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So geht Do-it-yourself heute.

Wir können alles machen, was sollen wir machen?

Schon mal gehabt? Ihr seid zu Besuch bei Freunden und entdeckt dieses tolle Möbelstück, das clevere Gadget oder diesen unfassbar tollen Rock und fragt ganz selbstverständlich, wo man sowas her bekommt. Die verblüffendste Antwort auf diese Frage lautet immer noch: „Das habe ich selbst gemacht.”

Egal, was man darauf erwidern möchte, es schießt einem sofort nur ein Wort in den Kopf: RESPEKT! Dieses Szenario ist heutzutage keine Seltenheit, denn mehr und mehr Leute haben keine Lust mehr auf Massenware und werden selbst kreativ. Das macht nicht nur Spaß, sondern man bekommt jede Menge Lob und kann zu Recht stolz auf seine Werke sein.

Doch woher kommt diese neue Kreativität? Sicherlich ist ein Grund, dass immer mehr Leute das Besondere suchen – etwas, das sonst niemand hat. Man kann sich etwas nach eigenen Vorstellungen herstellen lassen – Custom Made – oder eben selbst aktiv werden. Auch wenn ihr vielleicht noch nicht viel Erfahrung habt, solltet ihr es einfach mal mit simplen Projekten probieren.

Ein weiterer Aspekt ist auf jeden Fall der eigene Geldbeutel. Viele können es sich einfach nicht leisten, ständig etwas Neues zu kaufen und beginnen so, alte und ausgemusterte Sachen aufzuwerten. Dieses Phänomen ist allgemein unter dem Begriff „Upcycling” bekannt und absolut Trend. Für manche ist es sogar ein Statement gegen die Konsum- und Wegwerfgesellschaft geworden.

Immer mehr Leute haben sogar begonnen, mit Upcycling ihr Leben zu finanzieren und suchen Flohmärkte oder den Sperrmüll nach verborgenen Schätzen ab, die man weiterverarbeiten könnte. Angeboten werden die Eigenkreationen dann entweder im Internet oder bei den zahlreichen Handmade-Märkten, die fast jedes Wochenende in deutschen Großstädten organisiert werden. Schaut euch diese Märkte doch mal an, denn da wimmelt es nur so vor Ideen und Inspiration. Man bekommt sofort Lust selbst loszulegen.

Kann man eigentlich alles selbst machen?

Prinzipiell kann man fast sagen: Ja. Die eigene Vorstellungskraft ist das Limit und so stellen sogar immer mehr Leute Dinge für den täglichen Gebrauch selbst her. Shampoo, Deodorant, Lippenbalsam, Waschmittel, Feuchttücher oder sogar Zahnpasta – wenn man selber weiß, was drin ist, verzichtet man gerne auf schwammige Inhaltsangaben der Großkonzerne. Die Herstellung ist meist leichter als man denkt und man kann aus einfachsten Zutaten wie Honig, Ei oder Kräutern so einiges zaubern. 

Das eingesparte Geld macht auf das Jahr hochgerechnet einen beachtlichen Unterschied, was den Spaß am Selbermachen noch verstärkt. Im Internet findet ihr zahlreiche Anleitungen für Produkte jeglicher Art. Schaut euch mal um und probiert es selbst aus.

Möbel: Gute Ideen weitergedacht.

Kaum eine Studentenwohnung ohne Einrichtung des gelb-blauen Möbelhauses aus Schweden. Kein Wunder, bekommt man doch wirklich alles dort, was man für die eigene Wohnung braucht. Der Nachteil: fast jede Wohnung sieht gleich aus. Das hat einige Leute auf die kluge Idee gebracht, IKEA-Möbel als Basis für ihr ganz eigenes Upcycling zu verwenden und diese unter dem Namen Ikea-Hackers im Netz zu verbreiten.

Die Sammlung auf der Website ikeahackers.net ist absolut atemberaubend und man findet auf jeder Seite neue Inspirationen für Teile, die man schon seit Jahren benutzt und eigentlich nie wirklich mochte. So wird aus einem Klapptisch und wenigen Materialien ein platzsparender Bügeltisch fürs Badezimmer oder aus zwei übereinander gebauten Kinderbetten ein Spiel- und Schlafparadies. Für jeden Bereich des Wohnens findet ihr massig Ideen und Inspiration zum Staunen und selbst probieren.

Share what you make.

Mal angenommen, ihr habt nun angefangen Dinge selbst zu machen und seid schon sehr zufrieden mit euren Werken – wie erfährt die Welt von eurem Talent? Postings bei Facebook und Instagram, klar. Aber, wer die richtigen Leute erreichen will, der kann seine Arbeit mit Gleichgesinnten auf instructables.com teilen, einer Community für Upcycling und Life-Hacks jeder Art. Hier bekommt man wirklich alles, was das Leben leichter und schöner macht und kann sich und seine Kreativität mit anderen vergleichen. Das Gute: neben potentiellem Lob bekommt man erneut unfassbar viele neue Ideen frei Haus geliefert. Das ist der Vorteil einer starken Community.

Ihr seht, man kann so einiges selbst machen und sein Leben dadurch nicht nur verschönern sondern tatsächlich verändern. Ein Blick über den eigenen Tellerrand hat selten geschadet, denn die Inspiration ist überall und wartet nur darauf von euch entdeckt zu werden. Also los, versucht euch als kreative Geister und habt viel Spaß beim Ausprobieren.

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