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Ich und mein innerer Schweinehund

Best friends for life

Tiere spielen für Menschen eine große Rolle. Manche Leute haben einen Vogel, die meisten haben mal einen Kater – und jeder kennt den inneren Schweinehund. Er taucht auf, wenn eine Absicht in die Tat umgesetzt werden soll. 

Gestatten, mein Name ist Schweinehund

Der innere Schweinehund flüstert uns morgens im Bett zu: »Du musst nicht sofort aufstehen, mach die Augen ruhig noch mal fünf Minuten zu!« Und er ist es auch, der diesen Ratschlag fünf Minuten später wiederholt. Eigentlich möchten wir ihm die Meinung geigen – stattdessen tricksen wir ihn lieber aus, indem wir zum Beispiel den Wecker einfach ein paar Minuten vorstellen. Verrückt, aber bei manchen durchaus wirksam: Motivationstrainer raten dazu, dem inneren Schweinehund einen Namen zu geben und ihn direkt anzusprechen.

Unlust, Trägheit und Faulheit

Okay. Das mit dem Namen ist nicht jedermanns Sache. Es gibt effizientere Tricks, den inneren Schweinehund zu überwinden. Und das ist auch gut so. Um sich fit für den Job zu halten und Stress abzubauen, sollte man nämlich regelmäßig Sport treiben. Dann ist man auch nicht neidisch auf den Sixpack und die strammen Waden des Nachbarn. Problem: Auf das Wörtchen Sport ist der innere Schweinehund ganz besonders stark konditioniert. Kaum fasst man den Plan, an die frische Luft oder ins Fitnessstudio zu gehen, machen sich Unlust und Trägheit, ja Faulheit bemerkbar. Immer dasselbe: Plötzlich ist uns jede Ausrede recht, um die Sportsachen im Schrank zu lassen. Einmal bekommt das schlechte Wetter die Schuld, dann eine Lieblingssendung im Fernsehen. Dabei entgeht dem Sportmuffel, der vor dem inneren Schweinehund kapituliert, die Belohnung des Gehirns durch eine Portion Dopamin. Die Folgen sind mangelnde Fitness – und auf Dauer auch Frust über die eigene Unzulänglichkeit.

Ruhig mal ausruhen

Der erste Trick, den inneren Schweinehund zu überwinden: Ein intensiver Blick in den Spiegel. Verbunden mit der Frage: »Welche Sportart könnte das geeignete Hobby für mich sein?« Es wäre ja möglich, dass man den inneren Schweinehund mit Fehleinschätzungen unnötig provoziert. Wer sich für den Gang ins Fitnessstudio nicht motivieren kann, sollte es mit einer Team-Sportart versuchen. Oder etwas Neues ausprobieren, zum Beispiel einen Trendsport wie Kitesurfen. Allerdings eine klare Herausforderung für uns: Wenn der Körper nach einer Pause verlangt, darf man die Warnsignale nicht mit dem Gemaule des inneren Schweinehunds verwechseln. Mitunter kann eine Runde Nichtstun die beste Methode der Regeneration von den Anstrengungen des beruflichen und privaten Alltags sein.

Top 5 aus der Trickkiste​

Aber irgendwann kommt der Punkt, an man sich fragen muss: »Lebe ich noch?« Dann ist ein tieferer Griff in die Trickkiste nötig. Unsere Top 5 der Tricks, die dem inneren Schweinehund das Maul stopfen:

  • Jede Art von Anstrengung soll sich am besten sofort lohnen. Wie wäre es also, nach erbrachter Leistung eine kleine Shopping-Tour zu absolvieren? 
  • Der Körper dankt es uns, wenn zum Beispiel der Rücken nach dem Sport weniger schmerzt. Danken wir doch dem Körper dafür, dass mit seiner verbesserten Haltung auch unser Selbstbewusstsein steigt.
  • Geteilte Freude ist doppelte Freude. Lasst uns unseren Freunden erzählen, was wir geleistet haben. Dafür gibt es diverse Apps, mit denen wir mühelos unsere abgerissenen Kilometer auf FB teilen können.
  • Bekanntlich hilft es, bei einer anstrengenden Tätigkeit zu singen. Warum ziehen wir nicht Kopfhörer auf und summen beim Workout unsere Lieblingssongs vor uns hin? Super! Dann hören wir auch nicht, wenn sich andere über unser Gesumme beschweren ;)
  • Hochfliegende Ambitionen machen miese Laune, wenn man ihnen nicht nachkommt. Ab heute stecken wir uns kleinere, realistische Ziele, die wir jeden Tag erfüllen können und freuen uns über Erfolg.

Das beste Mittel

Gute Tricks. Der innere Schweinehund ist allerdings auch ein zäher Hund. Davon zeugen zahlreiche Tutorials auf YouTube, die zeigen sollen, wie man ihn besiegt. (Viele von ihnen sind übrigens echt sehenswert) Aber sobald man den inneren Schweinehund beim Sport überlistet hat, stellt er sich womöglich einem anderen Vorhaben in den Weg.

Nur ein Beispiel: Für die Karriere ist es förderlich, sich weiterzubilden. Der innere Schweinehund meint aber, dass wir nach Feierabend besser die Füße hochlegen sollten, auch wenn wir mit der momentanen Jobsituation nicht mehr zufrieden sind. In solchen Momenten empfehlen wir, einfach daran zurückzudenken, wie man sich als Kind überwunden hat, das erste Mal ins Wasser zu springen – oder einen Liebesbrief zu schreiben. Denn es gibt etwas, das der innere Schweinehund gar nicht mag, und das ist Mut. Der macht ihn ganz zahm.

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