweise auf berufsstrategie.de oder auf absolventa.de. Auf monster.de sind zehn hilfreiche rhetorische Tricks aufgeführt, um im Gehaltspoker nicht unter die Räder zu kommen.

AXA startklar! wünscht dir viel Erfolg!

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