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Auslandssemester

Gut geplant ist halb verreist

Ein Studium assoziiert man selten mit dem Begriff Abenteuer. Eine Reise dagegen wird schon eher als abenteuerlich aufgefasst. Natürlich sind wir nicht mehr mit Kutschen unterwegs, die Menschheit ist im 21. Jahrhundert eng zusammengerückt. Man hat das Gefühl, jederzeit zum Shoppen nach Barcelona oder London fliegen zu können.

Reisen bildet

Eine Binsenweisheit, die Sitzfleisch beim Lernen und Flexibilität im Lifestyle verbindet, hat sich allerdings etabliert: Reisen bildet. Aufgrund notwendiger Organisationstalente der Reisenden, meist verbunden mit ihrem Wunsch nach einem erweiterten Horizont, darf man das ruhig konkretisieren: Reisen bildet die Persönlichkeit. Das gilt besonders dann, wenn man nicht als Tourist, sondern als Student unterwegs ist.

Alleinstellungsmerkmal

Auslandssemester erfreuen sich seit Jahren steigender Beliebtheit. Klingt ja auch verlockend: Nach dem vierten Semester ein bisschen Couch Surfing, um eine andere Kultur kennenzulernen – oder mit einem Pernod auf dem Tisch und dem Studienmaterial vor der Nase auf den Boulevards von Paris abhängen. Studium gleich Chillen? Naja, wenn das Wörtchen »wenn« nicht Teil der Studienordnung wär … In der Tat ist es aber so, dass Auslandssemester Abwechslung versprechen – und außerdem von potenziellen Arbeitgebern gerne in einer Bewerbung gesehen werden. Solche Ausbildungswege haben das Zeug zum Alleinstellungsmerkmal in der Biografie.

Den Studenten bieten sich derart viele Möglichkeiten, in die Ferne zu schweifen, dass allein die Kombination von Studiengang und Land, Dauer und Zeitpunkt im Rahmen des Studiums viel Individuelles über sie aussagt. Das heißt für die Reiselustigen im Umkehrschluss, dass sie sich frühzeitig und gründlich Gedanken über die Art des Studiums im Ausland machen sollten. Die perfekte Vorbereitung eines Auslandssemesters gehört während der Unizeit zu jenen Prüfungen, die starken Praxisbezug aufweisen.

Vorbereitung im Internet​

Das Internet kann eine große Rolle bei der Vorbereitung eines Auslandssemesters spielen. Zum einen lassen sich auf den Seiten der hiesigen und ausländischen Universitäten viele Infos sammeln. So kommen eine Reihe von Stipendien in Betracht – am bekanntesten ist wohl das ERASMUS-Programm. Wichtige Anlaufstelle in Sachen finanzieller Support und logistische Hard Facts ist der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD), die weltweit größte Förderorganisation für den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern.

Daneben gibt die Internetrecherche Aufschluss über die Erfahrungen anderer Studenten. Viele haben ihre Eindrücke in Blogs und Foren dokumentiert. Wer die grundsätzlichen Fragen beantwortet hat, bei denen die Finanzierung an erster Stelle steht, sollte sich das Vergnügen gönnen, in die lehrreichen Berichte der Auslandsemester-Abenteurer einzutauchen.

​​Erkundigungen einholen

In diesen Erzählungen erfährt man unter anderem, wie es ist, wenn man während des Aufenthalts in einer Wohngemeinschaft mit Einheimischen lebt und dort auf Leute trifft, die in keinem Schulbuch stehen. Auch was die spezifischen Problematiken in verschiedenen europäischen Ländern oder Zielen in Übersee angeht, bieten solche Reportagen nützliche Einblicke. Sharing is caring.

Die Unis informieren natürlich auch persönlich: So gut wie jede deutsche Hochschule verfügt über ein Akademisches Auslandsamt. Dort kann man sich mit den Basics versorgen und daraufhin einen Katalog mit wichtigen Fragen zum geplanten Auslandsemester abarbeiten. Der Katalog sollte nicht weniger als dreißig Punkte umfassen, wenn man es ernst meint. Wer unabhängiger von Institutionen im Ausland studieren möchte, kann dies als sogenannter Free Mover tun.

Zum Schluss

Allen sei mit auf den Weg gegeben, am besten gut ein Jahr vor dem anvisierten Trip mit den Vorbereitungen zu beginnen. Und auch neben dem Studium das Lernen nie zu vergessen. Gerade in einer Zeit, in der verstärkt von Grenzen und Festungen die Rede ist, sollte man sich vergegenwärtigen, dass Wissen Macht ist – und diese Macht jeden Abenteuerlustigen und Wissbegierigen ganz nebenbei dazu in die Lage versetzt, Grenzen zu überwinden. Das ist doch mal ein Plan.

Schon gewusst? Unser internationales Trainee-Programm bietet hier Kandidaten auch die Möglichkeit zu unserem Graduate Camp in Paris zu fahren bzw. Auslandaufenthalte in anderen AXA Einheiten zu integrieren. Weitere Informationen findest Du auf den Seiten des Global Graduate Program.

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