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Selbstmarketing!

Denn ohne geht es nicht

Fakt ist: In Deutschland leben wir in einer Leistungsgesellschaft. Das muss nicht immer bedeuten, dass eine Top-Leistung im Beruf vom Chef entsprechend honoriert wird. Die größte Leistung kann auch darin bestehen, den eigenen Wert für das Unternehmen richtig zu betonen. Das magische Wort lautet Selbstmarketing – nicht zu verwechseln mit Selbstüberschätzung!

Überzeug den Chef mit deinem makellosen Auftritt

Beim systematischen und bewussten Selbstmarketing am Arbeitsplatz geht es keinesfalls um Prahlerei. Die wäre unvereinbar mit einem makellosen Auftritt, der zwingend zum Ego-Marketing gehört. Vielmehr sind angesehene Ratgeber für krisensichere Jobs der Ansicht, dass der Chef der wichtigste Kunde des Angestellten ist. Deshalb sollte man den Chef davon überzeugen, dass es keinen Besseren für die jeweilige Stelle gibt – und dabei nichts dem Zufall überlassen.

Den Blick auf sich lenken ​

Ein erfolgreicher Unternehmer kennt das Prinzip: Trommeln gehört zum Geschäft. Wichtig ist, beim Eigenlob nicht das Fingerspitzengefühl vermissen zu lassen. Also bitte nicht so hemmungslos trommeln wie das Tier aus der Muppet Show! Erst reflektieren, was das Jobprofil von einem verlangt – und wie man ihm den persönlichen Stempel aufdrücken kann. Dann das »Ich als Marke« etablieren, um dem Chef klarzumachen: »Das beste Produkt aus deinem Haus bin ich!«

Du denkst, dein Chef sollte anhand der Ausbildungsnachweise und täglichen Leistung sehen, wie qualifiziert und unverzichtbar du bist? Nun, Fachkompetenz und Zuverlässigkeit werden mit der gleichen Selbstverständlichkeit verlangt, mit der man Schuhe anzieht, bevor man auf die Straße geht. Sie sind aber längst nicht das A und O einer erfolgreichen Karriere. Stattdessen sieht es so aus:

Das A und O des beruflichen Erfolgs ​

Das A: Die richtige Selbstvermarktung fängt bei der Bewerbung an. Ohne die kann man seine Fachkompetenz gar nicht ausspielen. Auf dem Arbeitsmarkt werden Persönlichkeit und Eigenverantwortung, Flexibilität und Kreativität groß geschrieben. Warum sollten sie in einer Bewerbung als Kleingedrucktes erscheinen? Schließlich sind diese Fähigkeiten auch die Schlüssel zu einem erfüllenden Joballtag. Wer sich am Arbeitsplatz selbst verwirklichen will, darf sein Licht nicht unter den Scheffel stellen. Die Kunst einer zielführenden Bewerbung besteht darin, ein umfassendes Bild der eigenen Persönlichkeit zu liefern.

Und das O: Die richtige Selbstvermarktung hört nie auf. Im Berufsleben sollten wir uns andauernd vor Augen führen, dass wir uns immer wieder neu beweisen müssen. Heißt: Tue Gutes und sprich darüber, ohne deinen Vorgesetzten auf die Nerven zu gehen!

Bescheiden, aber bestimmt ​

Genau darin liegt für viele aber ein Problem. Wer von den Eltern zu Bescheidenheit, Fleiß und Loyalität erzogen worden, ist eher gehemmt, für sich und seine Qualitäten zu werben. Besonders Frauen fällt es oft schwer, selbstbewusst aufzutreten, ohne ihren männlichen Kollegen dabei auf den Schlips zu treten.

Niemand sollte versuchen, seine positiven Eigenschaften im Berufsleben über Bord zu werfen. Dennoch ist ein sichtbarer Kurswechsel angebracht. Die Zeiten haben sich geändert, nicht nur was Geschlechterfragen angeht. Auch Vorgesetzte arbeiten heutzutage umfassende To-Do-Listen ab. Um ihnen das Multitasking zu erleichtern, muss man im Job verstärkt selbst Verantwortung übernehmen – und das auch zeigen.

Die Quintessenz heißt also: Sei feinfühlig, aber bestimmt, sonst merkt es keiner. Es kann nicht schaden, sich eine Agenda des systematischen Selbstmarketings mit ein paar Post-Its über dem Bett vorm Einschlafen in Erinnerung zu rufen: Angefangen bei der Selbstreflexion, über die ständige Leistungsbereitschaft und die Pflege des Verhältnisses zum Chef bis zur Wahrung des guten Rufs gibt es viele Dinge zu beachten.

Die »Marke Ich« sollte in allen Bereichen Maßstäbe setzen, Kommunikation und Teamfähigkeit dabei aber nie zu kurz kommen.Dabei ist es durchaus eine Überlegung wert, ein Marketingkonzept für sich selbst zu erstellen. Werde dir bewusst über deine Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Dies kann dir dabei helfen, deine Ziele zu formulieren, deine Schwächen zu Stärken zu machen und etwaige Risiken zu erkennen.

AXA startklar! sagt dazu: Wow! Das hört sich alles ziemlich taff an! Sich ununterbrochen selbst als Marke zu etablieren ohne anzugeben. Gleichzeitig teamfähig zu bleiben, alle seine Aufgaben gut erledigen und dabei auch noch seinen Ausgleich neben der Arbeit im Gleichgewicht halten. Logisch, dass man an der ein oder anderen Stelle mal aneckt. Doch das gehört dazu und ist kein Grund, sofort den Kopf hängen zu lassen. Wenn du für dich den richtigen Mittelweg findest, dann macht es Spaß und bringt dich weiter! AXA startklar! wünscht dir, dass du nicht lange suchen musst.

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