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Krank im Job

Was am häufigsten krank macht - und was gesund hält

Eine gute Gesundheit ist nicht nur wichtig für das Wohlbefinden, sondern auch für die Leistungsfähigkeit im Job. Aber was genau macht krank und wie kann man präventiv vorbeugen?

Jeder kennt das...

Manches kann man einfach nicht verhindern: Erkältungen kommen und gehen - mit Medikamenten nach sieben Tagen, ohne Medikamente nach einer Woche… Aber genug der Binsenweisheiten. Wie steht es denn konkret um das Krankheitsbild in deutschen Unternehmen? Wer leidet wie oft an was? Und noch wichtiger: Was ist das denn überhaupt und wie kann man das verhindern? Wir haben es für dich zusammengefasst.

Zahlen und Fakten auf einen Blick

Fehlzeiten im Jahr 2013

Die großen Krankenkassen werten alle Jahre ihre Statistiken aus und geben bekannt, wie lange und weswegen Deutschland krankgeschrieben ist.

Hier nun die Zahlen aus 2013:

  • Im Schnitt war jeder Beschäftigte hierzulande übers Jahr gesehen nur 1,15 mal krankgeschrieben
  • Pro Person waren es dabei im Schnitt 14,7 Fehltage aufs Jahr gerechnet

 
Interessant ist dabei vor allem, dass über zwei Drittel der Fälle maximal eine Woche dauerten. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass dafür eine sehr kleine Gruppe extrem lange und ziemlich übel krank ist: Nur 4,7% der Fälle dauern länger als 6 Wochen, auf diese entfallen aber mit 47,8% fast die Hälfte aller Arbeitsunfähigkeitstage. Du wirst gleich sehen, warum.

Und was sind nun die wichtigsten Krankheitsarten?

Rund zwei Drittel aller Fehltage entfallen auf nur vier Diagnosegruppen. Die mit Abstand häufigsten Krankheitsarten gemessen in Prozent an den Fehltagen in 2013 sind:

  • Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems (v.a. Rücken): 21,5%
  • Erkrankungen des Atmungssystems (z.B. Erkältung): 17,3%
  • psychische Erkrankungen (v.a. Depression und Burnout): 14,6%
  • Verletzungen (z. B. Armbruch u. ä.): 12,2%

Für das restliche Drittel hier die wichtigsten Krankheitsarten der Reihenfolge nach:

  • Verdauungssystem: 5,4%
  • Infektionen und parasitäre Krankheiten: 4,6%
  • Kreislaufsystem: 4,3%
  • objektiv krank aber keine Ahnung warum: 4,3%
  • „Neubildungen“ (u.a. Krebserkrankungen): 4,3%
  • „Neubildungen“ (u.a. Krebserkrankungen): 4,3%

Die wichtigsten Fragen im Blick

Das heißt nun was genau?

„Gesundheit!“ …im Falle einer Erkältung. Und was heißt es sonst noch? Dass es viele Erkrankungen gibt, die nicht nur lästig sind, sondern an für sich auch leicht vermeidbar.

Nehmen wir als Beispiel den Spitzenreiter Rücken: 70% der Frauen und 57% der Männer in Deutschland haben regelmäßig Rückenschmerzen – wer das kennt, weiß wie unangenehm das ist. Man kommt kaum aus dem Bett oder dem Auto, kann keinen Sport machen, das Sofa wird unbequem und beim Anheben von Gegenständen muss man sich ziemlich doof anstellen. Sprich: Die Lebensqualität ist mächtig im Eimer. Und das auch noch recht lang! Meldet sich der Rücken auf diese Art, dann fehlt man im Schnitt gleich 18,2 Tage und verbringt eine lange Zeit in komisch aussehenden Schonhaltungen.

Noch schlimmer ist das allerdings bei den psychischen Erkrankungen: Depressionen und Burnout sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen – die Betroffenen leiden extrem darunter. Psychische Erkrankungen gehören dabei nicht nur zu den häufigsten Fehltagen sondern auch zu den kostenintensivsten Erkrankungen. Das liegt weniger an ihrer absoluten Fallzahl, als an ihrer langen Dauer: Im Schnitt sind es 34,2 Fehltage pro Fall.

