Frauen, werft die Netze aus!

Networking ist das A und O in der heutigen Berufswelt. Wie networkst du? Soziale Netzwerke im Internet wie Facebook oder Xing nutzen mittlerweile ja fast alle. Aber wie sieht es offline aus? Männer pflegen ihre Kontakte und besprechen Geschäftliches oft auf dem Golfplatz, beim Fußball oder beim Bierchen in der Kneipe – wie und wo holen sich aber Frauen die Vorteile des Networkings?




346 Chancen für dich

Wie viele Frauennetzwerke es in Deutschland gibt, lässt sich nicht genau beziffern, da diese nicht offiziell registriert werden müssen. Das Gründerinnenportal des Wirtschaftsministeriums listet aber allein 346 verschiedene Netzwerke auf – da ist mit Sicherheit auch für dich etwas Passendes dabei. In solchen Netzwerken Bekanntschaften zu schließen, kann für dich natürlich auch beruflich sehr förderlich sein – denn in Deutschland wird Schätzungen zufolge jede zweite Stelle über Kontakte und Referenzen vergeben und die wenigen Frauen, die ganz oben in der Wirtschaft mitmischen, sind häufig Mitglied in Frauennetzwerken.


Was bieten diese Netzwerke sonst noch?

Geschäftsfrauen schließen sich immer häufiger in eigenen Netzwerken zusammen, um unterschiedliche Berufe zu vernetzen und voneinander zu profitieren. Manche Netzwerke bieten auch Mentoren-Programme an, bei denen erfolgreiche Frauen Berufseinsteigerinnen Starthilfe geben und sie unter ihre Fittiche nehmen. Bei vielen gibt es auch E-Mail-Listen, über die Mitglieder nicht nur geschäftliche Fragen stellen, sondern auch nach der geeigneten Besetzung für offene Stellen suchen können. Hinzu kommen persönliche Treffen oder Workshops. Auch der soziale Aspekt ist bei Frauennetzwerken wichtig – denn sich unter Gleichgesinnten austauschen zu können, ist im normalen Leben manchmal nicht so einfach.


Nur Frauen – wie langweilig?

Hier gibt es unterschiedliche Auffassungen der verschiedenen Netzwerke. Manche schließen Männer kategorisch aus und wollen unter sich bleiben, andere wiederum schätzen die positive Wirkung von  männlichem Input – zum Beispiel als Referent.  Männliche Vollmitglieder sind in manchen Frauennetzwerken zwar zu finden, aber doch eher selten.


Was unterscheidet Frauen und Männer beim Netzwerken?

Der größte Unterschied liegt wohl darin, dass Frauen nach wie vor nicht so karriereorientiert netzwerken wie Männer. Sie konzentrieren sich mehr auf Meinungs- und Erfahrungsaustausch, anstatt die persönlichen Kontakte aus den Netzwerken direkt und zielgerichtet für das berufliche Vorankommen zu nutzen.


Hier noch ein paar ausgewählte Networking-Links für Frauen:

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