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Ausziehen? Umziehen? Neue Stadt?

Die besten Tipps für deine erste Wohnung!

Eine der aufregendsten Zeiten steht dir bevor: Du ziehst von Zuhause aus und beginnst dein eigenes Leben! Nun, bevor du loslegst, hol dir einen großen Zettel und einen Stift.

Was will ich überhaupt?

Jetzt mach dir eine Liste und schreib auf, wie du wohnen möchtest: In einer WG, einem Studentenwohnheim, einer eigenen Wohnung? Wie groß muss dein künftiges Zimmer oder das Appartement sein? Hell und ruhig? Günstig? In welchem Stadtteil möchtest du leben und was ist dir an der Umgebung besonders wichtig (Grünflächen, Supermarkt, Kneipen, Nähe zum Bahnhof oder zur Arbeit...)? 

Dann kommen die Fakten: Rechne zusammen, wieviel Geld du monatlich insgesamt zur Verfügung hast. Erster Tipp: Deine Wohnung sollte dich nicht mehr als ein Drittel davon kosten! So, und wie kommst du nun möglichst schnell und unkompliziert in die eigenen vier Wände?

Die Wohnungssuche

Das Schwierigste: Eine Wohnung finden!

Je beliebter die Stadt, desto teurer sind oft die Wohnungen. Und umso rarer. Hier helfen dir Immobilienportale wie z. Bsp. www.wg-gesucht.de, Aushänge an der Uni, in Supermärkten oder am Ausbildungsplatz, soziale Netzwerke und eventuell auch dein Ausbilder/Arbeitgeber. In manchen Unternehmen kannst du für die Wohnungssuche auch das Intranet nutzen. Unbedingt solltest du deine Suche im Familien-, Bekannten- und Freundeskreis streuen. Hilfreich ist auch das klassische Stöbern in Zeitungsannoncen.

Tipp: Fang unbedingt rechtzeitig zu suchen an. Zwei Monate solltest du dafür mindestens einplanen. Ein guter Zeitpunkt ist übrigens in den Monaten vor dem Semesterwechsel, da ziehen viele junge Leute aus oder um!

Die Besichtigung

Du hast es geschafft, hast eine potentielle Wohnung gefunden und bist zur Wohnungsbesichtigung eingeladen? Dann kämm dir die Haare und zieh etwas Ordentliches an. Denn: Der gute erste Eindruck punktet. Schau, dass der Termin bei Tageslicht und am besten zur Rushhour stattfindet. Und nimm dir eine zweite Person mit, der du vertraust.

Stell dir zu deiner Orientierung einen Übersichtsbogen zusammen mit den wichtigsten Fakten zur Wohnung und Fragen an den Vermieter: Größe? Lage? Keller? Garage? Bodenbelag? Vorhandene Möbel? Einbauten? Küche? Ablöse? Waschmaschinenanschluss in Bad/Küche? Internetanschluss? Kaltmiete/Warmmiete? Zusätzliche Kosten für Wasser, Müllabfuhr, Hausreinigung und Heizung? Wie wird geheizt? Reicht die Abschlagszahlung aus? Energiepass? Einkaufsmöglichkeiten? Und: Wie sind die Nachbarn?!

startklar - Unser Tipp | AXA
Ein potentieller Türöffner – deine Besichtigungsmappe! Meist musst du vor Ort für den Vermieter einen Fragebogen zur Selbstauskunft ausfüllen. Ideal ist es natürlich, wenn du schon eine Art Bewerbungsmappe vorbereitet hast. Darin sollte sein: dein Lebenslauf, eine SCHUFA-Auskunft, deine Einkünfte und, falls du nicht voll selbst für deinen Lebensunterhalt aufkommst, eine Bürgschaft deiner Eltern oder einer entsprechenden anderen Vertrauensperson.

Traumwohnung gefunden - und jetzt?

Der Vertrag

Du hast die Zusage und nun geht es an die Unterzeichnung des Mietvertrags? Dann erst mal langsam: Nimm dir den Vertrag am besten mit nach Hause und lies ihn in Ruhe durch. Lass ihn eventuell gegenlesen oder von anderen prüfen (Eltern, Mieterschutzverein). Achte hier auf möglicherweise auf dich zukommende Mieterhöhungen wie die Staffelmiete, auf Kündigungsfristen, Putz- oder Räumdienste, schau, ob der Vertrag befristet oder unbefristet ist, und guck dir auch die Hausordnung an. Erst wenn du dir sicher bist, dass du alles verstanden hast und alle Punkte ihre Richtigkeit haben, solltest du unterschreiben.

