Gute Vorsätze in gute Angewohnheiten verwandeln

So klappt`s

„Nachts Chaos-DJ’s kraulen“ oder „Im Büro Ekel-Fruchtsäfte horten“: Unter dem Einfluss seines Silvester-Hangovers fand man sogar die absurd zusammengewürfelten Vorschläge komisch, die der Vorsatz-O-Mat auswirft. In Wahrheit haben sich die meisten Menschen für den Jahreswechsel vorgenommen, wirklich etwas in ihrem Leben zu verändern. Auf die Gesundheit achten, mehr Sport treiben, sich weiterbilden, mehr um Freunde und Familie kümmern oder, groß im Kommen: weniger Medienkonsum, so lauten die häufigsten Vorsätze. Manche davon hat man schon in vielen Silvesternächten stets aufs Neue gefasst – und ist oft damit gescheitert.




Same procedure as every year?

Das muss nicht sein. Denn es gibt ein paar Tricks, mit denen du deine Chancen auf einen Waschbrettbauch, ein geselligeres Privatleben oder bessere Karriereaussichten erheblich erhöhst:

  • Fasse ein Ziel ins Auge und setze dich damit auseinander: Es hilft nichts, blindlings und aktionistisch vorwärts zu stürmen. Mache dir klar, was du erreichen willst, wie du vorgehen willst, wer dir helfen kann und welche Hemmnisse du überwinden musst. Das ist die Voraussetzung, um nicht beim ersten Widerstand aufzugeben - sondern ihn zu überwinden.
  • Bleibe realistisch: Wer als Couchpotato bisher glücklich war, wird nicht plötzlich täglich ins Fitness-Studio rennen. Ein solches Ziel ist (fast) unerreichbar und führt zwangsläufig zu Enttäuschungen. Besser ist es, mit zwei Terminen pro Woche zu starten. Hat sich der neue Rhythmus in deiner Lebensführung etabliert, kannst du nachjustieren und den Turnus erhöhen.
  • Suche dir Gleichgesinnte: Der Erfolg beispielsweise von Abnehm-Communities beruht auch darauf, dass sich Menschen mit ähnlichen Wünschen und Problemen austauschen und vergleichen. Man hilft und motiviert sich gegenseitig, erfahrene Mitglieder berichten, wie sie Krisen bewältigt haben. Man sitzt in einem Boot und kann offen miteinander umgehen.
  • Spreche über dein Vorhaben: Davon zu erzählen, dass du gerade mit dem Rauchen aufhörst, wirkt wie eine Selbstbestätigung. Die soziale Kontrolle, die daraus entsteht, wird deine Willenskraft stärken.
  • Schaffe Rituale: Kostet es dich etwa Überwindung, dir morgens die Zähne zu putzen? Eben. Dinge, die uns in Fleisch uns Blut übergegangen sind, machen wir einfach, ohne darüber nachzudenken. So verhält es sich auch mit gesunder Ernährung, Bewegung oder geistiger Nahrung. Ist der innere Schweinehund erst bezwungen, brauchen wir die neuen, erstrebenswerten Verhaltensweisen geradezu. Nach den ersten paar Malen wird es schon leichter.
  • Belohne dich – du hast es verdient: Ex-Raucher legen das gesparte Geld zur Seite und kaufen am Monatsende etwas Schönes, wenn du erfolgreich drei Kilo abgespeckt hat, darfst du dir auch etwas gönnen – aber keine Jumbo-Pizza, sondern besser eine neue Jeans, die deine nun schlanke Silhouette betont.
Das Wichtigste ist aber: Du brauchst den Jahreswechsel nicht, um der zu werden, der du sein willst. Sollte dein Vorhaben also beim ersten Anlauf nicht klappen: Mach’ dir nichts draus und versuche es erneut. Manche Ex-Raucher haben zwanzig Versuche benötigt, bis sie vom Nikotin endgültig losgekommen sind. Du kannst dich auch im April oder August zur Yoga-Stunde anmelden oder ein Spanisch-Seminar belegen. Nur aufgeben ist nicht erlaubt.

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