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Work-Life Challenge

Balance war gestern

Die Arbeitswelt fordert immer mehr Leistung von uns. Unser digitales Know-how und die uns zur Verfügung stehende Technik machen uns zu fleißigen Bienchen, die jederzeit und überall einsatzbereit sind für eine tadellose Jobperformance. Arbeitswelt 4.0 ist das Schlagwort und neben sagenhaften Möglichkeiten taucht auch die Frage auf: Wie kriegt man das alles auf die Reihe?

Von fleißigen Bienen

Unsere Smartwatch sagt uns unmissverständlich, dass wir wieder mal ein paar Bahnen schwimmen sollten. Wir waren nicht so sportlich in letzter Zeit... Die Smartwatch der nächsten Generation wird uns ermöglichen, an einer Telko teilzunehmen, während wir an unserem Kraulstil feilen. Aber ist das noch Sport? Ist das Arbeit? Und ist das gesund?

Früher war alles …. auch nicht besser

Opas Wintermärchen: „Zu meiner Zeit ging ich in der Woche von acht bis vier arbeiten, trank freitags ein Feierabendbierchen mit den Freunden. Samstag besuchten wir mit Oma und deinem Papa die Tiere im Zoo und sonntags spielte ich mit den Jungs Fußball auf dem Bolzplatz.“ 

Das klingt toll und machbar, entspricht aber wohl nicht mehr ganz dem Zeitgeist.
Heute bietet unsere Timeline in den sozialen Netzwerken eine wohlige Rundumversorgung endloser Möglichkeiten. Emil lädt zum joggen ein, Linda hat ein Coldplay-Ticket übrig, im Kino läuft Deadpool an, Zoe ist in der Stadt und will was erleben. Nicht schlecht für einen verregneten Donnerstag. Der Chef tritt ein und erinnert an die Abgabe. Auch gut, das erleichtert die Entscheidung.

Ich digital – mein Kosmos to go

Wir haben alle Freiheiten und die dürfen wir auch nutzen. Effizienz und Innovation sind die modernen Credos, und die Devices, die wir nutzen, machen uns zudem noch extrem flexibel. Das wissen Arbeitgeber zu schätzen und ermöglichen individuelle Arbeitszeiten, Home Office, BYOD (Bring Your Own Device) und die Regelung privater Angelegenheiten während der Arbeitszeit. Unsere digitalen Skills sind nicht von Pappe und was selbstverständlich erscheint, hebt uns von älteren Kollegen ab. Kollegen, die nicht als „Digital Natives“ in eine Arbeitswelt geboren wurden, die alle Lebensbereiche verknüpft. Raum und Arbeitszeit treten außer Kraft und so erschaffen sich die omnipräsenten Performer der Arbeitswelt 4.0 selbst.

„Naja“ wird der ein oder andere sagen. Als Mechatroniker ist man schon an die Werkstatt und Geschäftszeiten gebunden und frag doch mal Siri, ob sie deine Zündkerze für dich wechselt. Das ist wohl richtig, dennoch ist es möglich (und gar nicht so unüblich), dass der Meister in der Freizeit mit Zittern in der Stimme anruft und mal eben das Wochenende zerlegt, mit seiner flehenden Bitte nach Extraschichten. Die kann man ablehnen, aber nicht ignorieren. Solche Anfragen kommen im Kontext gelöster Freizeitgestaltung oder inniger Zweisamkeit genauso gut an wie eine  Autobahnvollsperrung. 

Alles im Fluss

Die Kunst besteht nicht mehr in der Balance zwischen Arbeit und Freizeit, sondern darin, alle Bereiche im Fluss zu halten. Work-Life-Blending heißt das Zauberwort. Die Bereiche Job, Familie, Freunde und Freizeit verschmelzen zunehmend und glücklich wird, wer keinen davon vernachlässigt. Mama hat sich daran gewöhnt, dass sich sonntags neben dem Kuchenteller das Smartphone unruhig schüttelt. Wird eigentlich noch irgendjemand abgemahnt, wenn er während der Arbeitszeit in Facebook rumturnt? Die Arbeitswelt honoriert dieses Lebenskonzept mit Flexibilität, attraktiven Freiheiten und hoffentlich gutem Geld. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen der Machbarkeit. Nicht jeder begegnet einem ausufernden Work-Load mit Gelassenheit. Die Fähigkeit, auf allen Hochzeiten zu tanzen heißt noch lange nicht, dass wir gute Tänzer sind. Freud sagte: „Unausgeglichenheit ist der Motor für Kreativität und Engagement“. Das ist Musik in den Ohren der Chefs, jedoch Hohn und Spott in den Ohren eines übernächtigten Trainees, der gerade die hundert Stunden Woche geknackt hat. 

Lerche oder Eule?

Mit dem Trend zur Individualisierung in der Arbeitswelt steigt auch die Eigenverantwortung. Zunächst ist klar: Der Job muss gemacht werden, egal wie, wann oder wo. Darüber hinaus ist es aber ganz hilfreich, seine eigenen Stärken zu nutzen und sich auch die kleinen Schwächen einzugestehen. Selbsterkenntnis und Selbstkenntnis sind gefragt für eine gute Balance und ein intaktes Work-Life-Blending. Da gibt es zum Beispiel die verschiedenen Chronotypen. Frühaufsteher und Nachtmenschen. Lerchen und Eulen. Die einen tänzeln ab fünf Uhr morgens wie ein Tiger im Käfig durch die Wohnung, die anderen drehen nachts auf. Die eigenen Kapitale liegen brach, wenn man seine tägliche Topform nicht nutzt und man verbrennt eher ein Kapital als Kalorien, wenn man meint, den täglichen Tiefpunkt für's Fitnessstudio zu nutzen. Essen ist wichtig, Schlaf auch, Lachen soll gesund sein. Sport hält fit und wer fit ist, kann länger feiern. Freunde nehmen Sorgen, die Eltern gerne auch mal die Wäsche. Und gearbeitet wird auch zwischendurch. Klar.  

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