Tipp: Meistens fällt zu Mietbeginn eine Kaution an, die du zur Sicherheit hinterlegen musst. Sie beträgt eine bis drei Monatskaltmieten, die du in der Regel beim Auszug wiederbekommst. Maklercourtage/Maklerprovision darf maximal 2,38 Monatsnettokaltmieten betragen und ab dem 01.06.2015 zahlt sie nur noch der, der den Makler engagiert hat. In der Regel also der Vermieter.

Die Wohnungsübergabe

Jetzt hast du bald deinen Schlüssel in der Hand und die Wohnung ist dein! Doch halt: Vorher gibt es noch die Wohnungsübergabe und dazu gehört das Übergabeprotokoll. Hier werden alle Mängel (Feuchtigkeit, Schimmel, schlecht dichtende Türen, Fenster, sanitäre Anlagen, Kratzer und Macken etc.) vermerkt – und am besten von dir gleich mit Fotos belegt und festgehalten! Zudem werden alle vorhandenen Einbauten und die Zählerstände für Strom, Wasser und Gas notiert. Und natürlich wie viele Schlüssel du ausgehändigt bekommen hast (für Haus, Wohnung, Keller, Briefkasten...). Zum Schluss unterschreiben du und der Vermieter das Protokoll und beide bekommen je eine Kopie.

Tipp: Das Dokument hebst du zusammen mit dem Mietvertrag auf.

Der Umzug

Jetzt organisierst du den Umzug – denn eine leere Wohnung ist noch keine Wohnung. Lege also einen Termin fest und trommle so viele Helfer wie möglich zusammen. Die bekommt man meistens mit Aussicht auf Freibier und Pizza ganz gut motiviert. Dann solltest du rechtzeitig ein passendes Fahrzeug organisieren, z.B. einen Transporter.

Tipp: Fange auch rechtzeitig mit dem Packen an. Nichts ist lästiger als hektisches und unorganisiertes Zusammenräumen am Umzugstag! Viele Umzugsunternehmen bieten übrigens gebrauchte Kartons günstiger an.

Die Einrichtung

Erst mal brauchst du nur das Wichtigste: Bett, Schrank, Tisch, Stühle,  Kühlschrank und Herd. Punkt. Vieles davon kannst du bestimmt von Zuhause mitnehmen. Eine gute Quelle sind Keller und Speicher von Familienangehörigen und Freunden. Der Rest findet sich nach und nach. Günstige Einkaufsmöglichkeiten sind auch Flohmärkte, Internetbörsen, Haushaltsauflösungen und Trödelgeschäfte. Eine weitere Möglichkeit sind auch neue Möbel, die du dir auf Ratenzahlung besorgen kannst.

Tipp: Spannend sind auch Do-It-Yourself-Seiten (DIY) im Internet. Hier findest du eine Menge Ideen und Tipps, wie man alte Dinge wieder aufmöbelt oder ganz simpel selbst gestalten kann.

Tipp: Bei einigen Angeboten (Handyverträge, Computersoftware, Zugkarten, Mietwagen, Girokonto, Versicherungen etc.) gibt es Schüler- oder Studentenermäßigungen, mit denen du Geld sparen kannst. ABER: Hier gibt es auch Mogelpackungen. Prüfe also immer genau, ob die Angebote tatsächlich so günstig sind, wie es zunächst scheint!

Und sonst?

Das war‘s schon? Leider noch nicht ganz. Damit du es dir tatsächlich richtig gemütlich in deinen neuen vier Wänden machen kannst, bringst du möglichst früh noch ein wenig Papierkram auf den Weg. Wir haben dir alles kurz und knapp zusammengetragen:

  • Richte einen Dauerauftrag für die Miete ein!
  • Melde dich an deinem alten Wohnort ab und bei deiner neuen Gemeinde an.
  • Such‘ dir einen Stromanbieter! Tarife vergleichen (im Internet gibt es Vergleichsportale und Tarifrechner) und anmelden.
  • Du brauchst einen Telefon- und Internetanschluss (DSL). Hier solltest du die Angebote/Flatrates genau checken, deine Surf- und Telefonier-Gewohnheiten überdenken und mit einrechnen und rechtzeitig – wenn es irgendwie geht mindestens zwei Monate bevor du einziehst – beantragen!
  • Haftpflicht- und gegebenenfalls Hausratsversicherung nicht vergessen!
  • Der Rundfunkbeitrag will auch bezahlt werden
Jetzt kann‘s aber richtig losgehen! Schnapp dir am besten einen guten Freund, deine liebste Freundin oder gleich die ganze Clique und macht am kommenden Wochenende erst einmal dein neues Quartier unsicher. Schau dir die Cafés und Kneipen in der Umgebung an, die Sportplätze und Sportvereine und macht eine ausgedehnte Sightseeing-Tour durch deine neue Stadt!

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