Facebook, Twitter & Co am Arbeitsplatz

Was ist erlaubt?

Du triffst deine Freunde auch während der Arbeitszeit online, um den neuesten Klatsch auszutauschen oder das nächste Date zu vereinbaren? Bist du dir sicher, dass das in deinem Unternehmen erwünscht ist?




Vom Chef bekommst du nicht unbedingt ein „Gefällt mir“

Eine gesetzliche Regelung zur Nutzung von Internet und Social Media am Arbeitsplatz gibt es nicht. Es steht dem Arbeitgeber frei, dies zu dulden, zu limitieren oder gar zu verbieten. Laut einer Studie der Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) gibt es in ca. einem Drittel aller Unternehmen sogenannte „Social Media Guidelines“, die man kennen und einhalten sollte. Kennst du die Richtlinien deines Unternehmens?
Ist die Nutzung an deinem Arbeitsplatz erlaubt, darfst du – solange deine Arbeitsleistung nicht darunter leidet – ab und zu deine privaten Accounts checken. Auf stundenlange Facebook-Sitzungen solltest du jedoch verzichten, denn das werden dir dein Chef und auch deine Kollegen vermutlich übel nehmen.


Facebook geht doch auch ohne PC – denken sich viele

Wenn die private Nutzung des Internets verboten oder bestimmte Seiten gesperrt sind, ist es mit Sicherheit auch nicht erwünscht, wenn du den ganzen Tag auf deinem Smartphone herumtippst – das solltest du dann besser unterlassen.


Wenn Social Media zur Arbeitsaufgabe gehört

Gerade bei Mitarbeitern in der Personalabteilung, Marketing oder Vertrieb gehört die Nutzung von Social Media-Plattformen zum Alltag – denn immer mehr Jobsuchende und Arbeitgeber treffen sich auf XING oder LinkedIn. Gehörst du zu diesem Personenkreis, kann zwar kaum kontrolliert werden, ob du gerade privat oder beruflich surfst, aber selbst dann ist es besser, wenn du es mit der privaten Verwendung nicht übertreibst.


Darauf solltest du unbedingt achten

Egal, ob von zu Hause oder vom Büro aus – beleidigende oder abfällige Bemerkungen über Kollegen und Vorgesetzte oder gar vertrauliche Informationen haben auf Facebook & Co nichts verloren. Daraus können sich arbeitsrechtliche Folgen ergeben – mehr darüber erfährst du in unserem Artikel „Wie weit kannst du in sozialen Netzwerken gehen?“

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