Lernen übers Internet – Webinare und Co.

Und wieder mal ein Seminar am anderen Ende von Deutschland. Stundenlange Anreise, ein anstrengender und ermüdender Seminartag und dann noch die Heimreise. Solche Veranstaltungen kosten viel Zeit, Kraft und auch Geld. Deshalb nutzen Unternehmen und auch Universitäten vermehrt die Möglichkeit, Wissen über das Internet zu verbreiten. Wie das funktioniert, was die Vor- und Nachteile sind und wo die Grenzen dieser neuen Möglichkeiten liegen, erfährst du von AXA.




Webinar, Webcast, Webconference?

Stehen diese Begriffe für dasselbe? Nein, aber es gibt eine große Gemeinsamkeit: Die Aktionen, Interaktionen, Informationen und der Austausch finden ausschließlich über das Internet statt. Im Grunde genommen sind Webinare und Webcasts als Webconferences einzuordnen, denn eine Webconference ist die Kommunikation von mindestens zwei Nutzern über das Internet. Ein Webcast – das Wort setzt sich aus „Web“ und „Broadcast“ (Übertragung) zusammen – ist nichts anderes als eine TV-Übertragung übers Internet. Webcasts eignen sich sehr gut zum Bereitstellen von Informationen – eine Interaktionsmöglichkeit gibt es nur bei sogenannten „Live-Webcasts“, bei denen Teilnehmer auch Fragen stellen können. Das Webinar – zusammengesetzt aus „Web“ und „Seminar“ ist die Steigerungsstufe des Webcasts, denn es bietet mehr Möglichkeiten der Interaktion. 


Webinare – Möglichkeiten, Vor- und Nachteile

Bei einem Webinar finden sich die Teilnehmer in einem virtuellen Seminarraum ein – das bedeutet, Teilnehmer und Dozenten loggen sich zu einem vereinbarten Zeitpunkt in diesen ein. Nach dem Einloggen kann miteinander gesprochen und gechattet werden. Durch die Möglichkeit, sich mit dem Lehrenden und den Anderen während des Webinars auszutauschen, ist es wesentlich mehr, als nur ein Vortrag. Werden auch Mikrofon und Webcam freigeschaltet, dann sieht der Vortragende die Teilnehmer, kann sie direkt ansprechen, auf ihre Fragen eingehen und sich mit ihnen unterhalten. Wie auch bei „normalen“ Seminaren sollte ein Webinar nicht länger als maximal 1,5 Stunden dauern, weil danach die Konzentration stark nachlässt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Zeitersparnis, Kostenersparnis und die Standortungebundenheit von Lehrenden und Lernenden. Somit steht es außer Frage, dass das Internet auch im Bereich des Lernens in Zukunft eine große Rolle spielen wird.

Aber es gibt auch Nachteile von Webinaren gegenüber herkömmlichen Seminaren – es kann nur eine kleine Anzahl von Teilnehmern optimal betreut werden. Wenn zu viele Teilnehmer vorhanden sind, dann gehen die Anmerkungen und Fragen der meisten Nutzer unter. Klarerweise ergeben sich auch gewisse Kommunikationsbarrieren – Inhalte, bei denen die Körpersprache sehr wichtig ist, können schwer vermittelt werden, und im Gegenzug kann der Lehrende nicht an den Gesichtsausdrücken der Teilnehmer die Stimmung oder den Grad des Versehens der Inhalte ablesen.
 
Etwas, was ein Webinar nicht leisten kann – und auch nie leisten wird können – sind die wichtigen Pausengespräche oder das gemeinsame Mittagessen, bei dem sehr oft untereinander weiterdiskutiert wird.


Was brauchst du, um ein Webinar besuchen zu können?

Wenn du dich für ein Webinar interessierst, dann benötigst du nur einen Computer, eine möglichst schnelle Internetverbindung und einen Lautsprecher oder Kopfhörer – und schon kann es losgehen, das Lernen im world wide web ...

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