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Gute Laune im Büro

Was du dazu beitragen kannst? VIEL!

Schlechte Laune im Büro – das kommt vor und lässt sich sicher nicht völlig vermeiden. Doch ganz Einzug halten sollte die miese Stimmung nirgends: Schlechtes Betriebsklima mindert die Arbeitsqualität, die Motivation und die Kreativität und macht auf lange Sicht sogar krank.

Chefs aufgehorcht!

Keine schöne Zahl: In Deutschland sollen laut einer Studie nur rund 10 Prozent der Arbeitnehmer mit Freude an der Arbeit sein. Mehr noch: Rund 17 Prozent haben sogar innerlich gekündigt. Ihnen fehlen Anerkennung und Lob, oft empfinden sie sich in ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten nicht wahrgenommen und häufig auch noch ihren Job als wenig sinnvoll.

Wer schlecht gelaunte Mitarbeiter um sich herum hat, sollte als Chef auch einmal seine Art zu Führen hinterfragen, ein offenes Ohr für seine Angestellten haben und nicht nur Kritik, sondern hin und wieder Lob verteilen. Nicht umsonst stellen manche Firmen sogar „Feel Good Manager“ ein – Menschen, die die Gründe für Missstimmung unter Kollegen und in Unternehmen finden und sich um die Bedürfnisse und die gute Laune unter den Mitarbeitern kümmern.

Oft sind es Kleinigkeiten, die zu der berühmten Teufelsspirale und einer unguten Arbeitsatmosphäre führen. Und das ist zugleich auch das Gute daran: Denn schon Kleinigkeiten können viel Positives bewirken. Und jeder, auch du selbst, kann etwas zur Besserung beitragen. Hier kommen sie auch schon:

Die häufigsten Gründe für schlechte Stimmung unter Kollegen ...​

... und die besten Gegenmittel!​

Toleranz ist eine Chance

Anders denken ist nicht unbedingt falsch. Im Gegenteil: Menschen, die anders ticken als du, können sehr befruchtend sein. Versuch‘ mal, dich auf die Gedankenwelt deines (vielleicht nervigen) Gegenübers einzulassen, auch wenn sie der deinen widerspricht. Untersuchungen haben gezeigt: In Teams ist es sogar äußerst wichtig, dass nicht nur solche Leute gemeinsam an einem Tisch sitzen, die dieselben Werte und Ansichten teilen. Diese homogenen Gruppen sind häufig weniger kreativ und ideenreich als konträrere Geister, das einheitliche Denken führt häufig sogar in Sackgassen.

Gute Kommunikation ist die Basis

Viele Arbeitsgebiete überschneiden sich. Guter Informationsfluss bedeutet deshalb häufig auch guter Arbeitsfluss. Jeder Kollege sollte regelmäßig und ausreichend mit allem Wichtigen versorgt werden, was den jeweiligen Arbeitsbereich betrifft. Dazu gehört auch, rechtzeitig über Beschlüsse, Veränderungen, Kundenwünsche oder Zukunftsplanungen zu sprechen. Sollten die Dinge einmal nicht rund laufen, setzt euch zusammen und tauscht euch über die Arbeitsabläufe, eure Sorgen, Bedenken und Wünsche aus. Oft kommt man gemeinsam auf gute Lösungen.

Gesunde Distanz ist hilfreich

Je persönlicher du die Geschehnisse in der Arbeit und bei Auseinandersetzungen oder Krisen nimmst, desto verletzter, ausgelieferter und betroffen fühlst du dich am Ende. Das kann sogar so weit gehen, dass dir der Blick von außen nicht mehr gelingt oder du unverstellt urteilen kannst. Deshalb: Versuch Auseinandersetzungen oder Bemerkungen von Kollegen nicht persönlich zu nehmen. Bleib sachlich und professionell.

Höflichkeit und Respekt sind die oberste Prämisse

Ein guter und höflicher Umgang macht das tägliche Leben miteinander leichter. Auch wenn du nicht mit jedem privat ein Bierchen trinken gehen würdest, achte darauf, dass du immer freundlich und respektvoll mit allen deinen Kollegen umgehst. Und fordere das auf der anderen Seite auch ruhig (und freundlich) von den anderen ein.