Diese Erkenntnisse sind natürlich auch für Arbeitgeber von Bedeutung. Viele Unternehmen haben erkannt, wie wichtig die Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter ist. Gesunde Mitarbeiter sind glücklicher, Krankheitstage werden reduziert und die Produktivität optimiert. So sieht auch AXA, dass sich die Investition in betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) lohnt! Seit vielen Jahren bietet der betriebsärztliche Dienst ihren Mitarbeitern ein breites Angebot rund um das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz.

Das bedeutet für dich?

Geht man streng der Logik nach vor - und das machen wir ja — heißt das:

  • Rückenprobleme mit ein wenig Bewegung im Vorfeld vermeiden
  • In der Erkältungszeit Händewaschen wenn man von draußen kommt und stärker auf Hygiene achten
  • Stress vermeiden, realistischer planen und sich regelmäßig Pausen, Erholung und Schönes gönnen
  • Nach Möglichkeit nicht verletzen
  • …und, na klar, keine verdorbenen Speisen essen - und dafür am besten viel frisches Obst und Gemüse

Der zeitliche Aufwand dafür? Lächerlich gering: wenige Minuten pro Tag reichen schon aus… und lassen sich meist auch noch nebenbei erledigen.

Unsere Empfehlungen für deine Gesundheit

Stress vermeiden

Stress ist laut der Weltgesundheitsorganisation die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts. Stress gilt als Hauptauslöser für Depressionen und Burnout, geht aufs Herz, frisst sich in die Eingeweide und raubt uns unsere positive Stimmung. Also, lass dich am besten gar nicht erst stressen! Plane Termine vernünftig mit Zeitpuffer, lass dich nicht zu sehr unter Zeitdruck setzen – Dinge brauchen so lange wie sie brauchen – und lass dir bei schwierigen Sachen von anderen helfen.

Und wenn du mal eine stressige Phase hast, nimm es locker, gönne dir dennoch deine regelmäßigen Pausen und – am allerwichtigsten – achte auf deinen Ausgleich in der Freizeit. Zur Stressbewältigung gehört untrennbar auch Sport, Bewegung, Erholung und Entspannung – so kann man die auf Dauer schädlichen Stresshormone am schnellsten abbauen und den Kopf wieder frei bekommen.

Rücken

Wechsle alle 10-15 Minuten deine Sitzhaltung, dass du die Bandscheiben nicht einseitig belastest. Wiege dich zwischendurch öfters auch mal sanft hin und her. Wenn du aufstehst, strecke dich genüsslich. Und stärke auch aktiv deine Rückenmuskulatur: Gehe Schwimmen, klettern, laufen, nimm ein Gummi-Fitnessband oder mach Liegestützen oder Klimmzüge. 15 Minuten Rückentraining über den Tag verteilt sind laut dem Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) bereits perfekt.

Bewegungsmangel

Dadurch verkümmern nicht nur Muskeln, Gelenke und Sehnen. Auch unsere Verdauung, Herz- und Kreislaufsystem, Hirn, Psyche und der Stressabbau benötigen etwas Bewegung, um gut zu funktionieren. Dabei reichen schon 6.000 Schritte einfaches Gehen über den Tag verteilt aus. Und bei 5-10 Minuten schnellerem Schritttempo (mit exakt 9 km/h) verlängert sich deine Lebenszeit im Schnitt um rund 3 Jahre! Also: „wer rastet, der rostet“ und „Bewegung ist die beste Medizin“ treffen das am besten.

Gesund ernähren

Ja, auch das gehört dazu. Denn laut dem Bundesgesundheitsministerium werden rund ein Drittel aller Kosten im Gesundheitswesen durch Krankheiten (mit-)verursacht, die direkt oder indirekt durch Ernährungsfaktoren begünstigt werden (rund 70 Mrd. Euro pro Jahr!). Dabei sind ernährungsmitbedingte Krankheiten sogar für rund 68%, also mehr als zwei Drittel aller Todesfälle mit verantwortlich. Das heißt aber auch, dass man sich in einem gewissen Sinn tatsächlich „gesund essen“ kann.

AXA startklar! wünscht dir auf jeden Fall eine gute Gesundheit – und pass ein wenig auf sie auf, denn gesund zu bleiben ist kein Selbstläufer!

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