Studium im Fokus: BWL



Betriebswirtschaftslehre ist das beliebteste Studienfach in Deutschland. Im Wintersemester 2011 lag BWL laut Statistischem Bundesamt mit 185.000 Studierenden wieder auf Platz 1.


Ziel

Führungspositionen im Management deutscher und internationaler Unternehmen


Was kann ich damit werden?

BWLer lernen, wie Unternehmen und Märkte funktionieren. Die Grundlagen eines BWL Studiums sind Finanzen, Marketing, Logistik, Controlling, Personalwesen, Produktionssteuerung, Unternehmensplanung und Vertrieb. Die Inhalte sind breit gefächert, Mathematik, Statistik, Informatik sind obligatorisch, meist auch Rechnungswesen und Rechtswissenschaft. Viele Studiengänge sind auf Branchen, Interessen und neuerdings auch auf „grüne“ Themen, Wirtschafts-Ethik und Nachhaltigkeit spezialisiert.


Wo kann ich studieren?

Betriebswirtschaftslehre (kurz BWL) kann man an Universitäten, Fachhochschulen oder berufsbegleitend an Berufsakademien oder im Fernstudium belegen. Wegen der enormen Nachfrage haben viele Unis und FHs eine Zulassungsbeschränkung, heißt: Numerus Clausus oder Eignungsprüfung eingeführt. Die Unterschiede zwischen den Hochschultypen haben sich mit der Einführung von Bachelor und Master verwischt. Praxiselemente und Projekte nach dem Vorbild amerikanischer Business-Schools gehören fast überall zum Standard, in vielen Studiengängen sind Auslandssemester integriert.


Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

Gutes Englisch ist Voraussetzung für viele Texte und Vorlesungen.. Fremdsprachen erhöhen die Karriere-Chancen: Viele Hochschulen bieten eine Studien-Kombi aus BWL und Sprachen an. Praxis schult Soft-Skills: Die meisten Universitäten raten zu Praktika in den Semesterferien, um wichtige Qualifikationen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit zu erwerben.


Wie sind die Aussichten?

Der schnelle Berufseinstieg kann mit dem Bachelor-Studiengang schon nach sechs bis sieben Semestern klappen. 62 Personalvorstände großer deutscher Unternehmen haben 2012 die „Bachelor Welcome“ Erklärung unterzeichnet, auch international ist der B.A. anerkannt. Wer Kompetenzen vertiefen oder spezialisieren will, hängt ein Master-Studium von meist vier Semestern an. Beliebt ist die Variante, den Master erst nach ein paar Jahren im Job berufsbegleitend zu machen. Oft wird das vom Arbeitgeber unterstützt, indem er sich an den Kosten beteiligt und den nötigen Freiraum gewährt.
Die Einstiegsgehälter von BWL- Absolventen liegen laut Alma Mater-Gehaltsstudie 2012 im Durchschnitt bei 38.000- 43.000 Euro, dabei gilt: je größer das Unternehmen, desto besser die Konditionen. Der Unterschied zwischen Bachelor und Master fällt nur geringfügig ins Gewicht.

Links

www.wiwi-treff.de:
Online-Zeitung mit News zu Studiengängen, vertiefenden Infos zu Studieninhalten und Lernhilfen
www.hochschulkompass.de: hilft bei der Suchen nach Studiengängen
www.vwl-bwl.de: umfangreiche Link-Sammlung zu BWL und Volkswirtschaft

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