Konstruktive Fehlerkultur ist zielführend

Fehler passieren - deshalb sollte keiner niedergemacht werden. Und schon gar nicht vor allen anderen! Am besten ist es, im Team gemeinsam lösungsorientiert zu arbeiten und einander zu helfen. Nicht immer muss gleich der Chef alarmiert werden: Kleinere Missgeschicke finden oft auch so eine Bewältigung. Meist bieten Fehler sogar eine Chance: zum Weiterlernen, Verbessern, Achtsam-Sein. Wichtig: Egal in welcher Situation, Lästereien über andere solltest du tunlichst unterlassen – und dich auch nicht daran beteiligen.

Krone auf und lächeln!

Man sieht dir gleich an, wenn du schlechte Laune hast: Die Schultern hängen, deine Gesichtsmuskeln ebenso. Das funktioniert auch umgekehrt: Körperhaltung und Mimik wirken sich auf deine Laune aus. Deine Stimmung wird automatisch besser, wenn du die Schulter straffst und – auch ohne Grund – lächelst.

Gemeinsame Aktionen machen Laune

Ein Betriebsausflug, der Mitarbeiterstammtisch, das gemeinsame Mittagessen mit allen Kollegen, zusammen Wichteln an Weihnachten, Eiersuchen an Ostern oder auch mal den Abschluss oder Neuauftrag feiern… Das sind Dinge, die Spaß machen und verbinden. Auch gemeinsamer Sport löst die Laune und bringt einander näher. Wie wäre es mit einem firmeninternen Tischtennis- oder Badminton-Turnier? Das kannst du mit deinen Kollegen organisieren. Bestes Mittel für gute Stimmung und auch für ein gesundes und kreatives Arbeiten ist übrigens das gemeinsame Lachen!

Angenehme Überraschungen erhalten die Stimmung

Bring doch an einem heißen Tag eine Runde Eis mit, steuere frisches Obst zur Pause bei, überleg dir mit den anderen eine kleine Aufmerksamkeit zum Geburtstag deines Kollegen, stell Frühlingsblumen aus dem Garten in die Kaffeeküche oder den Besprechungsraum oder klopf deiner Kollegin nach einem schwierigen Tag mal auf die Schultern... Kleine feine Überraschungen sind förderlich für ein nettes Miteinander! Und: So wie du in den Wald hineinrufst, kommt es meist auch zurück.

Auf Miesepeter zugehen

Den meisten Kollegen ist eine gute Arbeitsatmosphäre ein hohes Gut. Selbst den schlecht Gelaunten geht das so. Kein Wunder, verbringt man doch viele Stunden an seinem Arbeitsplatz. Viele verbringen mehr Zeit mit Ihren Kollegen, als mit ihren Familien und Freunden. Deshalb: Ist ein Mitarbeiter mal über eine längere Zeit angespannt oder überlaunig, frag doch mal vorsichtig an, was los ist oder ihm helfen könnte.

Selbstbeobachtung

Wie sieht es eigentlich mit deiner Stimmung aus? Dauernörgeln, Vergleichen, Unordnung, Hektik, nicht erfüllte Vorsätze und Pläne, liegengebliebene Arbeit, zu wenig Schlaf, private Probleme, schwierige Kunden, immer mehr Aufträge – das alles kann gewaltig auf deine Laune schlagen. Hier hilft nur Ordnung schaffen. Und frag dich doch mal selbst: Bleiben dir negative Erlebnisse besser in Erinnerung als die guten? Vielen geht das nämlich so. Da hilft die ehrliche Selbstbetrachtung: Schreib über ein paar Tage hinweg alles Gute und alles Schlechte in eine Liste. Ist wirklich alles so schlimm?

AXA startklar! wünscht dir auf jeden Fall allzeit einen Grund zu lächeln und gute Laune im Büro!

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