Home-Office – kein Freibrief für Faulenzer!

Manche lieben es – andere hassen es: von zu Hause aus zu arbeiten. Der Trend geht immer stärker dahin, das Büro in die eigene Wohnung zu verlegen. Unternehmen profitieren von einem geringeren Platzbedarf und durch Einsparungen bei der Infrastruktur – Arbeitnehmer von höherer Flexibilität und Zeitersparnis durch Wegfall der Fahrzeiten, was zudem noch die Umwelt schont. Damit das Arbeiten im Home-Office auch reibungslos funktioniert, hat AXA ein paar Tipps für dich.




Die Voraussetzungen und das Umfeld müssen stimmen

Zu Hause am Küchentisch, mit herumtollenden Kindern und einem laufenden Fernseher zu arbeiten, wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Es ist also wichtig, dass du einen abgetrennten Arbeitsbereich – am besten ein richtiges Arbeitszimmer – hast, wo du ungestört bist. Grundvoraussetzung ist ebenso eine schnelle Internetverbindung und natürlich das Telefon, denn du solltest für alle ganz normal erreichbar sein. Die Kosten für Telefon und Arbeitsmittel (Laptop, Drucker etc.) sollten im Vorfeld mit dem Arbeitgeber geregelt sein.


Setze dir klare Regeln im Tagesablauf

Auch zu Hause solltest du dir bestimmte Arbeits- und Pausenzeiten vorschreiben – sonst kann die Verlockung, sich ablenken zu lassen, zu groß werden und die Produktivität darunter leiden. Hilfreich ist – damit du auch zu Hause das Gefühl hast, auch wirklich zu arbeiten – wenn du dich nicht im Jogginganzug oder Pyjama vor den Rechner setzt, sondern dich in der Früh anziehst, wie wenn du zur Arbeit gehen würdest. Noch etwas ist wichtig: Wenn am Abend der Rechner aus ist, dann ist dein Arbeitstag auch wirklich vorüber. Du solltest auch zu Hause nicht mehr (aber auch nicht weniger) Zeit mit Arbeit verbringen als im Büro. Solltest du mit deinem Job an keine Bürozeiten gebunden sein, kannst du arbeiten, wann deine Leistungsfähigkeit am größten ist – bei manchen ist das am Morgen, bei anderen in der Nacht...


Sogar Studien belegen es: Home-Office wirkt produktivitätssteigernd

Wissenschaftler der Universität Stanford erstellten eine Studie über die Zufriedenheit im Job bei Angestellten, die von zu Hause arbeiten, und kamen nach neun Monaten zu folgenden Ergebnissen: Die Mitarbeiter im Home-Office konnten ihre Leistung gegenüber ihrer Arbeit im Büro um 13 Prozent steigern und schafften in kürzerer Zeit ein höheres Arbeitspensum. Sie arbeiteten mehr Stunden, weil sie kürzere Pausen einlegten und weniger krank waren. Generell war die Arbeitszufriedenheit bei den Home-Office-Mitarbeitern höher als zuvor. Die ganze Studie kannst du hier herunterladen.

Ein kleiner, eventuell negativer Punkt an der Heimarbeit könnte sein, dass die Möglichkeiten eingeschränkt sind, andere Menschen und Kollegen zu treffen, sich mit ihnen zu unterhalten und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Damit dir also nicht die Decke auf den Kopf fällt, ist es wichtig, dass du auch mal aus der Wohnung raus gehst und deine sozialen Kontakte pflegst.

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