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Weniger Stress in der ersten Wohnung

Leichter und schneller geputzt

„Das bisschen Haushalt macht sich von allein!“ … sang schon Johanna von Koczian in den 1970ern. Recht hat sie! Allerdings nur mit Plan und Struktur…

Gratwanderung zwischen Chaos und Zeitaufwand

... oder wenn man noch bei Mutti wohnt vielleicht. Denn die Haushaltsführung ist eine Gratwanderung zwischen Chaos und hohem Zeitaufwand. Dabei ist es egal, ob du alleine wohnst oder in einer WG: Denn Zeit kann man beim Putzen überall liegen lassen – bei WGs kommt noch der Aufwand für den Abstimmungswahnsinn hinzu.
Fakt ist: Je mehr Leute beteiligt sind, je unordentlicher sie sind und je größere zeitliche Abstände zwischen dem Putzen liegen, desto schmutziger wird’s. Aber was heißt das nun konkret?

Mehr Effizienz beim Putzen ist gefragt!

Die Lösung ist mit Sicherheit nicht, keine Freunde mehr zu sich nach Hause einzuladen und künftig als Eremit zu leben. Stattdessen brauchst du Tipps, wie du die Zeitfallen im Haushalt umgehen kannst. Ein Putzplan ist da Gold wert. Nur mit einem Putzplan kann in einer WG die Arbeit wirklich fair verteilt und registriert werden (wer, wie oft, wann, was?). Aber auch für Singlehaushalte ist ein Putzplan sinnvoll, der die anfallenden Hausarbeiten in kleine und damit leichter zu bewältigende Einheiten aufteilt.

Denk dabei daran: Die Zeit läuft! Man braucht tatsächlich meistens genau die Zeit, die man sich auch gibt. Setzt du einen halbstündigen Putzjob an, brauchst du auch so lange, setzt du 2 Stunden an, wirst du auch die 2 Stunden benötigen.

Der Putzplan...

... für Alleinwohnende

Überlege dir zuerst, wie oft du welche Arbeiten erledigt haben willst. Also dein ganz persönlicher Anspruch an die Sauberkeit deiner Wohnung. Das heißt konkret, wie häufig soll was geputzt werden:

  • Küche
  • Bad
  • Toilette
  • die verschiedenen Zimmer
  • Treppenhaus

Notiere dir auch, wie häufig im Monat Staub gewischt und wie oft im Jahr die Fenster geputzt werden sollen. Verteile dann alle nötigen Arbeiten je nachdem, ob sie täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich erledigt werden müssen in einen Kalender (am besten mit unterschiedlichen Farben).

... für WGs

Ein Putzplan für mehreren Personen erfüllt zudem den wichtigen Zweck, die Arbeit gerecht zu verteilen und dabei weder den Überblick zu verlieren noch Schummeln zuzulassen.
Daher heißt es zunächst zu überlegen, wer wann innerhalb welchen Zeitrahmens für welche Aufgaben Zeit hat.

Dann werden in eine Tabelle die Namen der Beteiligten eingetragen und die Aufgaben gleichmäßig auf alle verteilt – und zwar im Wechsel, bis jeder alles einmal durchgemacht hat. Dann beginnt das ganze Spiel von vorne – also kopiere dir die Tabelle vorher ein paar Mal oder nutze Kreide und Schiefertafel.

Gibt´s denn keine App dafür?

Na klar! Du könntest in der Tat auch einfach eine der vielen kostenfreien Putzplan-Apps nutzen (z.B. „Flatastic: Die WG-App“, „Roomboard - der Putzplan“ oder mach den Familienkalender „FAMANICE App“ zum WG-Kalender). Wirklich genial sind dabei v.a. folgende hilfreiche Funktionen:

  • Automatische Push-Nachricht, um jeden rechtzeitig an seinen Job des Tages, der Woche oder des Monats zu erinnern
  • Vergabe von Punkten, um auf dem Laufenden zu bleiben und gleichzeitig eine gewisse Flexibilität zu bieten
  • Monatlich das Haushaltsbuch ausrechnen und Kassensturz machen? Lass doch einfach die App eine schicke Übersicht inklusive Statistik über die gemeinsamen Ausgaben und den Stand der Gemeinschaftskasse anzeigen
  • Manche Apps verfügen zudem über die extrem praktische Funktion einer gemeinsamen Einkaufsliste. Einfach ins Handy getippt, zack haben alle anderen deinen Wunsch auf der Liste – und die topaktuelle Einkaufsliste dann auch garantiert immer dabei!

Weitere Kurz-Tipps fürs schnelle Putzen

  • Regelmäßigkeit bedeutet Routine – und so etwas kann schnell und nebenbei erledigt werden.
  • Verlasse niemals einen unaufgeräumten Bereich mit leeren Händen, sondern nimm auf dem Weg gleich etwas mit, das schnell verräumt oder weggeschmissen werden kann.
  • Spüle in der Küche immer alles sofort ab, dann ersparst du dir den Stress mit eingetrockneten Resten. Wenn mal was eingetrocknet ist, lass es ein paar Minuten einweichen, dann sparst du dir das Schrubben.
  • Muffelt der Kühlschrank nach deinem Stinkekäse, lege eine Schale mit Kaffeepulver oder einer aufgeschnittenen Zitrone hinein.
  • Mach dir Musik zum Putzen an, dann geht’s leichter.
  • Mach Platz in deiner Spülmaschine oder dem Abtropfbereich bevor deine Gäste kommen. Dann kannst du später alles schneller und stressfreier verräumen und hast nicht so viel Arbeit auf einmal.
  • Hartnäckiger Dreck um Bad- und Küchenarmaturen lassen sich mit Backpulver einfach entfernen: Backpulver auf den Schmod streuen und mit ein wenig Wasser übergießen. Die schaumige Reaktion löst den Dreck verblüffend gut ab!

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