Schließen
> STARTKLAR! > INS LEBEN > WIE SICHERE ICH MEIN FAHRRAD GEGEN DIEBSTAHL?

Wie sichere ich mein Fahrrad gegen Diebstahl?

Das Fahrrad im Alltag?

…Für Studenten nicht wegzudenken! Das Fahrrad ist für Studenten oft das einzige Fortbewegungs- und Transportmittel im Individualverkehr. Umso wichtiger ist es, Dieben keine Chance zu geben.

Diebstahlschutz: Finger weg von meinem Fahrrad!

Ob Retro-Beachcruiser, Hightech-BMX-Bike oder klassisches Hollandrad – ein Fahrrad ist nicht nur praktisch, es ist auch ein Teil der Persönlichkeit seines Benutzers. Wenn es gestohlen wird, ist das deshalb schmerzhaft – und teuer. Vor allem für Studenten, die vielleicht nicht so viel Geld haben, ihr Bike sofort zu ersetzen.

Die Zahl der Fahrraddiebstähle steigt wieder an

Im Jahr 2014 haben Diebe 340.000 Fahrräder gestohlen, das sind 7,2 Prozent mehr als 2013. Den Versicherungen ist daraus ein Schaden von insgesamt 100 Millionen Euro entstanden – zehn Millionen mehr als im Jahr zuvor. Im Durchschnitt haben Versicherungen pro Rad 490,- Euro erstattet, und zwar für 210.000 gestohlene Fahrräder, die versichert waren. Wer auf der Polizeiwache meldet, dass sein Bike geklaut wurde, erntet nicht selten ein hilfloses Schulterzucken. 2014 etwa betrug die Aufklärungsquote 9,6 Prozent.  Wer für solche Fälle auf Nummer sicher gehen möchte, der schließt eine Fahrradversicherung ab. Die Versicherung kann zwar nicht den emotionalen Schmerz wegzaubern, aber den Ärger zumindest durch finanziellen Ersatz lindern.

Welches Fahrradschloss ist am sichersten?

Viele sparen lange für ihr Lieblings-Bike und knausern am Schloss. Das ist Sparen an der falschen Stelle. Am sichersten – aber auch am teuersten – sind Bügelschlösser aus massivem Stahl, die nur mit einem Bolzenschneider oder einer Flex aufzubrechen sind. Ähnlich sicher sind Panzerkabel und Ketten. Gegenüber einem Bügelschloss haben sie den Vorteil, dass sie länger sind und man sein Fahrrad damit leichter an einem Zaun oder einer Laterne absperren kann. Rahmenschlösser und Spiralkabelschlösser sind praktisch in der Handhabung, aber unsicher, da sie sich leicht knacken lassen. Sie eignen sich nur für eine kurze Pause beim Bäcker oder im Café, wenn der Besitzer sein Fahrrad im Blick behalten kann. Zudem ist es sinnvoll, mit ihnen Einzelteile, etwa das Hinterrad,  abzuschließen und zusätzlich zu sichern. Grundsätzlich bietet jedoch  kein Schloss hundertprozentige Sicherheit. Professionelle Banden bekommen mit dem passenden Werkzeug und genug Zeit jedes Schloss auf. Allerdings sollte man es ihnen so schwer wie möglich machen.

Anschluss suchen!

Das beste Fahrradschloss bietet keinen ausreichenden Schutz, wenn das damit abgesperrte Bike rundum ungesichert abgestellt wird. Ein potentieller Dieb könnte das Fahrrad einfach wegtragen. Deshalb ist es wichtig, sein Fahrrad beim Abstellen an einen schweren, stabilen Gegenstand zu ketten, der fest verankert ist. In Frage kommt ein Laternenmast, ein Zaun oder ein Fahrradständer. Auch auf eine ausreichende Höhe ist zu achten, damit niemand das Rad einfach darüber hinweg heben kann.

Generell sind belebte Plätze und Straßen zu bevorzugen. Eine menschenleere Gasse wirkt auf Diebe einladender, als der Abstellplatz 200 Meter weiter vor einem gut besuchten Restaurant. Dort könnte ein Schlossknacker jederzeit erwischt werden. Auch Orte mit guter Straßenbeleuchtung erhöhen das Risiko für Langfinger.

Zudem mögen Diebe keine auffälligen Fahrräder: Je einzigartiger die Lackierung oder die Ausstattung, desto eher muss der Dieb damit rechnen, im Straßenverkehr erwischt zu werden. Auch verkaufen lässt sich ein individuell gestaltetes Bike nur schwierig.

Ab in den Keller​

Sportler mit mehreren Tausend Euro teuren Mountainbikes machen es oft – und von ihnen können wir alle lernen: Sie tragen ihr Rad nach ihrer Tour durch das Treppenhaus in ihre Wohnung. Diesen Aufwand muss sicherlich nicht jeder betreiben. Aber auf der Straße sollte das Fahrrad über Nacht auf keinen Fall stehen! Besser ist es, das Bike im Keller, in einer absperrbaren Fahrradbox oder wenigstens in einem Hinterhof, zu dem nur Hausbewohner Zugang haben, abzustellen.

Es kostet vielleicht ein wenig Mühe, dafür kann der Fahrradeigentümer in Ruhe schlafen. Die Polizei empfiehlt außerdem, sein Fahrrad codieren zu lassen. Dabei wird eine aus Buchstaben und Ziffern bestehende Codiernummer in den Rahmen graviert, mit der man das Bike zweifelsfrei seinem Eigentümer zuordnen kann. Auch das macht den Wiederverkauf schwer und schreckt Diebe ab.

startklar - Unser Tipp | AXA
Schütze dein Fahrrad vor Diebstahl — Erfahre mehr zum Thema "Wie sichere ich mein Fahrrad gegen Diebstahl" mit der BOXflex Hausratversicherung von AXA und der "Checkliste Fahrraddiebstahl" von Das Plus von AXA.

Rechtliche Hinweise
Die Artikelinhalte werden Ihnen von AXA als unverbindliche Serviceinformationen zur Verfügung gestellt. Diese Informationen erheben kein Recht auf Vollständigkeit oder Gültigkeit. Bitte beachten Sie dazu unsere Nutzungsbedingungen.

Diese Artikel könnten Dich interessieren

Sicherheit an deiner Seite

Allein unterwegs? Der WayGuard gibt dir auf dem Weg ein gutes Gefühl! In Zusammenarbeit mit der Kölner Polizei haben wir eine App entwickelt, die dir dein Selbstbewusstsein in heiklen Situationen zurück gibt - und im Ernstfall ein Securityteam direkt an deine Seite schickt!

Do-It-Yourself Deko Ideen

Selbstgemachte Deko ist nicht nur hübsch, sondern gibt einem darüber hinaus noch das gute Gefühl, etwas Besonderes geschaffen zu haben. Hier findest du ein paar Ideen, deine Wohnung kreativ auf Vordermann zu bringen.

So geht Do-it-yourself heute.

Schon mal gehabt? Ihr seid zu Besuch bei Freunden und entdeckt dieses tolle Möbelstück, das clevere Gadget oder diesen unfassbar tollen Rock und fragt ganz selbstverständlich, wo man sowas her bekommt. Die verblüffendste Antwort auf diese Frage lautet immer noch: „Das habe ich selbst gemacht.”

Empfehlen:

© AXA Konzern AG, Köln. Alle Rechte vorbehalten.