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Design Thinking

Denken ohne Grenzen

Ach ja, ein Art Director oder Autor hat es gut: Ein bisschen herumspinnen, ein paar Notizen machen, das Chaos zusammensetzen und fertig ist das Meisterwerk. Könnte man denken – Doch ganz so einfach ist es nicht.

Kopfüber ins Chaos
 

Die Orga, den Plan, ein "das war schon immer so" und auch gelernte Prozesse bewusst außen vor gelassen, haben Unternehmen sich von Kreativen inspirieren lassen und abgeschaut, wie neue Ideen entstehen. Unter dem Namen Design Thinking zieht jetzt eine neue Arbeitstechnik in die Büros ein, die richtig Laune macht.

Schlechte Ideen gibt es nicht!

Eine Design-Thinking-Gruppe darf zunächst richtig auf die Pauke hauen: Die Ideen sollen sprudeln. Nicht nachdenken, einfach sagen. Mehr ist mehr. Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit spielen in diesem Stadium noch keine Rolle. Alles wird gesammelt, alles an die Wand gepinnt. Wer will, kann auf Ideen anderer aufbauen. Wenn diese Phase ein hohes Tempo hat – umso besser. Das ist ein Zeichen, dass alle entspannt sind und nicht mit der Schere im Kopf an die Sache herangehen.

Denn – und das ist wichtig – Einfälle werden noch nicht bewertet. Augen verdrehen und den Kollegen auslachen ist verboten. Wer kreativ sein will, muss sich sicher fühlen und frei von Beurteilung. Wenn die Gruppe das Ziel aus den Augen verliert, ist es der Job eines Moderators, sie sachte auf den gemeinsamen Fokus zurückzuführen.

Denken ohne Grenzen

Lässt sich ein neues Kühlsystem für den Kühlschrank, eine Befestigung für die Helmkamera oder etwas, das so abstrakt ist wie eine neue Prozesskette im Kundendienst, entwickeln wie ein Drehbuch? Im Prinzip ja. Denn Kreativität ist immer eine Mischung aus Ideen und Technik, besteht immer aus einer unvoreingenommenen Herangehensweise und professioneller Umsetzung. Echte Kreativität scheitert im Arbeitsalltag oft daran, dass nur Experten nach Lösungen für Probleme suchen und schräge Einfälle von Außenstehenden oft mit Geringschätzung abgestraft werden.

Dabei ist es gerade der unverstellte Blick des Außenseiters, der manchmal die richtige Idee hervorbringt. Design Thinking macht es besser: Hier ist es stets ein interdisziplinäres Team, das aus verschiedenen Berufsgruppen und Charaktertypen besteht und sich gemeinsam Gedanken macht. Indem jeder aus einem anderen Blickwinkel auf das Problem guckt, entsteht eine Lösung, die Alte und Junge, Männer und Frauen, Kunden im In- wie Ausland zufriedenstellt. Rücksicht auf schicke Titel und Funktionen haben in so einem Team nichts verloren. Jede Idee ist wertvoll. Egal, vom wem sie kommt.

Trial & Error? Unbedingt!

Einen Projektraum, in dem sich Design Thinker austoben, erkennt man daran, dass es dort aussieht wie in einem Kinderzimmer: Stifte, Papier, Pappe, Scheren, Knetmasse, Legosteine – all das ist hier vorrätig. Das Bastelzeug dient dazu, Prototypen zu bauen und die gemeinsame Erfindung damit vorstellbar zu machen. Was man in die Hand nehmen, drehen oder kippen kann, ist schon fast Realität. Trotzdem sollte jeder bis dahin zu jedem Zeitpunkt bereit sein, sich von seiner Lieblingsidee zu verabschieden. Was in einer Abstimmung durchfällt, ist Geschichte. Denn Irrtümer sind bei Design Thinking nicht nur erlaubt. Sie sind ausdrücklich erwünscht.

Verstehen, beobachten, testen

Bei allem Spaß, den diese Vorgehensweise bereitet – im Zentrum steht immer der Nutzen der Innovation. Die Entwickler verlassen sich bei Design Thinking weniger auf Marktforschungsergebnisse, sondern begegnen Kunden und Anwendern ganz real. Indem sie ausschwärmen und den Kunden kennenlernen, ihn befragen, sich erzählen lassen, was er sich von einem Produkt oder einer Dienstleistung erhofft und ihn in seinem Alltag begleiten, lernen sie seine Bedürfnisse kennen und können sich maßgeschneiderte Lösungen ausdenken. Der Kunde ist es auch, der Protortypen testet und Feedback dazu abgibt. Gibt er grünes Licht, geht das Ding demnächst vielleicht schon in Serie. Fällt es durch, beginnt der kreative Prozess von vorne.

Übrigens: Das funktioniert wirklich – Auch bei AXA

Sogar wir, als Unternehmen einer vermeintlich unkreativen Branche, bedienen uns dieser innovativen Methode. So haben wir eine eigene Abteilung gegründet, die sich ausschließlich der Design Thinking Methode bedient, um Kundenwünsche umzusetzen. Raus kommen dabei allerhand verrückte Ideen – viele werden verworfen, andere weitergesponnen und am Ende stehen Kundenerlebnisse, die an alles andere denken lassen, als an ein unkreatives Unternehmen.

Eins dieser Erlebnisse ist smartPARKING. Eine Chipkarte mit intelligentem Sensor, die bewirkt, dass sich Parkhausschranken automatisch beim Rein- und Rausfahren öffnen. So ersparen sich unsere Kunden sowohl das Parkticketziehen, als auch das Schlangestehen am Parkhausautomaten. Die Abrechnung der Parkgebühren passiert automatisch im Hintergrund. Getestet wird das Projekt in Düsseldorf und weitere Informationen gibt es hier: https://axa-smartparking.evopark.de/

Nach langem Brainstorming hängen noch weitere kreative Ideen in der Pipeline, die bald verkündet werden dürfen. Wir freuen uns schon drauf!

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